#1

Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 14:46
von Bernie • 3.277 Beiträge

Wie sieht das bei euch so aus ? Steht ihr eher auf den geraden Frequenzgang oder auf eine mehr oder weniger starke Bassanhebung ?
Nutzt ihr noch (wenn vorhanden) den Bassregler bzw. nutzt eine Korrektur um das gewünschte Bassniveau zu erreichen ?

Ich für mich ziehe ja eine Anhebung um einige db vor, ansonsten klingt es bei normalen Lautstärken zu spassfrei. Allerdings müssen die fettesten Bässe noch sauber kommen.
Wie ist das bei euch ?


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> USB -> Audio GD DI20HE/Ref10 -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
Raumkorrektur: Convolution mit REW/Rephase
Strom: Audioquest Niagara 5000, Silver Cloud / Hurricane AC Kabel
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#2

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 15:41
von CD-Sammler • 2.052 Beiträge

Hallo Bernie,

mein Verstärker hat sogar tatsächlich noch einen Bassregler. Ich höre allerdings meine Musik immer im Source Direct Modus. Ein wenig angehobener Bass darf es dennoch auch bei mir sein. Das wird in meiner Anlage allerdings durch meine nicht ganz neutralen Lautsprecher quasi automatisch zu meiner vollen Zufriedenheit gelöst.

Musikalische Grüße,
Alex


Everything sounds better with Linn. Fan of British hi-fi.
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#3

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 16:52
von Bernie • 3.277 Beiträge

Hi Alex,
das ist bei mir im Prinzip auch so. Der Devialet hat ja im Prinzip zwei Bassregler. Einen einstellbaren Bass-/Höhenregler der aber anders als die klassischenBassregler eher als Voicingregler ausgelegt ist. Den nutze ich aber auch nicht. Was ich manchmal nutze ist SAM. Ich hab da Phasen wo ich SAM bevorzuge und es richtig krachen lasse, dann wieder ist es mir zu viel des Guten und ich lasse es aus.
"Zuviel" Bass haben beide Versionen, deshalb hab ich den Mathaudio Room EQ um die böse Raummode abzuschwächen. Aber ich lasse immer einige db zu viel übrig.

Eine Loudnessschaltung hat ja heute kaum noch ein Verstärker. Meistens höre ich so gute Zimmerlautstärke, ohne Bassanhebung wär mir das zu dröge.


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> USB -> Audio GD DI20HE/Ref10 -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
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#4

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 17:19
von GHP • 5.080 Beiträge

Ein ordentlicher Bass ist mir schon wichtig, aber offenbar nicht SO wichtig wie vielen Anderen, lasse ich doch meinen Subwoofer tatsächlich meistens ausgeschaltet.
Die Ansteuerung meiner Monitore erfolgt linear, ich habe aber die Möglichkeit, über Mischpult, digitalen Terzband EQ, Masteringprozessor, parametrischen EQ oder Psychoakustikprozessoren und Multieffektgerät umfangreiche Korrekturen vornehmen zu können wenn ich dies möchte.

Gebe ich Musik am PC über die DAW wieder, was ich öfter tue, habe ich das volle Studioarsenal mit notfalls 200 Filtern zur Verfügung und kann die Korrektur auch gleich "festnageln", sprich abspeichern.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#5

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 17:39
von tscherbla • 253 Beiträge

Hallo,

Die Möglichkeit des Eingreifens finde ich durchaus wichtig. Man möchte sich halt nicht zwingend was aufdiktieren lassen. Die Abmischungen Studioseitig sind so unterschiedlich, sodass es sich zwangsweise ergibt, dass gewisse Musikstücke sich mit nichtlinearer Abstimmung besser anhören. Ich habe grundsätzlich eine lineare Abstimmung und eine, bei der mein persönlicher Geschmack und die Mehrzahl der vorhandenen Musik gut klingt. Ich höre meist in gehobener Zimmerlautstärke , die Nachbarn schon auf Dauer auf den Plan rufen würden. Die Problematik, dass bei leiser Abhörlautstärke es sich dünn anhört, besteht also nicht wirklich. Sie ist mir aber durchaus bewusst. Dies kommt zutage, wenn z.B. Tom zu Gast ist und mit deutlich verringerter Lautstärke bei mir Probe hört als bei mir üblich. Da kann ich die Aussage, neutral wäre nicht seins, durchaus nachvollziehen.

Gruß
Peter
Lingt


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#6

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 17:42
von GHP • 5.080 Beiträge

Die Nichtlinearität menschlicher Hörwahrnehmung kann in der Tat ein Problem werden - bei geringen, aber auch bei hohen Lautstärken.
Inbesondere Letzteres wird gerne vergessen.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#7

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 18:06
von tscherbla • 253 Beiträge

Hallo,

ich höre gerade Turner's Ship von Malia. In kann keine Bassarmut bei fast neutraler Wiedergabe feststellen. Ich find's sehr stimmig. Wer sich überzeugen möchte, ist herzlich eingeladen. Die Bi-Amping Abstimmung steht. Ich beende jetzt sehr zufrieden die heutige Hörsession.

Gruß
Peter


zuletzt bearbeitet 25.02.2017 18:07 | nach oben springen

#8

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 20:46
von Simplon • 1.817 Beiträge

Bis 500 Hz spielt der Raum eine so dominierende Rolle, dass man die Fragen ohne den Raumeinfluß nicht richtig beantworten kann. Meine Anlage hat Bass genug, aber eine Mode bei 37 Hz von +27 dB und eine Node von -10 dB bei 55 Hz spielen halt eine entscheidende Rolle. Ohne mechanische Einriffe (Absorber etc.) und digitales Feintuning wäre es oft zu viel. Klassik z.B. spielt da unten kaum (ausser der Orgel), da brauche ich dann weniger Eingriffe. De klingt dann eine Abspiel- Software wie Pure Music oft spritziger als die mächtige Amarra Software mit all ihren Eingriffsmöglichkeiten.

SAM z.B. kann prinzipbedingt den Raum nicht berücksichtigen.

Andere Eingriffe ausser den Mode- /Node- Korrekturen mache ich nicht.

simplon


Gruß Simplon

It don´t mean a thing if it ain´t got that swing (Duke Ellington, lyrics: Erving Mills, 1931)


zuletzt bearbeitet 25.02.2017 20:48 | nach oben springen

#9

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 20:49
von GHP • 5.080 Beiträge

Ich habe bei mir lediglich eine Anpassung der Monitore mittels Ortsfilter vorgenommen.

Passt soweit. Raumeinmessung habe ich mir bis dato gespart.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#10

RE: Wieviel Bass darf/kann/muss es sein ?

in Neuigkeiten & Smalltalk 25.02.2017 21:12
von Audiophon • 1.393 Beiträge

Zu meiner Mehrkanalzeit vor knapp 15 Jahren hatte ich eine Audionet MAP V2 Vorstufe mit eingebauten parameterischem EQ. Nach Ausmessen meines Hoerraumes korregierte ich im Bassbereich alle Ueberhoehungen. Den Mitten- und HT-Breich liess ich unkorregiert. Im Ergebnis hatte ich auf dem Papier und auch gemessen (mit Carma) einen wunderbar ausgewogenen Frequenzgang... subjektiv fehlte aber Bass. In den letzten Jahren habe ich mehrfach gelesen, dass das Ohr im Raum einen zu den Hoehen hin fallenden Frequenzgang erwartet. Nach meinem Hoerempfinden kann ich das vollends bestaetigen.


Lautsprecher: Gauder Akustik Berlina RC7 Diamond Black Edition DV
Endstufen: Grandinote Demone
Vorstufe: Grandinote Domino
Quellen: TAD D1000 MkII; Auralic Aries G1 (Hör-Wege PSU) mit QNAP HS 251+ (über Wifi)
Kabel: Wireworld Gold Eclipse 7 LS-Kabel und Brücken; 2 x Wireworld Platinum Eclipse 7 XLR; Digital: Wireworld Platinum Starlight 7 XLR
Strom: AHP Klangmodul; eigene Zuleitung ab Verteilerkasten; Furutech Wandsteckdose; Furman IT Ref 16 IE; HMS Energia SL/OV (speziell konfektioniert fuer Furman)
Rack: Bassocontinuo Reference Line Accordeon
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