Böse Zungen behaupten, daß ohne Autotune viele Musiker gar nicht präsentationsfähig singen könnten. Daher halten manche Kritiker Autotune quasi für den Verursacher diverser eigentlich überflüssiger Musik, da damit schon fast "Hinz & Kunz" singen kann. 
Es stimmt, man kann Instrumentengruppen, Vocals, Raumanteile etc. extrahieren und erneut bearbeiten. Die Technik der Zukunft wird es wohl ermöglichen die Einzeltracks und somit die Instrumente selbst zu extrahieren, was enorme Möglichkeiten bietet, Aufnahmen neu abzumischen auch wenn nur ein Summenmix zur Verfügung steht. Diese Extraktion existiert zwar bereits, aber es gibt noch technische Schwierigkeiten wie Phasenprobleme. Die Technik schreitet aber massiv vorran. Speziell in der KI sieht man bis dato kaum vorstellbare Möglichkeiten. Bis hin zur zukünftigen Überflüssigkeit der Musiker selbst ! Ein künstlerisches Horrorszenario für Viele. Die Möglichkeiten der KI auf ALLEN künstlerischen Gebieten sind quasi grenzenlos. Auch wird es in ein paar Jahrzehnten Schauspieler, Filme und Serien komplett aus dem Rechner geben. Dies in einem Maße, das Avatar bei weitem in den Schatten stellen wird !
Ich hatte ja schon einige wenige Tools zur Bearbeitung hier vorgestellt. Ich habe aber noch wesentlich mehr. Durch die Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich quasi unendliche Bearbeitungsmöglichkeiten schon jetzt. Durch getrennte Bearbeitung von Mitten (Mono) - & Seitensignal beispielsweise sind Veränderungen der Räumlichkeit möglich die früher undenkbar waren. So kann man z.B. das Seitensignal welches die eigentliche Stereoinformation enthält losgelöst vom Mittensignal komprimieren oder einem Equalizing unterziehen, oder vice versa. Das kann dann klingen als habe man eine ganz andere Aufnahmetechnik, speziell was das Miking betrifft, verwendet. Manchem "klassischen" HiFi-Freund mag da das Grausen kommen, aber auch dessen Aufnahmen wurden einst mit spezieller Technik gemacht, die sich heute im Nachhinein verändern lässt um ggf. bessere Ergebnisse zu liefern, als sie damals möglich waren.