#21

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 26.03.2017 20:08
von tom539 • 3.045 Beiträge

Hallo,

hier noch ein paar Bilder von heute Nachmittag - war von 14-17 Uhr vor Ort:

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An dieser Stelle gillt einmal mehr mein großes Lob dem Gastgeber Juergen für diese tollen zwei Tage mit einer Vielzahl von Eindrücken und Klangerlebnissen.
Vor allem das Top-Laufwerk aus Österreich in Verbindung mit dem russischen Phono-Pre "Natural" im symetrischen Betrieb waren ein Klangerlebnis, welches noch eine ganze zeitlang in Erinnerung bleiben wird - es stellt sich mir die berechtigte Frage, ob ich nochmal Vinyl auf einem so hohen Level hören werde.

Um so unverständlicher ist es mir, dass es Teilnehmer bei einer deart fesselnden Musikdarbietung schaffen einzuschlafen oder im absolutenSweetspot sitzend in 10 Minuten-Takt irgendwas im Audiomarkt suchen.
Vielleicht sollten sich solche "Teilnehmer" einmal fragen, was sie auf einem solchen Workshop zu suchen haben...


Gruß, Tom
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#22

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 27.03.2017 23:33
von Simplon • 1.827 Beiträge

Hi Tom,
Wie geht es dir nach so einer Top Vorführung? Fährst Du dann nach hause, freust dich sowas mal erlebt zu haben und bist weiter zufrieden oder bleibt da was hängen in Richtung "ich brauche mehr".
Simplon


Gruß Simplon

It don´t mean a thing if it ain´t got that swing (Duke Ellington, lyrics: Erving Mills, 1931)


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#23

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 28.03.2017 00:30
von shakti • 549 Beiträge

auch wenn ich nicht explizit angesprochen wurde...,
bei mir bleibt auf jeden Fall was hängen, so fuer danach und zuhause....habe konkret einen Mono Tonabnehmer von Audio Technika und dazu passenden Jelco 12' Tonarm erstanden. Diese Arm / System Kombination hatten wir auf dem workshop laufen!
Nun noch in der englischen Bucht ca 30 Mono Schallplatten gekauft! , dabei auch unsere Demo mono LP vom workshop!
Denn mono hat mich echt überrascht, so überzeugend hat das gespielt.

Insofern habe zumindest ich konkret was vom workshop mitgenommen!

Gruss
Juergen


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#24

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 28.03.2017 01:06
von maldix • 3.626 Beiträge

Hi Shakti,

Ich glaub, du würdest nicht explizit angesprochen, da man deine Einrücke eh erwartet ,-).


auditorus te salutant
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#25

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 28.03.2017 06:22
von tom539 • 3.045 Beiträge

Zitat von Simplon im Beitrag #22
Hi Tom,
Wie geht es dir nach so einer Top Vorführung? Fährst Du dann nach hause, freust dich sowas mal erlebt zu haben und bist weiter zufrieden oder bleibt da was hängen in Richtung "ich brauche mehr".
Simplon

Hallo Simplon,

über das "brauchen" bin ich (wir) eigentlich hinweg - ich bräuchte mehr Zeit...

Wir sind uns ja einig, dass es immer noch ein "besser" gibt - egal auf welchem Level.

Und ja - es freut mich ungemein, Musik auf einem so hohen Level mal genießen zu können.
Und ja - ich habe am Sonntagabend mit sehr viel Freude und Zufriedenheit zu Hause ein paar Platten aufgelegt. Mit meinem aktuellen Dreher muss ich mich da in keinster Weise "verstecken" - wobei ich mir sicher bin, dass der "Seismograph" aus Österreich auch in meinem Setup noch mal eine große "Schippe" drauflegen wird.
Ich kann mir dieses "filigrane" Masselaufwerk mit ca. 60 Kilo und ca. 1/3 mehr Breite als mein Bauer aber nicht leisten und wüsste auch nicht, wo ich den hinstellen soll (obwohl die stoic-Wandhalterung bis 100 Kg ausgelegt ist...)

Also bei mir: alles im grünen Bereich.
Werde nach dem Gespräch gestern Abend bei Jürgen mal meine Mono-Platten raussuchen (u.a. "Ellington at Newport" als Original) und damit bei ihm aufschlagen...


Gruß, Tom
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#26

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 29.03.2017 13:28
von shakti • 549 Beiträge

Das war ein sehr spannender und interessanter Workshop!

Bedanken moechte ich mich bei allen, die den Weg in den Koelner Westen gefunden haben!

und insbesondere bei denen, die Ihre privaten Geraete mitgebracht und einem Vergleich gestellt haben.

und natuerlich auch bei den Herstellern und Vertrieben, die diesen Workshop durch Ihre Teststellungen moeglich gemacht haben,

Einen besonderen Dank auch an Ulli Sasse, der kurzfristig mit eingesprungen ist und den zweiten Raum am Sonntag moderiert hat, so dass wir in 2 Raeumen parallel Musik geniessen konnten.

Dieses mal weniger nett waren die vielen kurzfristigen Absagen, solch ein workshop macht sehr viel Arbeit in Vor- und Nachbereitung, eine feste Zusage als Beitrag der Teilnehmer waere zumindest wertschaetzend fuer den Aufwand der betrieben wurde.

Aber letztendlich waren, speziell am Sonntag dann doch viele audiophile Enthusiasten da, darunter einige, die eigentlich nur am Samstag vorbeischauen wollten und dann doch am Sonntag nochmal gekommen sind.

Ich habe mal durchgezaehlt, uebers gesamte Wochenende verteilt waren dann doch rund 40 Leute zu Besuch,
darunter Kennzeichen von Basel bis Hamburg, von Aston Martin bis Harley, von Daihatsu bis BMW xxxGS .

Der Wettergott hatte mitgespielt, so konnte man ueber das gesamte Wochenende die Sonne im Biergarten geniessen :-)

Zum Glueck hatte ich bereits in der Woche vor dem Workshop (die ersten Geraete kamen am Dienstag) die Moeglichkeit in die verschiedenen Geraete reinzuhoeren.

Am Freitag abend gab es dann den SuperGau, bei den RDAcoustic Evolution Lautsprecher waren Nebengeraeusche beim spielen zu hoeren.
Diese Geraeusche kenne ich bei Hochwirkungsgrad Breitbaendern immer dann, wenn Staub / Schmutz in das Chassis eindringt.

Zum Glueck kann man die Rueckseite der Evolution abschrauben und so konnte ich den AER Breitbaender durch eines meiner Ersatzchassis tauschen. Leider machte auch dieses Geraeusche, womit ich das defekte Chassis ausschliessen konnte.

Als dann noch der Pegel abfiel und irgendwann gar nichts mehr aus dem Chassis kam, war klar, dass wohl eher ein Baustein auf der Frequenzweiche kaputt gegangen ist.

Was Freitagabend um 22:00 vor dem workshop nicht die beste Neuigkeit ist. So habe ich dann rumtelefoniert und noch in der nacht ein Paar Sonics Allegra auftreiben koennen, welche zwar nicht die Qualitaet der Evolution haben, aber immerhin die Vorfuehrung im zweiten Raum gerettet haben.


Nun zu den eigentlichen (und persoenlichen) Hoereindruecken:

Raum Heimkino, digitales set up:

gehoert wurde mit :

- MBL 1511 CD Laufwerk
- Audio Research LS 5 MKII Vorverstaerker
- Sauermann mono amps
- XLO Verkabelung

- LAB 12 DAC 1 SE (1700,-)
Der Lab12 spielte musikalisch, homogen, in sich geschlossen und machte die Musik als gesamtes erfahrbar, gefiel mir gut!

- Didit DAC ( 4000,-)
Der Didit DAC ​spielte sehr modern und mit hoher Aufloesung, ohne ins laestige zu kippen, wer ein solches Klangbild mag, Empfehlung, da deutlich guenstiger als zB die aehnlich klingenden DCS

​- Tobian T7 (6400,-)
Der Tobian hat mich persoenlich begeistert, sehr interessantes Geraet, welches den TDA 1541 chip auf einen neuen level bringt!​

- Lampizator Lite7 bal (7900,-)
​schwelgerisch und emotionalisierend aufspielender DAC, den ich immer wieder gerne hoere, werden einen intensiven Zugang zur Musik sucht, wird diesen mit dem lite7 bekommen

- MBL 1521 (12500,-)
​Der MBL bachte den Informationslevel eines Didit , kombiniert mit der Tonalitaet des Tobian, fuer mich ueberraschend gut, speziell wenn man die Gebrauchtpreise der MBL Geraete anschaut.

- Lampizator Golden Gate bal mit Pre (19500,-)
​Der Golden Gate spielte mal wieder zum "verlieben" , emotional involvierend, hochaufgeloest, einfach so, wie ich digital hoeren mag.

​Weiterhin gab es im Raum noch zu sehen und zu hoeren:

​- Michael Green Room Tune Elemente
​- Hofa Diffusor und Absorber
​- Tubetraps Bassabsorber
​- Synergistic Research Black Box Bass/ Room Harmonizer (dieser wurde am Samstag auch explizit vorgefuehrt)
​- Synergistic Research HFT Room Harmonizer


und nun gehe ich einen Cafe trinken und gleich gibt es die Eindruecke vom analogen set up!

​Gruss
​Juergen


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#27

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 29.03.2017 15:04
von shakti • 549 Beiträge

​Im Hauptraum wurde analog gehoert,
als Abhoerkette lief:

​- Air Tight ATE 2001 PreAmp
​- Air Tight ATM 211 MonoAmps
​- Zingali Client Name Evo 1.5 Lautsprecher
​- XLO Verkabelung / Solidcore (stephan) Verkabelung

​Es wurden in den zwei Tagen soviele Kombinationen, dass ich nicht mehr zu alles war schreiben kann, aber im wesentlichen sind mir die folgenden Eindruecke haengengeblieben:

​- Micro Seiki DQX 1000 und Monk Petit PhonoPre
​mit
- ​Sumiko FT 3 Arm und Goldring 2500 System
​klang ordentlich, aber auch etwas langweilig
​mit
- Micro Seiki 505 Arm und Ortofon 2M Bronze
​klang deutlich lebendiger mit leicht angehobenem Hochtonbereich
​mit
- Audio Note I Arm (modifizierter Rega RB 200) und Goldring Eroica LX
​klang praeziser, lebendiger, naeher an der Musik


- Micro Seiki RD 1500 an Air Tight ATE 2001 integrierter PhonoStufe
​mit
​- Sumiko FT 3 und Grado Reference
klang musikalisch, harmonisch, rund, rythmisch
​mit
​- Rega RB 300 (stark modifiziert mit HMS Sestetto DIN/Cinch PhonoKabel und Goldring Eroica LX
​klang lebendig, praezise, dynamisch, konturenreich

auf diesem Laufwerk wurden insgesamt 8 verschiedene Plattengewichte und 5 unterschiedliche Plattentellermatten gehoert, auf diese Klangeigenschaften gehe ich nicht im Detail ein!

- Clearaudio Innovation Compact an Clearaudio Absolute Phono Inside PhonoStufe
​mit
​- Clearaudio Magnify Tonarm und Clearaudio Concerto V2 Tonabnehmer
​klang involvierend, rythmisch, raeumlich kompakt
​mit
​- Clearaudio TT5 Tonarm und Clearaudio Concerto V2 Tonabnehmer
​klang neutral, hochaufloesend, konturenreich, raeumlich


- VPI TNT MKIV Laufwerk an Kondo KSL M7
​mit
- LINN Ekos MKII und Benz ACE-L
​klang mit Kondo KSL SPZ Uebertrager :rythmisch, dynamisch, aufloesend, raeumlich mit leichtem Grundtonbauch, die "angenehme Seite" betonend

klang mit Silvercore Pro Uebertrager: verlor gegenueber dem Kondo step up auf allen Ebenen, deshalb ohne detaillierte Beschreibung...


- STST Vidocq Laufwerk an Kondo KSL M7 und Kondo KSL SPZ
​mit
- Graham Phantom II Tonarm und Air Tight PC7 Tonabnehmer
​klang im Vergleich zum Benz TA an Linn deutlich hoeher aufloesend, mehr Rythmus, besserer Bassbereich, schneller, insgesamt die deutlich "erwachsenere " Vorstellung. ​
mit
- ​Kuzma 4point Tonarm und vdh Colibri xgw Tonabnehmer
klang hochaufloesend, sehr konturenreich, schnell, praezise, extrem tiefer Raum

- Seismograph Laufwerk an Seismograph PhonoPre und Uebertrager
​mit
​- Jelco 750 LB 12' Tonarm und Etsuro Urushi Tonabnehmer
​klang speziell im Bassbereich nochmals fester und besser strukturiert, felsenfeste raeumliche Allokierung, konturenreiches Klangbild
mit
- Jelco 750 LB 12' Tonarm und Audio Technica AT33 Mono Tonabnehmer
klang extrem dynamisch und energiereich


- stsT Vidocq mit Kuzma 4point und vdh Colibri xgw
an
- Air Tight ATE 2005 phonopre ca (6500,-)
​keine glueckliche Kombination mit dem Colibri, leicht zu hell und etwa kraftlos, die Air Tight blueht hingegen beim hauseigenen PC7 Tonabnehmer oder dem Benz Ace-L deutlich auf.
an
- ​NEM prototyp (ca 2000,-)
​spielfreudig, dynamisch, in der Aufloesung minimal limitiert, fuer den geplanten Preis von 2000,- extrem gut!
​an
- ​Natural balanced PhonoPre ​(ca 8000,-)
​bei symmetrischer Zuspielung sehr dynamisch und klangfarbenstark, etwas limitiert in den Frequenzenden, auf der musikalischen Seite, konnte den meisten Zuhoerern sehr gut gefallen
​an
​- Thoeress PhonoEntzerrer (ca 9800,-)
​dynamisch, rasendschnell, hochaufloesend, wer eine Anlage hat, die diese Geschwindigkeit und Dynamik umsetzen kann..., machte mir persoenlich mit am meisten Spass!
an
- Octave Phono Module mit Black Box (ca 9500,-)
​neutral, etwas traege und zurueckhaltend, in der Aufloesung im direkten Vergleich limitiert
​an
​- Blu Amp Model 42 MkI ( aktuell ca 13800,-)
​neutral, hochaufloeseund, raeumlich, wenig emotional involvieren, fuer mich immer eine neutrale Basis bei den PhonoPres, in der MKII oder MKIII Version aber deutlich dynamischer, leider standen die aktuellen Versionen nicht zur Verfuegung
an
​- Seismograph Prototyp (ca 14000,-)
​kraftvoll, dynamisch, konturenreich ​
​an
​- Kondo KSL M7 mit Kondo KSL SPZ (ca 30000,-)
​magisch, einmal alles richtig, mit Kondo mag man dann einfach weiter nur noch Musik hoeren....

​Dies waren meine kurz formulierten Eindruecke, die natuerlich nicht alles beschreiben koennen, zB habe ich die Ausklangsession mit den tollen mono Schallplatten gar nicht beschrieben, aber das war so stark, dass mir noch etwas die Worte fehlen, dieses Erlebnis zu beschreiben.

​Gruss
​Juergen


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#28

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 30.03.2017 21:00
von shakti • 549 Beiträge

Ich teile hier mal die sehr persoenlichen Eindrücke eines Teilnehmers :


Servus zusammen,

tja, wie fängt man an, einen Workshop der Superlative (und das war es in meinen Ohren auf jeden Fall) angemessen zu beschreiben.

Fange ich mal bei unserem Gastgeber an. Einen solchen Aufwand über Wochen vorweg in Kauf zu nehmen, gerade bei analogen Laufwerken, wo penible Justage das A und O ist. Nach dem Abrauchen einer Frequenzweiche am Vorabend noch schnell ein paar Ersatz Lautsprecher organisieren.
Das zeugt von wahrer Leidenschaft und auch Leidensfähigkeit. Also mein allerbester Dank an Jürgen. Da habe ich die 650 km von meinem Wohnort am Samstag gerne auf einer Hinterbacke abgesessen.

Nun, ich werde nicht alles wiedergeben können, was ich in 2 Tagen hören durfte. Es zeigt sich nur wieder mal, dass rein technisch überlegene Komponenten nicht unbedingt auch automatisch zum zufriedensstellenden Hörempfinden bei mir führen.

Bleibe ich zunächst in der digitalen Ecke – über die Sonic Allegra – ok, über den LS kann man durchaus diskutieren. Seine Höhen sind schon sehr ausgeprägt und es fehlt nicht viel damit diese nerven. Insofern haben etwas schlank abgestimmte, höhenbetonte DACs schnell etwas nervöses und dünnes an sich.
Der Lab12 war da auf der dunkleren, sehr gefälligen Seite, zum nebenbei hören angenehm. Nichts nervt, aber es plätschert halt auch ein wenig. Wir hatten dann noch einen Hilo DAC am Samstag , der ganz das Gegenteil war und mit seiner flachen , dünnen Wiedergabe (leider noch mit einem Zirpen versehen) sich sehr schnell über diese Kette ins Abseits spielte. (Kann an einer Fehlanpassung gelegen haben). Also meines war es definitiv nicht.
Wie dem auch sei, interessant war dann der Didit, sozusagen das state of the art DAC– Sabre Chips, Oversampling, aller technischer High Tec Schnick Schnak – lies mich nur seltsam unbeteiligt. Alles glatt, alles irgendwie da, aber ich lauschte zu jeder Zeit hörbar einer Konserve.
Die Lapies, waren da schon anders, der kleinere unterschlug schon das ein oder andere, aber zuhören musste man da schon, wenn die Aufnahme gut war. Dann war da der Schweizer Tobian – interessant – sehr aufgeräumt, sehr viel Information und trotzdessen weder nervig noch einlullend. Und das noch nicht ganz aufgetaut. Also für mich ein hörenswerter DAC.
Ich hätte ihn gerne noch länger in der großen Kette gehört, nicht nur im Kino. Denn die Lautsprecher, ..., aber das sagte ich ja schon.

Nun der Wechsel – Zingali, AirTight, dann 6 Laufwerke – Enttäuschend für den Preis sicherlich die Clearaudio Kombination – ob da jetzt noch ein Tangential oder ein Radial Arm dran hängt – ja, man hört die Unterschiede – aber, ich kenn die Laufwerke schon aus anderen Hörsessions – hat mich zuvor nie begeistert und hat es hier auch nicht, weder mit dem einen noch mit dem anderen Arm.

MicroSeiki – da emfpand ich das Laufwerk auch sicherlich nicht als überragend trotzdessen konnte es die Unterschiede verschiedener Plattentellerauflagen sehr gut rüberbringen. Also mir hat die Ringmat im 10 Zoll Format schon den Kopf etwas verdreht (werde ich bei mir sicher testen). Und das Laufwerk muss sich nicht wirklich hinter der Clearaudio verstecken (man beachte den Preisunterschied von Faktor 9 / 10)

Wirklich interessant wurde es dann im Vergleich von VPI, dem Vidocq und dem Seismograph. Jetzt muss ich mich dann doch auch outen. Ich kam mit dem Vidocq nicht gut klar. Egal ob der Phantom oder der Kuzma Arm zum Zuge kam. Einfach zu statisch, - ok, alles da, Fundament, Transparenz, Information – aber gerade bei Jazz – da war das so eine Sache – und die war nicht die meinige. Mir war da trotz weniger Information der VPI lieber (hätte da gerne noch länger mit dem gehört).
Der Seismo ist zwar als Masselaufwerk angegeben, hat aber eben nicht diesen statischen Charakter, sehr ungewöhnlich – von der Performance her agierte er eher als Subchassis Laufwerk mit harter Aufhängung. Aber das alles ist Erbsenzählerei auf allerhöchstem Niveau.
Egal was aufgelegt wurde , es klang einfach sehr Livehaftig, musikalisch Dicht, hörbare, manchmal greifbare Textur der Instrumente, gerade bei Mono Aufnahmen – aber das kenne ich ja von meinen eigenen Mono Platten (juups, nicht in dieser Intensität, ist bei mir halt einfach ein modernes Stereo Pick Up aber durchaus auch bei mir ist diese klangliche Dichte und Beherztheit hörbar).

Fazit: Jedem der vorhatte hin zu gehen und es dann bleiben liess – selber schuld – in dieser Form war das einmalig – das wird es so nicht wieder geben und auch nicht auf einer High End XXXXL .

Ich muss mir überlegen ob ich nicht doch bei Phono Pres (davon hatte ich noch gar nichts geschrieben) mal eine russische Natural Balanced zulege. Wow, das war ganz grosse Klasse – Überhaupt, wieder einmal zeigt sich, dass auch auf allerhöchstem Niveau es deutliche Unterschiede gibt. Und ja ich werde ev doch noch Röhrenfan.

Jürgen, nochmals vielen Dank für 2 Tage aussergewöhnliche Einblicke

Funky


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#29

RE: Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 25/26.3.2017

in Private Hörsessions 01.04.2017 12:14
von Audiophon • 1.404 Beiträge

Auch von meiner Seite Danke für die Organisation Juergen! Wegen der Entfernung kann ich zwar nicht schnell mal bei Dir vorbei schauen, aber ich finde es bewundernswert wenn Hifi-Begeisterte wie Du oder Händler sich für unser gemeinsames Hobby einsetzen! Klasse!


Lautsprecher: Gauder Akustik Berlina RC7 Diamond Black Edition DV
Endstufen: Grandinote Demone
Vorstufe: Grandinote Domino
Quellen: TAD D1000 MkII; Auralic Aries G1 (Hör-Wege PSU) mit QNAP HS 251+ (über Wifi)
Kabel: Wireworld Gold Eclipse 7 LS-Kabel und Brücken; 2 x Wireworld Platinum Eclipse 7 XLR; Digital: Wireworld Platinum Starlight 7 XLR
Strom: AHP Klangmodul; eigene Zuleitung ab Verteilerkasten; Furutech Wandsteckdose; Furman IT Ref 16 IE; HMS Energia SL/OV (speziell konfektioniert fuer Furman)
Rack: Bassocontinuo Reference Line Accordeon
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