#11

RE: Werkbetrachtung - in der Klassik mehr als sinnvoll !

in Klassik 20.01.2016 22:40
von Simplon • 1.210 Beiträge

Wichtige Information für Klassik/Fans und solche, die es werden wollen:
ARTE
Epochen der Musikgeschichte

(3) Die Romantik

Sonntag, 24. Januar 17:40 Uhr (89 Min.)

.... Ferner erklärt er (Chilly Gonzales) seine Liebe zu Brahms und spricht über Wagners gestörte Persönlichkeit.

Die ersten Folgen haben sich mit dem Barock und den Zitanen beschäftigt, jetzt kommt für mich das Highlight.


It don´t mean a thing if it ain´t got that swing (Duke Ellington, lyrics: Erving Mills, 1931)
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#12

RE: Werkbetrachtung - in der Klassik mehr als sinnvoll !

in Klassik 21.01.2016 07:45
von tom539 • 1.795 Beiträge

Hallo Simplon,

Danke für den Hinweis.
Die ersten beiden Teile ("Barock" und "Wiener Klassik") stehen übrigens (noch) in der Mediathek als Download zur Verfügung.


Gruß, Tom
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#13

RE: Werkbetrachtung - in der Klassik mehr als sinnvoll !

in Klassik 21.01.2016 14:48
von Simplon • 1.210 Beiträge

Hallo,

in meinem letzten Post musste es natürlich "Titanen" heißen, Beethoven, Mozart und Co.

Sollte noch jemand AUDIO lesen, schaut mal die Klassikkritiken in Heft 02/2016 an. Brahms Violinkonzert in D-Dur wird gleich in zwei unterschiedlichen Aufnahmen besprochen. Andreas Fritz empfiehlt die neue Aufnahme mit Antje Weithaas und Lothar Brandt die mit Janine Jansen. Brandt nennt die von mir weiter oben genannte Aufnahme mit Jascha Heifetz, die bei Sieveking als neue SACD erschienen ist, gleich die "ewige Referenz".

Auch wenn manche meinen, Brahms sei schwere Kost, hört mal rein. Ich finde ihn easy ging. Unter YouTube gibt es auch die relativ neue Aufnahme des Brahms- Konzertes mit Davis Garrett "David Garrett kommentiert und spielt Brahms". Er nennt es das schönste, anspruchsvollste und am schwierigsten zu spielende Violinkonzert. Zitat von ihm selber: "Er spielt 50% Cross Over und 50% Klassik, sein Zuhause ist aber die Klassik. Cross Over ist wie ein schöner Urlaub". In dem Video kann man schön erleben, wie Stargeiger und Dirigent Adrian Prabava sich trotz aller Vorbereitung gemeinsam in das Werk bzw. die Interpretation einarbeiten.

Viel Spaß gerade denen, die sicherstmals mit dem D-Dur-Konzert beschäftigen. Garrett geht ganz locker mit dem Event um, ein schöner Beitrag, der im Original vom ZDF stammt. Garrett spricht auch ganz offen über die letzten Stunden vor dem Konzert in Berlin und warum er trotz allem aufgeregt ist. Es geht ihm nicht mehr um Technik, sondern um Emotion, Zuhören, auf das Orchester reagieren, dass auch jeden Tag anders spielt, Musikalität.


simplon


It don´t mean a thing if it ain´t got that swing (Duke Ellington, lyrics: Erving Mills, 1931)
zuletzt bearbeitet 21.01.2016 14:56 | nach oben springen

#14

RE: Werkbetrachtung - in der Klassik mehr als sinnvoll !

in Klassik 21.01.2016 15:58
von starwatcher (gelöscht)
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auf die Schnelle, da noch am Schreibtisch...
Janine Jansen ist immer eine Bank. Es gibt nur wenige Solo-Violinistinnen, die so kraftvoll und dynamisch spielen wie sie: Grandios u.a. das op.15 von Benjamin Britten.
Ich persönlich finde Brahms nicht so ganz einfach zugänglich; aber man sollte das auch nicht zu akademisch angehen. Sein 1. - und besonders das 2. Klavierkonzert sind der Hammer!

Danke für die Hinweise, simplon!

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#15

RE: Werkbetrachtung - in der Klassik mehr als sinnvoll !

in Klassik 21.01.2016 23:17
von tom539 • 1.795 Beiträge

Hallo zusammen,

Zitat von Simplon im Beitrag #13

in meinem letzten Post musste es natürlich "Titanen" heißen, Beethoven, Mozart und Co.


In diesem Zusammenhang vielleicht ganz passend - ein Hörbuch über Ludwig van Beethoven:





Das war heute als Bericht in den "Resonanzen" auf WDR3 - siehe hier.

Dort wird das Hörbuch sowohl für Einsteiger als auch für Profis ausdrücklich empfohlen und vor allem Udo Wachtveitl als Sprecher sehr gelobt (vielleicht bekannt als Franz Leitmayr im Münchener-Tatort).

Die 4er-CD-Box gibt es auch für 19,99 € in CD-Quali bei Qobut als Download und ist bei Tidal und auch Qobuz im Stream verfügbar.


Gruß, Tom
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#16

Hilary Hahn spielt Brahms

in Klassik 23.01.2016 20:55
von Simplon • 1.210 Beiträge

Hallo,

Sollt unter Euch noch jemand sein, dem ich mit meiner Liebeserklärung an Brahm's Violinkonzert noch nicht total auf die Nerven gehe, hier ein Fernseh- Hinweis MONTAG, 25.01.2016 nachts um 01:10 bis 02:55 Uhr.

Bei ARTE liest man:

Hilary Hahn, die weltweit gefeierte Ausnahme-Geigerin, ist in dieser Spielzeit wieder bei den hr-Sinfoniekonzerten zu Gast. Nach ihrer umjubelten Mendelssohn-Interpretation 2011 wird sie diesmal mit Paavo Järvi das Violinkonzert von Johannes Brahms präsentieren. Im Rahmen des international hochgelobten Bruckner-Zyklus von Järvi und dem hr-Sinfonieorchester steht außerdem die dritte Symphonie auf dem Programm, ein Werk des spätberufenen großen Symphonikers, das seine Sprache und Ausstrahlung den Klangerfahrungen von Anton Bruckners klösterlichem Organistenamt ebenso verdankt wie seiner tiefen Bewunderung für den „erhabenen Meister“ Richard Wagner.
Die US-amerikanische Violinistin Hilary Hahn wurde 1979 in Lexington, Virginia, geboren und wuchs in Baltimore auf. Ihre erste wichtige Lehrerin war Klara Berkovich, eine Vertreterin der russischen Violinschule aus Odessa. 1990 wechselte sie im Alter von zehn Jahren an das Curtis Institute of Music in Philadelphia zu Jascha Brodsky. Mit zwölf Jahren spielte sie zum ersten Mal mit einem kleineren Kammerorchester. Außerdem gab sie ihr Debüt mit einem großen Orchester, dem Baltimore Symphony Orchestra.
Sie erhielt zahlreiche Preise, unter anderem 2008 den Gramophone Award als Künstlerin des Jahres, 2009 den Grammy für ihre Aufnahme der Violinkonzerte von Schönberg und Sibelius sowie 2011 den Echo Klassik in der Kategorie "Konzerteinspielung des Jahres/Violine" für ihre Aufnahme der Violinkonzerte von Jennifer Higdon und Peter Tschaikowsky. Für ihr Album „In 27 Pieces: The Hilary Hahn Encores“ beauftragte die Geigerin bekannte zeitgenössische Komponisten aus aller Welt, je eine Zugabe für sie zu schreiben.


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