#31

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 19.08.2018 11:57
von Klipschfan • 836 Beiträge

Zitat von CD-Sammler im Beitrag #30
Zitat von Klipschfan im Beitrag #29
Es klingt für meine Ohren dünn etwas spitz und mit null Räumlichkeit.


Auch wenn es klanglich mäßig ist, ist das Album für mich übrigens trotzdem ein Klassiker, den ich ausgesprochen gerne auflege.

Musikalische Grüße.
Alex

Da will ich nicht widersprechen


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#32

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 19.08.2018 12:15
von maldix • 3.625 Beiträge

Auf dem Album ist eines meiner Lieblingstitel
I‘m on fire und das dazugehörige Video und einige Erinnerungen an diese Zeit, lsssen mich locker über die von Euch angesprochenen klanglichen Defizite hinwegsehen. Die La scala dich damals hatte, konnte recht gut mit dieser Qualität umgehen. Tiefbassbereich kannten viele LS damals eh nicht. Mit 50HZ war Mann schon recht ordentlich dabei, auch wenn wir uns da auch mehr gewünscht hätten. Das dürfte mit ein Grund dafür sein, dass es älteren Aufnahmen daran mangelt.


auditorus te salutant
zuletzt bearbeitet 19.08.2018 12:18 | nach oben springen

#33

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 20.08.2018 09:57
von Pale Blue Eyes • 838 Beiträge

Hallo,

das Album „Born In The USA“ (Erscheinungsjahr 1984) gehörte mit „Brothers In Arms“ von den Dire Straits zu meinen beiden ersten CD’s. Im direkten Vergleich hinsichtlich der Klangqualität lag „Brothers In Arms“ schon vorne, aber „Born In The USA“ ist trotzdem keine Klang-Zitrone. Es klingt zwar „sehr clean“, was aber für die meisten in den 80igern produzierten Alben gilt. Andererseits ist die Dynamik sehr gut und das Klangbild ist transparent. Und das kann man nicht von vielen Alben von Bruce Springsteen sagen.

Musikalisch konnte das Album (letztmals) voll überzeugen, aber ich habe mich mit der Zeit etwas abgehört. Leider hat der gute Springsteen mit den Jahren etwas abgebaut, mir gefällt „The Rising“ von den neueren Alben noch am besten. Klanglich sind die meisten Springsteen-Alben eh keine Offenbarung: Die älteren Aufnahmen klingen muffig und verhangen, die neuen Alben oft leblos und wenig dynamisch. Es gilt auch hier, dass die Studiotechnik sich weiterentwickelt hat, aber der Klang der Alben auf überschaubarem Level stagniert.

Bei der Kritik am Klang sollte man immer den Zeitrahmen berücksichtigen. Klangfehler bei einem Album aus den 70igern oder 80igern kann ich meist tolerieren, aber bescheidene Abmischungen bei neuen Alben sind für mich mittlerweile ein Argument, nicht zu kaufen oder erst dann zu kaufen wenn es das Album sehr billig gibt.

Wir neigen ja dazu, eine (historische) Entwicklung vom Ende her, vom Resultat zu beurteilen. Somit stimmt es zwar, dass die Klangqualität für 90% der Verbraucher wahrscheinlich keine mehr Rolle spielt, aber das war nicht immer so. Als die CD damals eingeführt wurde, waren viele Leute noch in der Lage gute Klangqualität zu schätzen. Allerdings hat man wohl das Hörvermögen „verhunzt“ und wir müssen deshalb mit dem Ergebnis leben. Wenn hier das Gewinnstreben in der Musikbranche ein Antriebsfaktor war, dann konnte man entweder nicht rechnen oder die Fähigkeit zum strategischen Denken war nicht vorhanden. Jedenfalls sind die Absätze und Umsätze in der Musikbranche erheblich eingebrochen, siehe https://musikwirtschaftsforschung.wordpr...d-marktanalyse/ .

Wahrscheinlich spielte auch die Entwicklung von MP3 bei dieser Entwicklung eine wichtigere Rolle. Und zwar weniger durch die mehr oder weniger eingeschränkte Klangqualität. Bedeutender dürfte gewesen sein, dass man das Format überall und jederzeit unter suboptimalen Abhörbedingungen (08/15-Ohrstöpsel mit Mobiltelefon) nutzen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

PBE


zuletzt bearbeitet 20.08.2018 10:01 | nach oben springen

#34

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 24.08.2018 08:25
von tom539 • 3.045 Beiträge

Zitat von maldix im Beitrag #12

Ich habe z.B. in den letzten Tagen die "normale" Fingerpaintings von Earl Klugh und die MFSL UHQR, die ja (mein Kenntnisstand) von den gleichen Masterbändern stammt, gehört.
Um es mal mit wenigen Worten zusagen, der Unterschied ist schon sehr deutlich zu hören.

Gestern Abend war Maldix mit den beiden Ausgaben zur Vinyl-Session bei mir.
Ich habe ja schon mal öfter verschiedene Pressungen verglichen - aber der Unterschied war noch nie so deutlich wie bei „Finger Paintings“...

Da verliert die Bedeutung von Kabeln irgendwie seinen „Wert“...


Gruß, Tom
... just listen
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#35

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 24.08.2018 12:50
von GHP • 5.134 Beiträge

Zitat von tom539 im Beitrag #34



Da verliert die Bedeutung von Kabeln irgendwie seinen „Wert“...


Exakt !

Wenn ich hier nachbearbeite, liegt das Ergebnis deutlich jenseits irgendwelcher "Kabelgeschichten".

Die UHQR-Version interessiert mich jetzt aber wiklich !


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
zuletzt bearbeitet 24.08.2018 12:50 | nach oben springen

#36

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 24.08.2018 19:50
von tom539 • 3.045 Beiträge

Zitat von GHP im Beitrag #35

Die UHQR-Version interessiert mich jetzt aber wiklich !

Kannst Du z.B. hier käuflich erwerben:
https://www.discogs.com/de/sell/release/5854612?ev=rb

Weitere UHQR-Releases (es gibt nicht wirklich viele!):
https://www.discogs.com/de/label/308791-UHQR-Vinyl-Series

Viel Spaß beim schoppen...


Gruß, Tom
... just listen
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#37

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 06.10.2022 22:50
von maldix • 3.625 Beiträge

Hi Zusammen,

Ich habe den folgenden Bericht zum Thema Sammplerraten von Aufnahmen gefunden.
Was haltet ihr davon?

https://digital-audio-systems.com/sinn-u...RckyBZCj0CC494k


auditorus te salutant
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#38

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 07.10.2022 16:43
von GHP • 5.134 Beiträge

Ein sehr interessanter Artikel der die meisten wesentlichen Aspekte beleuchtet, wenngleich ich eine Amlitudenauflösung von 1000.000 Stufen als Pauschalangabe für fragwürdig halte.
Warum Vinyl angeblich von den Meisten als klanglich besser empfunden werden soll, wird leider nicht erklärt. Hier machen sich massive psychoakustische Effekte bemerkbar auf die leider sehr selten eingegangen wird. Die Psychologie spielt hier auch eine große Rolle !


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#39

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 07.10.2022 17:01
von GHP • 5.134 Beiträge

Oooops, ich muß mich korrigieren ...

Wenn man die Hörschwelle im empfindlichsten Frequenzbereich des Gehörs zugrundelegt und der Schmerzschwelle gegenüberstellt, man also die gesamten 120dB Dynamik die das Gehör verarbeiten kann als Schalldruckpegelverhältnis darstellt kommt man tatsächlich auf eine Million Abstufungen. Das heißt jetzt aber nicht, daß eine Veränderung des Schalldrucks bei einer gegebenen Frequenz, z.B. 1000 Hz, um ein millionstell wahrnehmbar ist. Der Durchschnittsmensch kann etwas Differenzen von 1dB, der ernsthafte Musikhörer oder Tonschaffende 0.5 - 0.25dB wahrnehmen. Das ist vom Faktor 1 Million aber noch weit entfernt.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#40

RE: Was hat die größten Auswirkungen den Klang bei Tonträgern / Aufnahmen? - Unterschiedliche Qualitäten ?

in Tonträger aller Art 07.10.2022 20:40
von Simplon • 1.827 Beiträge

Zitat von maldix im Beitrag #37
Hi Zusammen,

Ich habe den folgenden Bericht zum Thema Sammplerraten von Aufnahmen gefunden.
Was haltet ihr davon?

https://digital-audio-systems.com/sinn-u...RckyBZCj0CC494k


Ich finde, der Artikel deckt das Thema sehr gut ab. Weil jedes Übersteuern über 22,1 kHz bei CDs zu starken Verzerrungen führt, hat man zumindest früher oft die Filter bereits bei 18 kHz beginnen lassen, damit sie sicher bei 22,1 kHz deutlich unter 60 dB waren.

Beim audiophilen Stockfisch- Label werden digitale Aufnahmen als Zwischenschritt auf Vinyl produziert. Unser Tonmeister GHP wird sofort einwenden, dass er dies auch locker digital simulieren kann, aber Günther Pauler macht es ganz oldfashion analog. Lieber Oliver, was genau analoges Vinyl so angenehm macht, werd der auch nichtl genau wissen.

Ein Aspekt bleibt aber unerwähnt, weil klar. Hervorragende Aufnahmen klingen als CD besser als schlechte auf Vinyl oder HighRes. Deshalb kaufe ich oft die jeweilige japanische CD für über 30€ statt einem HD Download.


Gruß Simplon

It don´t mean a thing if it ain´t got that swing (Duke Ellington, lyrics: Erving Mills, 1931)


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