#1

Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 27.02.2022 19:30
von Pale Blue Eyes • 785 Beiträge

Hallo,

folgender Sachverhalt: Der Kunde X möchte einen Lautsprecher Y kaufen. Der kauft den Lautsprecher mit dem üblichen Nachlaß im Hifi-Einzelhandel. Je nach Produkt (Image, Markenname, etc.) und Händler fällt der Nachlaß unterschiedlich aus. Sagen wir mal, dass es sich um ein renommiertes Produkt handelt, also einen Lautsprecher einer Nobelmarke und nehmen wir an, dass man einen Nachlass von 10% heraushandeln kann.

So weit, so gut. Dummerweise ist nach 1 Monat ein Nachfolgemodell auf den Markt. Der neue Lautsprecher ist Supidupi, kriegt 4 Klangpunkte mehr und lässt den Vorgänger in allen Punkten alt aussehen . Und der Kunde ist natürlich sauer, auch wenn der Klangunterschied faktisch nicht so groß ist. Bei der Elektronik können auch Verbesserungen in der Haptik, Funktion, Bedienung, etc. hinzukommen, die nicht unerheblich sind.

Der Wert des Vorgängermodells wird sich mit Erscheinen des Nachfolgers deutlich reduzieren und außerdem hätte der Händler ja auch mal etwas mehr Rabatt geben können. Er hat ja auch einen bedeutenden Informationsvorsprung gegenüber einem normalen Kunden, der sich nicht regelmäßig mit Hifi auseinandersetzt und weiß natürlich früher, wann dem Altmodell die Stunde schlägt.

Meine Frage(n): Spielt für Euch eine Rolle, wie lange das Produkt schon auf dem Markt ist ? Würdet Ihr einen Lautsprecher kaufen, den es schon ca. 6-7 Jahre auf dem Markt gibt ? Informiert Ihr euch, wie lange es die Geräte, den LS schon auf dem Markt gibt, bevor Ihr kauft ? Kauft Ihr trotz fortgeschrittenen "Produktlebenszyklus", falls ihr einen größeren Rabatt / Nachlaß vom Händler kriegt ? Würdet Ihr ein Vorgängermodell kaufen, selbst wenn das Nachfolgemodell schon erhältlich ist, Ihr einen stärkeren Nachlass erhaltet und der Klangfortschritt überschaubar ist ?

MfG

PBE


zuletzt bearbeitet 27.02.2022 19:42 | nach oben springen

#2

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 27.02.2022 20:21
von keepsake • 860 Beiträge

Spielt für Euch eine Rolle, wie lange das Produkt schon auf dem Markt ist ?

Kommt darauf an. Bei Digital-Technik würde ich schon schauen, bei allem anderen wäre es mir nicht so wichtig.

Würdet Ihr einen Lautsprecher kaufen, den es schon ca. 6-7 Jahre auf dem Markt gibt ?

Ja, würde ich. Meine Gauder Cassiano gibt es schon seit fast 15 Jahren und man kann selbst das älteste Modell auf den neuesten Stand bringen. Es gibt auch andere Anbieter, die seit fast 10 Jahren nichts genacht haben, z.B. Dali bei der Epicon-Serie.

Informiert Ihr euch, wie lange es die Geräte, den LS schon auf dem Markt gibt, bevor Ihr kauft ?

Ja, ich informiere mich schon. Dennoch ist das kein entscheidendes Kriterium.

Kauft Ihr trotz fortgeschrittenen "Produktlebenszyklus", falls ihr einen größeren Rabatt / Nachlaß vom Händler kriegt ?

Kein Kriterium. Es muss mir gefallen und das hat nichts mit den möglichen Rabatten zu tun.

Würdet Ihr ein Vorgängermodell kaufen, selbst wenn das Nachfolgemodell schon erhältlich ist, Ihr einen stärkeren Nachlass erhaltet und der Klangfortschritt überschaubar ist ?

Ich würde beide Modelle anhören und das kaufen, was mir gefällt. Neuer muss nicht besser sein bzw. besser gefallen.


Viele Grüße
Josip

Lautsprecher: TAD Evolution One E1TX, schwarz
Vollverstärker: Soulnote A2 schwarz
DAC: Chord Qutest schwarz
PSU für Chord Qutest: JCAT Optimo 3 Duo, schwarz
Musikserver: Aurender N200 schwarz
USB-Kabel: JCAT Signature USB
Lautsprecherkabel: TAD SC-025m, 2 x 2,5 m
Cinch: Chord Sarum T, 1m
Stromversorgung:
Shunyata Denali 6000/S V2 Netzleiste mit Shunyata Alpha V2 XC als Zuleitung
Chord Sarum-T Netzkabel (für Soulnote A2) Shunyata Alpha V2 NR für Jcat Netzteil (und Chord Qutest)
Shunyata Delta V2 NR für Aurender N200
Netzwerk: JCAT NET Isolator + JCAT Reference LAN Cable Gold
Basen: 2x HMS Silenzio Base Mk2
zuletzt bearbeitet 27.02.2022 20:24 | nach oben springen

#3

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 27.02.2022 20:34
von GHP • 4.984 Beiträge

Da ich auch zukünftig auf aktive Studiomonitore setzen werde bin ich hier wohl ein Sonderfall.

Die "Jahre am Markt" sind bei mir insofern relevant, als daß sich in der Digitaltechnik bei Lautsprechern immer einiges tut - und seien es nur die Anschlüsse.

Kaufe ich heute digitale Monitore die schon eine Weile verfügbar sind, muß ich damit rechnen, daß - Murphy's Law ! - schon morgen neue mit erweiterten Möglichkeiten rauskommen.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#4

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 27.02.2022 20:49
von Pale Blue Eyes • 785 Beiträge

Hallo,

ich kann mal meine Position darlegen:

Für mich ist es wichtig, wie lange es das Produkt schon gibt. Die 6-7 Jahre Produktlebenszyklus bei den Lautsprechern kann man bei B&W und KEF beobachten, andere größere Hersteller orientieren sind daran. Ich vermute z. B. dass Canton bald die Reference-Serie erneuern wird. Ich würde ein so "altes" Produkt nicht mehr kaufen, da mir das Risiko einer Fehlinvestition zu hoch wäre. Natürlich gibt es auch Produkte mit Ugrade-Möglichkeit auf die neueren Varianten, aber es ist ungewiss wie teuer das wird oder ob tatsächlich ein Upgrade angeboten wird. Sobald es ein Nachfolgemodell gibt, kaufe ich evtl. das Vorgängermodell, wenn die Unterschiede (insbes. bezüglich des Klangs) nicht gravierend sind. Ich möchte in diesem Fall einen Rabatt von mindestens 30% auf den Preis. Oft kann man hier ein Schnäppchen machen. Man spart Geld und muss kaum Einschränkungen hinnehmen und der Händler kriegt sein Lager leer.

MfG

PBE


zuletzt bearbeitet 27.02.2022 20:51 | nach oben springen

#5

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 27.02.2022 20:55
von CD-Sammler • 2.026 Beiträge

Hallo zusammen,

aus meiner Sicht hätte ein Händler bei dem hier dargestellten Fall schon die Pflicht seinen Kunden auf den anstehenden Produktwechsel hinzuweisen. Auch werden Lautsprecher in solchen Fällen meistens mit sehr großen Rabatten verkauft (z.B. bei der 800er Serie von B&W), so dass mir 10% doch schon sehr wenig erscheint.

Mein Händler hat mich beispielsweise 2020 auf den bevorstehenden Produktwechsel beim Linn Majik DSM aufmerksam gemacht. Ich hatte dann zunächst aufgrund eines fairen Angebots (-16% Nachlass von UvP) dem DSM/3 gekauft und erst später dann ein Upgrade auf den DSM/4 vorgenommen. Klar, habe ich dadurch Geld verloren. Allerdings war das meine eigene Entscheidung.

Bei Lautsprechern können übrigens Auslaufmodelle durchaus sehr interessant sein. Nicht immer gibt es einen großen Sprung beim Klang.

Musikalische Grüße
Alex


Everything sounds better with Linn. Fan of British hi-fi.
zuletzt bearbeitet 27.02.2022 20:57 | nach oben springen

#6

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 27.02.2022 21:12
von GHP • 4.984 Beiträge

Ich halte es sowieso für einen großen Irrtum, daß Audiogeräte nur weil sie neu sind zwangsläufig besser klingen als ältere.

Würde man beispielsweise Verstärker aus den 80ern oder 90ern gegen moderne in einem richtigen Doppel-Blindtest gegeneinander antreten lassen, würde das Ergebnis sicherlich viele HiFi-Fans verblüffen. Warum wohl macht man sowas nicht ?! Honi soit qui mal y pense

Bei Lautsprechern gibt es wie bei allen Schallwandlern (also auch Mikros & Kopfhörer) oftmals nur ein "anders" und nicht zwangsläufig immer ein "besser", da die persönliche Klangvorliebe hier doch eine große Rolle spielt. Wer weiß, wieviele Leute den guten alten "Taunussound" aus den 1980ern eigentlich immer noch gut finden.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
zuletzt bearbeitet 27.02.2022 21:13 | nach oben springen

#7

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 27.02.2022 22:23
von tom539 • 2.958 Beiträge

Zitat von Pale Blue Eyes im Beitrag #4
Hallo,

ich kann mal meine Position darlegen:

Für mich ist es wichtig, wie lange es das Produkt schon gibt. Die 6-7 Jahre Produktlebenszyklus bei den Lautsprechern kann man bei B&W und KEF beobachten, andere größere Hersteller orientieren sind daran. Ich vermute z. B. dass Canton bald die Reference-Serie erneuern wird. Ich würde ein so "altes" Produkt nicht mehr kaufen, da mir das Risiko einer Fehlinvestition zu hoch wäre. Natürlich gibt es auch Produkte mit Ugrade-Möglichkeit auf die neueren Varianten, aber es ist ungewiss wie teuer das wird oder ob tatsächlich ein Upgrade angeboten wird. Sobald es ein Nachfolgemodell gibt, kaufe ich evtl. das Vorgängermodell, wenn die Unterschiede (insbes. bezüglich des Klangs) nicht gravierend sind. Ich möchte in diesem Fall einen Rabatt von mindestens 30% auf den Preis. Oft kann man hier ein Schnäppchen machen. Man spart Geld und muss kaum Einschränkungen hinnehmen und der Händler kriegt sein Lager leer.

MfG

PBE

Sorry - verstehe Deine Intention nicht wirklich:

„ Ich würde ein so "altes" Produkt nicht mehr kaufen, da mir das Risiko einer Fehlinvestition zu hoch wäre“

Aus welchem Grund kaufst Du ein Produkt und hier speziell - einen Lautsprecher?
Weil es Dir klanglich, optisch und/oder vom „Funktionsumfang“ her gefällt?
Oder weil es eine Investition ist, da Du mit dem Produkt irgendeine Art von „Handel“ zu betreiben?

Bei einem „Handel“ kann ich das ja noch nachvollziehen, aber sonst?


Gruß, Tom
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#8

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 28.02.2022 08:27
von Pale Blue Eyes • 785 Beiträge

Hallo @tom,

Zitat von tom539 im Beitrag #7

Sorry - verstehe Deine Intention nicht wirklich:

„ Ich würde ein so "altes" Produkt nicht mehr kaufen, da mir das Risiko einer Fehlinvestition zu hoch wäre“

Aus welchem Grund kaufst Du ein Produkt und hier speziell - einen Lautsprecher?
Weil es Dir klanglich, optisch und/oder vom „Funktionsumfang“ her gefällt?
Oder weil es eine Investition ist, da Du mit dem Produkt irgendeine Art von „Handel“ zu betreiben?

Bei einem „Handel“ kann ich das ja noch nachvollziehen, aber sonst?

also von einer "Investition" muss man speziell im HighEnd-Bereich bei den Summen ausgehen. Wenn man das Vorgängermodell kauft, ist es nicht mehr auf dem neuesten Stand. Es hat einen geringeren individuellen Gebrauchswert und einen geringeren Marktwert als das neue Produkt. Man hat für das alte Modell einen zu hohen Preis bezahlt, wenn man nicht einen entsprechenden Ausgleich / Abschlag vom Händler erhalten hat. Ich würde schon sagen, dass man hier ca. 20% vom Anschaffungspreis "verpulvert" hat, das sind dann bei einem HighEnd-Lautsprecher mit einem UVP von 20 T€ ganze 4 T€ ! Das ist für mich eine glatte Fehlinvestition, weil es sich ja unmittelbar im Geldbeutel bemerkbar macht.

Freilich kann man den Standpunkt vertreten, dass das Produkt "seinen Zweck erfüllt" und besonders bei Produkten des täglichen Gebrauchs sind auch die Unterschiede zwischen den Gerätegenerationen nicht riesig. Allerdings ist der HighEnd-Bereich ja eine ganz "spezielle" Branche. Da spielen mitunter auch kleinste Klanggewinne ein große Rolle und Image ist wichtig. Ein Verkauf eines gebrauchten Lautsprechers / Geräts wird sich erheblich leichter gestalten, wenn es aus der aktuellen Serie ist.

Fazit: Ich möchte beim Neukauf ein aktuelles Produkt, das über die Jahre hinweg wertbeständig ist. Ich möchte nicht vom Händler übers Ohr gehauen werden, sonst kann er sich zukünftig einen anderen Kunden suchen. Ein seriöser Händler informiert mich über einen bald anstehenden Generationswechsel und verhandelt mit mir über den Preisnachlass auf das ältere Modell, falls ich mich nicht für die neue Variante entscheide.

MfG

PBE


zuletzt bearbeitet 28.02.2022 08:34 | nach oben springen

#9

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 28.02.2022 11:44
von Pale Blue Eyes • 785 Beiträge

Hallo,

zum Hintergrund des Themas:
Ich habe vor ein paar Wochen auf der Internetseite eines Münchner Händlers bei den "Gelegenheiten" einige Lautsprechermodelle besonders günstig gesehen, Zustand: Neu.
Ratet mal, welche Marke: Es waren die KEF unf zwar die Blade 2 und Blade und möglicherweise (kann mich nicht mehr genau erinnern) auch die Reference. Zu dem Zeitpunkt hat es noch keine Meldungen gegeben, dass die Lautsprecherserie durch die "Meta"-Versionen ersetzt werden soll. Die Abgabepreise waren sehr deutlich reduziert. Wenn ich mich recht erinnere wurde die Blade 2 für 15 T€ / Paar angeboten. Das ist mehr als fair, eine Reduktion um mehr als 30% vom UVP 22 T€ / Paar kann sich sehen lassen. Die Lautsprecher waren wohl auch deshalb nicht lange auf der Seite. Zur Erinnerung: Der Preis der Blade 2 Meta liegt bei 26 T€ / Paar !

Andererseits sind im Netz noch vielen Anzeigen zur Blade 2 / Blade, wo noch der normale Preis ausgewiesen ist. Hat man einfach noch nicht die Seite angepasst oder werden sie noch zum vollen Preis verkauft ? Das wäre dann ziemlich unverschämt .

MfG

PBE


zuletzt bearbeitet 28.02.2022 11:47 | nach oben springen

#10

RE: Die Hifi-Sonntagsfrage

in Neuigkeiten & Smalltalk 28.02.2022 12:15
von Bernie • 3.191 Beiträge

ich fand die Blade schon optisch immer sehr schick. Wenn das klanglich passt ist der Preis schon echt ok. Die Unterschiede zu Nachfolgemodellen sind meist gering und ohne direkten Vergleich wird man nichts vermissen. Und wenn die alte Blade klanglich nicht passt wird es auch die neue Version nicht.
Teilweise habe ich auch den Eindruck das neuere LS manchmal nur eine etwas geänderte Klangsignatur haben die man auch durch eine Korrektur anpassen kann. Denn ich kann mir nicht vorstellen das sich in den letzten Jahren noch an der Chassisqualität oder an der Bauteilequalität etwas geändert hat.
Vor einigen Jahren habe ich mal eine alte Grundig Monolith auf den westdeutschen gehört. Korrigiert mittels Trinnov war das richtig klasse.


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
Raumkorrektur: Convolution mit REW/Rephase
Strom: Audioquest Niagara 5000, Silver Cloud / Hurricane AC Kabel
zuletzt bearbeitet 28.02.2022 12:23 | nach oben springen


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