Die Brothers In Arms CD wird 40
in Neuigkeiten & Smalltalk 12.06.2025 17:42von Pale Blue Eyes • 945 Beiträge
Hallo,
die CD der Dire Straits "Brothers in Arms" wird 40 Jahre alt. Sie gehörte zusammen mit Bruce Springsteens CD "Born in The USA" zu meinen beiden ersten CD's. Dazu ein interesannter Artikel aus der Stereophile:
https://www.stereophile.com/content/rock...rms-cd-turns-40
Klanglich konnte mich die CD von Anfang an überzeugen. Es klang tatsächlich sehr sauber, aber nicht überanalytisch wie so viele CD's aus den Anfangsjahren. Eine remasterte Version (40th Anniversary) werde ich mir nicht zulegen, die Dynamik wurde deutlich reduziert. Die Original-CD hatte DR-Werte zwischen 13 und 20, im Mittel 16. Schadet offensichtlich auch guter Rockmusik nicht, wenn der DR-Wert hoch ist.
Interessant aus dem Stereophile-Artikel:
"Alan Clark, Fletcher's partner on keys, observed, "A big difference between digital and analog is, what makes analog sound the way it does is distortion—even the slightest amount of distortion—and digital lacks that distortion. Digital can be a bit clinical, but the trick is to add distortion to the digital
. That's where a good engineer comes in, and Neil Dorfsman did it right for Brothers in Arms."
MfG
PBE
RE: Die Brothers In Arms CD wird 40
in Neuigkeiten & Smalltalk 12.06.2025 18:03von GHP • 5.373 Beiträge
Zitat von Pale Blue Eyes im Beitrag #1
Interessant aus dem Stereophile-Artikel:
"Alan Clark, Fletcher's partner on keys, observed, "A big difference between digital and analog is, what makes analog sound the way it does is distortion—even the slightest amount of distortion—and digital lacks that distortion. Digital can be a bit clinical, but the trick is to add distortion to the digital. That's where a good engineer comes in, and Neil Dorfsman did it right for Brothers in Arms."
Hatte ich ja schon mehrfach in den letzten Jahren angemerkt.
Dafür gibt es die diversen Saturatur etc. Tools, sei es Hardware, oder Software. Siehe z.B. hier : Optimierung meiner Streaming Strecke (55)
Von den klassischen Dire Straits - Alben gibt es übrigens, wie ich auch schon mehrfach angemerkt habe, DSD-Versionen, welche weitgehend 1:1 Transfers der Mastertapes sind und daher den Originalsound bestmöglich wiedergeben, so man diesen denn gegenüber den Remasters bevorzugt.
Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.
nunmehriges Goldohr ! ;-)
RE: Die Brothers In Arms CD wird 40
in Neuigkeiten & Smalltalk 12.06.2025 18:13von CD-Sammler • 2.231 Beiträge
Hallo zusammen,
ich habe das Album als Hybrid-SACD mit aus meiner Sicht tadellosem Klang. Für mich einer der ganz großen Klassiker der 80er Jahre. Ich liebe das Album auch heute noch sehr.
Die Zeit vergeht leider schrecklich schnell. Kann mich noch gut erinnern, wie ich das Video zu „Money For Nothing“ zum ersten Mal gesehen habe. Damals war für mich die gezeigte Computergrafik noch absolut großartig.
Definitiv ein Album für die Ewigkeit. Zumindest für alle, die es damals schon erleben durften.
Musikalische Grüße
Alex
Liebhaber von mit Aluminium bedampften Polycarbonatscheiben.
RE: Die Brothers In Arms CD wird 40
in Neuigkeiten & Smalltalk 12.06.2025 19:05von GHP • 5.373 Beiträge
Bei dermaßen legendären Alben darf man wohl auch gutes Remastering erwarten.
Große DR-Werte sind aber noch keine Garantie für guten Klang, höchstens manchmal hilfreich.
Wobei g'scheite Kompression bei Rock eigentlich absolut notwendig ist.
Man kann ein Rockalbum durchaus von DR15 auf DR10 bringen ohne daß dies den Klang versaut. 
Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.
nunmehriges Goldohr ! ;-)
RE: Die Brothers In Arms CD wird 40
in Neuigkeiten & Smalltalk 03.07.2025 18:38von GHP • 5.373 Beiträge
Für Freunde des Albums könnte diese "De Luxe"-Ausgabe vielleicht interessant sein.
https://m.media-amazon.com/images/I/71rBcLdaq2L._SL1500_.jpg
Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.
nunmehriges Goldohr ! ;-)
RE: Die Brothers In Arms CD wird 40
in Neuigkeiten & Smalltalk 04.07.2025 15:37von Pale Blue Eyes • 945 Beiträge
Hallo,
Zitat von GHP im Beitrag #5
Für Freunde des Albums könnte diese "De Luxe"-Ausgabe vielleicht interessant sein.
https://m.media-amazon.com/images/I/71rBcLdaq2L._SL1500_.jpg
leider mit deutlich reduzierter Dynamik:
https://www.dr.loudness-war.info/album/l...ers%20In%20Arms
DR-Wert im Mittel 10 statt ursprünglich mit 15. Würde ich nicht machen. Da gibt es andere Alternativen in der Liste. Höchstens interessant wg. alt. Tracks oder Bonustracks. Die besten DR-Werte (vielleicht auch bezüglich anderer Klangkriterien ?) hat die MFSL-Version von 2013.
MfG
PBE
RE: Die Brothers In Arms CD wird 40
in Neuigkeiten & Smalltalk 04.07.2025 15:48von Pale Blue Eyes • 945 Beiträge
Hallo @GHP,
Zitat von GHP im Beitrag #4
Wobei g'scheite Kompression bei Rock eigentlich absolut notwendig ist.
Man kann ein Rockalbum durchaus von DR15 auf DR10 bringen ohne daß dies den Klang versaut.
Ich empfinde DR10 mitunter schon spürbar eingeschränkt, bei manchen Alben. Außerdem sehe ich keinen Bedarf, ältere Aufnahmen hier zu ver(schlimm-)bessern. Ich dachte immer, man soll den Originalsound beibehalten
MfG
PBE
... und Born In The USA wurde 41
in Neuigkeiten & Smalltalk 09.07.2025 19:47von Pale Blue Eyes • 945 Beiträge
Hallo,
wie bereits erwähnt, war das ja meine zweite CD. Unglaublich, dass Nebraska das unmittelbare Vorgängeralbum war
. Nebraska ist ja ein rein akustisches, sehr ruhiges Album. In meiner Wahrnehmung damals war The River das Album vor Born In The U.S.A.
Die Aufnahmen unterscheiden sich ebenfalls grundlegend: Born In The U.S.A war eine moderne Aufnahme mit Synthesizern, klingt brillant, transparent aber ziemlich glatt. Ein typisches Album der früheren CD-Ära, aber nicht schlecht. Eine gute Dynamik, zumindest in der Version von 1994 mit einem DR-Wert von 13. Hat mich immer beeindruckt, wie auf der CD das Schlagzeug v.a. im Titelsong geknallt hat. So hatte ich mir die CD vorgestellt: Dynamisch, klar, brillant, unverfärbt.
Man würde sich wohl aus heutiger Sicht etwas mehr Wärme im Klangbild wünschen. Nebraska ist der Gegenpol zu Born In The USA: Analoger, leider wenig transparenter und etwas muffiger Sound, sparsame Instrumentierung, den Songs angemessen.
Damals hat mir (und nicht nur mir) Born In The USA weitaus besser gefallen als Nebraska, das ich auch erst einige Zeit später gekauft habe. Born In The U.S.A. hat sich über 30 Mio. verkauft, Nebraska verkaufte sich damals lt. Wiki schlechter als alle anderen Alben von Springsteen. Erst 1989 wurde die Marke von einer Million verkaufter Exemplare erreicht. Interessant ist, dass viele Songs von Born In The U.S.A. zur gleichen Zeit entstanden sind wie die Songs von Nebraska und wohl auch in einer akustischen Version existieren. Die Demoversion von Born in the U.S.A. aus der Nebraska-Session erschien später auf der Raritätensammlung Tracks und auf dessen gekürzter Variante 18 Tracks. Gut, dass man den Titel so nicht veröffentlicht hat
.
Insgesamt muss ich sagen, dass Nebraska doch einige sehr gute Songs zu bieten hatte. 1995 hat Springsteen mit The Ghost Of Tom Joad noch einmal versucht, ein ähnliches Album zu machen. Klanglich wirklich sehr gelungen, viel besser als Nebraska. Allerdings musikalisch ziemlich blass. Aber auch den Erfolg von Born In The U.S.A. konnte Springsteen nie mehr wiederholen. Seine früheren Werke (Born To Run, Darkness On The Edge Of Town) konnte er musikalisch ebenfalls nicht annähernd toppen.
MfG
PBE
P.S. Kürzlich erschienen: Tracks II - The Lost Albums mit sieben unbekannten Bruce Springsteen-Alben, die zwischen 1983 - 2018 entstanden. Kenne ich aber noch nicht. ![]()
Nebraska 82: Expanded Edition
in Neuigkeiten & Smalltalk 26.12.2025 18:42von Pale Blue Eyes • 945 Beiträge
Hallo,
zur Zeit bei mir in Fokus:
Das Set besteht aus 4 CD's + BluRay.
CD 1: Nebraska Outtakes
CD 2: Electric Nebraska
CD 3: Count Basie Theatre
CD 4: 2025 Remaster
Im August 2025 feierte das Biopic „Deliver Me From Nowhere“ Premiere, das auf dem Buch "Deliver Me From Nowhere: The Making Of Bruce Springsteen’s Nebraska" des Musikjournalisten Warren Zanes basiert. Im Mittelpunkt steht der Entstehungsprozess von Springsteens sechstem Album Nebraska aus dem Jahr 1982. Der Film kam Ende Oktober 2025 in die Kinos und ich habe ihn noch nicht gesehen
Fast zeitgleich ist diese sehr gelungene Box erschienen. Besonders interessant sind die Aufnahmen auf CD 2 mit den "elektrischen" Versionen einiger Songs aus dem Nebraska-Album. Bis vor kurzem war tatsächlich unklar, ob es diese Versionen überhaupt gibt oder ob es sich um einen Mythos handelt.
Die elektrischen Versionen gefallen mir überwiegend besser als die Originalversionen (hüstel). Mit zwei Ausnahmen: "Downbound Train" und "Born In The U.S.A.", hier fehlte dem guten Bruce noch komplett der Plan, in welche Richtung es gehen sollte und deshalb sind diese beiden Songs wohl auch erst auf dem Album "Born In The U.S.A." in (Gottseidank) total veränderter Form erschienen. Andererseits gefallen die Songs wie Nebraska, Mansion On The Hill, Atlantic City, Reason To Believe, Open All Night in den elektrischen Versionen schon sehr gut. Bei "Johnny 99" bin ich unentschieden. Die Originalversion passt besser zum Text, die elektrische Version hat wesentlich mehr Drive. Die elektrischen Versionen sind aber keineswegs "überproduziert" ! Und bei allem Respekt gegenüber der Originalversion des Albums stellt sich schon die Frage, ob Springsteen sich richtig entschieden hat für die "abgespeckten" Versionen. Wie bereits im vorigen Beitrag erwähnt, verkaufte sich Nebraska damals nicht besonders gut. Man versteht dann auch, warum "Born In The U.S.A." wie ein kompletter Gegenentwurf zu "Nebraska" klingt, da war wohl richtig Erfolgsdruck vorhanden.
Die erste CD mit den Outtakes ist für Fans sicher auch interessant: "Losin' Kind", das dann wohl zu "Highway Patrolman" wurde, eine frühe Version von "Pink Cadillac" und einige bisher unbekannte Songs. Für mich sticht aber die akustische Version von "Working On The Highway" heraus, das später auf "Born In The U.S.A." erschien.
Auf CD 3 hat sich Bruce 2025 getraut, Nebraska neu "quasi Live" zu interpretieren. Quasi Live heißt hier ohne Publikum aber unplugged im Count Basie Theatre. Gefällt mir auch gut, muss ich sagen, von der Interpretation ziemlich nahe am Original.
Auf CD 4 dann das Original in einer remasterten Version. Klingt insgesamt schon besser als das Original (das Bruce ursprünglich wohl in seinem Schlafzimmer auf einem 4-Spur-Recorder aufgenommen hat). Springsteen hat den Originalklang auch als "spooky" bezeichnet. Aber leider hat hier dann der Kompressionsteufel zugeschlagen. Unnötig, auch wenn das Original selbst besc...
Fazit: Sehr gelungen
MfG
PBE
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