Hallo @GHP,
Zitat von GHP im Beitrag #4
Mit Vinyl läßt sich halt ordentlich Geld machen, da immer noch viele Leute glauben, Vinyl sei "irgendwie besser".
Solange dieser Mythos sich hält, wird es fast jede Mucke auch auf Vinyl geben. Und sei es "Retortenrotz" von Bohlen & Co.
Der wahre Grund ist sowieso der, daß Plattenauflegen so manchem einfach ein Lustgefühl bereitet. 
möglicherweise ist Vinyl der CD mittlerweile überlegen, weil die Abmischungen für die LP besser sind (Klassik mal ausgenommen). Es wäre immer noch zu klären ob die Versionen auf der CD nicht deutlich dynamikkomprimierter sind als die LP-Version. Eigentlich pervers, da ja die CD eine deutlich höhrere (theoretische) Dynamik hat als die LP. Das wäre eigentlich mal einen Artikel in einer Fachzeitschrift wert. Ich befürchte aber, dass das Ergebnis nicht ganz erwünscht ist.

Liest man in den Fachmagazinen, z.B. der STEREO die Berichte über Workshops zum Thema "Vergleich Digital vs. Analog" dann werden verschiedenen Quellen verglichen. Oft wird dabei die STEREO-Edition (Vergleichs-Album als CD, LP, Hi-Res) verwendet. Soweit so gut, wenn man die
Möglichkeiten der einzelnen Quellen auslotsen will. Denn als Basis ist ja die identische Aufnahme als identische Abmischung heranzuziehen.
Aber ist das eigentlich noch praxisgerecht, weil in der Realität verschiedene Abmischungen die Regel sind ? Ein paar Stichproben würden hier schon reichen, um einen ersten Ansatz zu haben.
MfG
PBE
P. S. Wer Modern Talking auf LP für 22,- € hört, hat mein tiefstes Mitgefühl verdient.
