#1

Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 19.08.2015 18:52
von maldix • 2.692 Beiträge

Short Break bei Hifi Schluderbach in Willich

Um das Leistungspotential der Klipsch Palladium P39F wirklich ausreizen zu können, denke ich, wie derzeit über eine leistungsfähigere Alternative nach.

In diesem Zusammenhang habe ich mich gestern spontan mit Oliver getroffen um mal bei Ihm in der Nähe, in Willich kurz bei Hifi Schluderbacher reinzuschauen. Das Online-Angebot von HiFi-Schluderbacher hatte ich mir vorher schon mal angeschaut und wollte mir mal mögliche Verstärker von Musical Fidelity anschauen.

Hifi-Schluderbach befindet sich in Willich bei Mönchengladbach in einem neuen Gebäude in einem Industriegebiet. Die Präsentation des recht umfangreichen Angebotes (Hifi und Video) erfolgt über zwei Etagen in mehreren Hör-Räumen. Da wir nicht angemeldet waren und der zeitliche Horizont nur sehr begrenzt war, haben wir uns die Geräte in der aktuellen Vorführung in Konstellationen, die schnell aufzubauen waren angehört.

Folgende Kombinationen haben wir gehört:

Musical Fidelity M6 500i an Canton Vento Reference 1 DC , Musical Fidelity M6SCD
Musical Fidelity M6si an Sonus Faber Olympica 2 Musical Fidelitiy M3SCD
Gold Note S-1 Signature II, Musical Fidelitiy M3SCD, Klipsch Cornwall III

Des Weiteren haben wir uns noch den QAT Music Server RS3 und den Coctail Audio x 40 angeschaut. Beides sind sehr interessante Geräte, die wir uns vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, mal genauer anschauen sollten.

Der Fokus lag gestern jedoch bei diesem Besuch darauf, mal den Händler kennen zu lernen und mal die Musical Fidelity Kraftquellen anschauen bzw hören.
Zum Hören hatte ich die nachfolgenden Teststücke von der für die High End 2015 erstellten CD im Gepäck.

Warum – Titel - Bemerkung

Räumlichkeit: Auerochs The 12 Seasons Christian Morgenstern – Sax im Flensburger Dom
Dynamik – extrem Belastung: Blood and Stone Remix Phenomena – audiomachine – ultimativ
Körperhaftigkeit - Coming Home - A Vagabond's Tale – Cobario – 2 akustische Gitarren mit Geige
Grove – Stimme - Hit Ground – Lizz Wright – warme, druckvolle eGitarre, sonore Frauen Stimme
Impulsverhalten - Russische Hymne - Hans-Georg Pflüger – Orgel mit Kanonenschlägen
Ansprechverhalten, Präzision - s'läbbe isch koin schlotzer - salz - Matthias Hautsch -
Transparenz - Spanish Harlem - Rebecca Pidgeon – Chesky Aufnahme
Bühne im Raum - The Boxer - Capella - The King's Singers – acapella Männergruppe, Seitenrichtigkeit, größe und abstände der Stimmen,
Live Feeling – Stimme -The Window - Leonard Cohen – Live – Field Commander

Ergebnis:
Die Verstärker von Musical Fidelity machen alle einen soliden Eindruck auf mich und waren meiner Meinung nach auch in der Lage die angeschlossenen Lautsprecher zu kontrollieren ohne nur Ansatzweise irgendwie unter Stress zu kommen. Selbst bei forcierten Lautstärken bei Blod and Stone von audiomachine, waren die Verstärker nie der begrenzende Faktor. Die Leistungsreserven der Boliden waren für die angeschlossenen Lautsprecher aus meiner Sicht mehr als ausreichend. Die Kombination aus Verstärker und CD Player harmonierte wie eigentlich nicht anders zu erwarten, sehr gut.

Fazit:
Der M6 500i wäre erstmals durchaus ein Gerät, welches sich sicherlich lohnt auch mal näher anzuschauen. Auf den ersten Blick könnte er in der Lage sein, auch eine Klipsch P39F mit Leistung zu versorgen.

Wenn ich mich recht erinnere, hat Hermann seine Klipsch auch mal an Musical Fidelity am laufen gehabt. Vielleicht kann er ja mal dazu seine Erfahrungen als Feedback einstellen. Die kleineren M6 oder M3 kommen laut Empfehlung und Erfahrung des Verkäufers eher weniger in Frage.

Im Vergleich zum M6 500i hatte er mir auch von weiteren Verstärkern, wie z.B. dem Marantz PM – 11S3 abgeraten. Da sieht er nur alternativen bei Verstärkern wie den Nu-Vista 800 auch von Musical Fidelity.

Da ich noch keine Eile in diesem Thema habe, werde ich mich da noch etwas umschauen, bevor ich mir weitere Kandidaten mal zum Testen nach Hause nehme.
Wie immer beim Hören spielen ja die Lautsprecher als letztes Glied in der Kette die in neudeutsch sogenannte „User-Schnittstelle“.

Bei unserem Besuch hatten wir ja auch etwas Gelegenheit uns in jeder Kombi ein paar Lautsprecher mit anzuhören.

Die erstgehörten an Sonus Faber Olympica 2, kommen in einem sehr ansprechenden Gehäuse daher. Da kann man von einem wirklich positiven WAF Wert sprechen, edle Materialien gepaart mit einer moderaten Höhe von knapp über einem Meter, lassen diesen Lautsprecher zierlich wirken. Klanglich präsentiert sich ein recht neutral spielender Kandidat, der eine sehr schöne Räumlichkeit bietet. Die Hoch- und Mittelton Gruppe wirkt deutliche stärker als der Bass. Dieser kommt ehr schlanker rüber. Das gesamte Fundament würde ich in jedem Fall mit einem Sub unterstützen. Ansonsten ein schöner Lautsprecher.

Der nächste Hörstop, war die Canton, welche mit dem stärksten Boliden an diesem Tag im Ring stand. Die Aufstellung recht s und links schon sehr Wand nah, und von der anderen Seite vom nächstkleineren Modell eingekesselt, spielte diese Box für mich endtäuschend. Mittel-Hochton war noch hörbar. Der Bass wirkte fast nicht vorhanden und getrennt von Hoch und Mittelton. Ich vermute mal, dass hier die Aufstellung hier mit dafür verantwortlich zeichnet. Klanglich war es keine Freude hier den Verstärker über einen längeres Zeitfenster entspannt zu hören. Vielleicht passt der Bolide aber auch nicht zur Canton.

Auf dem Rückweg müssen wir durch einen Hörraum, in dem dann die Klipsch Cornwall III steht. Diese Box stammt aus der gleichen Ära wie meine La Scala und hat auch eine ähnliche musikalische Signatur. Ok auch mit Ihr wird man keinen Schönheitspreis gewinnen. Aber klanglich und musikalisch ging die Sonne auf. So möchte man Musik erleben. Pfeilschnell, Druckvoll ohne zu nerven, und das am verhältnismäßig kleinen Goldnote Verstärker.

Die Audiomachine haben wir ohne Probleme im locker dreistelligen dB Bereich gehört ohne dass Klagen zumindest bei den Hörern auf kamen. Es ist einfach immer wieder schön zu sehen, was die Technik schon in den 50ziger Jahren des letzten Jahrhunderts in der Lage war, an Klang und Musik wiederzugeben.

Da von Gehäuseoptik oder Verfärbungen zu reden, ist fast so etwas wie „ Blasphemie“. Die Teile machen einfach mörder Spass, das war meiner Meinung nach das absolut Bestes was wir gestern gehört hatten.

Leider bin ich der Verstärker frage noch nicht wirklich weitergekommen, aber es war ein schöner Abend mit Oliver .


auditorus te salutant
zuletzt bearbeitet 19.08.2015 18:54 | nach oben springen

#2

RE: Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.08.2015 14:22
von Zac • 101 Beiträge

Wenn Du einen Verstärker mit ordentlich Power suchst/brauchst, dann wäre vielleicht die neue Nubert Vor-Endkombi NuControl und NuPower etwas für Dich. Habe gerade den Test unter www.lowbeats.de gelesen. 2x 716 Watt an 8 Ohm sind ein Wort. Werden nächsten Monat wohl auch bei Audio oder Stereoplay getestet. Und soviel ich weiß kann man die auch zuhause 30 Tage lang testhören.


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#3

RE: Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.08.2015 15:00
von maldix • 2.692 Beiträge

Hi Zac,

danke für den Tipp, das sollte man sich wirklich anhören. Das könnte durchaus was für mich sein.


auditorus te salutant
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#4

RE: Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 23.08.2015 10:50
von Klipschfan • 560 Beiträge

Zitat von maldix im Beitrag #1
Short Break bei Hifi Schluderbach in Willich

Um das Leistungspotential der Klipsch Palladium P39F wirklich ausreizen zu können, denke ich, wie derzeit über eine leistungsfähigere Alternative nach.


Der M6 500i wäre erstmals durchaus ein Gerät, welches sich sicherlich lohnt auch mal näher anzuschauen. Auf den ersten Blick könnte er in der Lage sein, auch eine Klipsch P39F mit Leistung zu versorgen.

Wenn ich mich recht erinnere, hat Hermann seine Klipsch auch mal an Musical Fidelity am laufen gehabt. Vielleicht kann er ja mal dazu seine Erfahrungen als Feedback einstellen. Die kleineren M6 oder M3 kommen laut Empfehlung und Erfahrung des Verkäufers eher weniger in Frage.




Hallo maldix,

ja, Du erinnerst Dich richtig, ich habe Erfahrungen sammeln können mit dem
MuFi M6 500i.

Leider waren es keine Guten.

Kraft ohne Ende hat er der MuFi. Insofern kann er auch die ansruchsvolle
P39F mühelos antreiben. Auch im Bezug auf Klangqualität hatte ich nicht
wirklich etwas zu meckern.

Allerdings scheint mir zumindest mein Gerät, das ich ja über Schluderbacher
gekauft habe, ein "Montagsgerät" gewesen zu sein. Nach wenigen
Wochen war ein deutliches Rauschen auf dem linken Kanal zu hören.
Zurück an Schluderbacher und er war nach zwei Wochen wieder da.
Alles wieder gut, dachte ich und nach zwei weiteren Wochen das Gleiche wieder.
Die erneute Reparatur hat zwei Monate gedauert und da hatte ich genug von MuFi.
Vor allem auch deshalb, weil ich da schon den T+A PA 3000HV im Auge hatte.

Viele Grüße
Hermann


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#5

RE: Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 01.10.2015 22:50
von Klipschfan • 560 Beiträge

Zitat von maldix im Beitrag #3
Hi Zac,

danke für den Tipp, das sollte man sich wirklich anhören. Das könnte durchaus was für mich sein.


Hi maldix,
ich bin mal neugierig
Bist Du denn schon in Sachen Verstärker für Deine P39 fündig geworden?


zuletzt bearbeitet 01.10.2015 22:50 | nach oben springen

#6

RE: Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 01.10.2015 23:37
von maldix • 2.692 Beiträge

Noch nicht wirklich, ich hatte noch nicht die Zeit etwas mehr zu testen. Irgendwie hat der Tag zuwenig Stunden ,-).


auditorus te salutant
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#7

RE: Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 01.10.2015 23:45
von Klipschfan • 560 Beiträge

Zitat von maldix im Beitrag #6
Noch nicht wirklich, ich hatte noch nicht die Zeit etwas mehr zu testen. Irgendwie hat der Tag zuwenig Stunden ,-).


Kennst du den Film "Interstellar" ?
Da haben die Astronauten einen bewohnbaren Planeten entdeckt, dessen Tag hat
68 Stunden. Das wäre doch was für dich


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#8

RE: Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 02.10.2015 00:17
von maldix • 2.692 Beiträge

Ja den habe ich in Karlsruhe im Imax, toller Sound, riesige Leinwand, als 3d gesehen. Das fand ich super gut. Ich bin ja jetzt schon 25 stunden dran, wenn ich Mittag drucharbeite ;-).


auditorus te salutant
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#9

Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 02.10.2015 09:35
von Pale Blue Eyes • 343 Beiträge

Hallo @maldix,

auf der Webseite von Schluderbacher sind ja einige andere hochwertige Alternativen vorhanden, die man sich anhören kann, z.B.

Arcam A49
Octave V110
Audio Research Dsi200
div. Krell
Electrocompaniet ECI-6D.

Da würde ich mich vorher nicht auf eine bestimmte Alternative festlegen. Der Octave ist die (sehr kräftige) Röhrenverstärkeralternative, sollte also ebenfalls tauglich sein. Ob die ab Werk verwendeten Röhren (KT 120) optimal sind, lässt sich allerdings nicht sagen.

Zumindest hast du da einen Händler, der eine relativ breite Auswahl hat. Nutze die Möglichkeiten.

Mit freundlichen Grüßen

PBE

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#10

RE: Hifi-Abend bei Schluderbach in Willich

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 02.10.2015 11:04
von maldix • 2.692 Beiträge

PBE ja das hab ich auch vor Ort schon mal kurz reingehört, das Ganze ist nicht so trivial, das braucht Zeit, NuVero wäre auch noch eine Möglichkeit, ebenso die Devialets, ich glaub, da gibt es soviel, die Vorauswahl wir da nicht so einfach, die Westdeutschen werde ich auch mal nutzen um nochmal einiges zu hören. Danke für deine guten Tips


auditorus te salutant
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