#31

RE: Die Musik ist zurück - Raumoptimierung bei Maldix

in Private Hörsessions 09.01.2016 17:00
von GHP • 5.080 Beiträge

Ich wasch mich jedes Jahr zu Weihnachten.

Ob notwendig oder nicht.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#32

RE: Die Musik ist zurück - Raumoptimierung bei Maldix

in Private Hörsessions 09.01.2016 18:49
von Klipschfan • 836 Beiträge

Zitat von Klipschfan im Beitrag #28
Zitat von tom539 im Beitrag #26

Habe aber eben erfahren, dass sich die Verstärkerfrage nun definitiv und endgültig geklärt hat - Maldix wird hier sicher demnächst berichten.

Da bin ich aber jetzt extrem gespannt


Wir warten immer noch


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#33

RE: Die Musik ist zurück - Raumoptimierung bei Maldix

in Private Hörsessions 09.01.2016 19:37
von maldix • 3.606 Beiträge

Kann erst morgen Abend mehr schreiben, bin nicht zuhause


auditorus te salutant
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#34

RE: Die Musik ist zurück - Raumoptimierung bei Maldix

in Private Hörsessions 09.01.2016 20:52
von Bernie • 3.279 Beiträge

lass Dir ruhig Zeit, ich weiss es ja schon...


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> USB -> Audio GD DI20HE/Ref10 -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
Raumkorrektur: Convolution mit REW/Rephase
Strom: Audioquest Niagara 5000, Silver Cloud / Hurricane AC Kabel
zuletzt bearbeitet 09.01.2016 20:53 | nach oben springen

#35

Die Musik ist zurück - Devialet 200 nun bei Maldix

in Private Hörsessions 11.01.2016 23:39
von maldix • 3.606 Beiträge



Hallo Zusammen,

so, nun bin ich etwas weiter und kann Eure Neugierde etwas "Futter" geben.

Wer von Euch kennt das nicht auch, Entscheidungen werden manchmal nach dem Motto „unverhofft kommt oft“ getroffen.

Es spielen manchmal, bei mir zumindest, letztlich auch Gründe eine Rolle, die so erstmal nicht primär im Fokus standen oder nicht immer rational direkt zu erklären sind.

Entweder, will ich was unbedingt haben, das ich mir dann für mich „schön“ rede um einer Bauchentscheidung noch einen rationalen Anschein zu geben, und zu sagen: Ja, das ist ja besser weil und die Werte… ect. pp… so als Rechtfertigung, nur damit der Betrag in der Buchhaltung einen passenden Stempel erhält. (Letztlich interessiert es nach einiger Zeit eh nicht mehr), wenn’s denn passt.

Oder, ich brauche etwas eigentlich nicht wirklich und es ist vielleicht ein „Schnapp“, der irgendwie ins Gesamtgefüge passt, jedoch nicht zwingend benötigt wird, und daher eigentlich überflüssig und deshalb auch zuteuer ist, aber weil er mal gerade gefällt, einfach gekauft wird. (mit Unvernunft halt, und nur weil man es im Augenblick einfach kann)

Die Verstärkerfrage bei mir, passt je nach Zeitpunkt der Überlegung, in beide Sichtweisen.
Sie stand, wie einige ja auch wissen, schon einige Zeit im Raum.

Angefangen hat dies, nach dem ersten Besuch bei Klipschfan, wo mir die Palladium P39F ja wirklich gut gefallen hatten. Auf Grund der Größe und vorallem des Listenpreises wegen, waren die für mich damals eigentlich auch gänzlich außen vor

Ich war und bin bislang wirklich glücklich mit meiner Naim Unity2 – Focal 1028 Be II – PV1D Kombi und wäre es sicher auch noch heute, wenn da nicht einige Zufälle, die Geschichte etwas anderes beeinflusst hätten.

Bedingt durch einen Wasserschaden bei meinem Vater, brachte der, damit kein Schaden an die Geräte kommen sollte, mir meine über 35 Jahre alte Klipsch-La Scala – Revox Anlage spontan vorbei, mit den Worten: Ich höre da eh nicht, die Dinger sind zu groß und überhaupt solch alte Holzkisten in Waschmaschinenoptik, wenn du die Dinger nicht nimmst, dann…“
Das ging ja überhaupt nicht!

Also standen die Komponenten bei mir im Wohnzimmer und machten auch wirklich Spaß, d.h. mir machten sie Spaß, die damaligen äußerst sensiblen Nachbarn wollten sich ja irgendwie schon nicht so ganz mit den dB Bereichen in denen ich meine Focal betrieb (ca.65 dB max im Raum) anfreunden. Da auszumalen wie das dann mit den Werten, in denen sich die La Scala wohlfühlt und auch ihre geile Dynamik bestens ausspielt, überlasse ich da den Kundigen. Vielleicht mal so am Rande, „The Cain“ von Fleetwood Mac mit mehr als Tripple 1 dB, machte wirklich Freude. Der WAF ist bei mir zwar nicht entscheidend, doch habe ich hier nicht mehr wie früher die Räumlichkeiten für einen „Hifi-Laden“ permanent aufzubauen. Das wollte ich eigentlich auch nicht mehr, deshalb auch eine „All in One“ mit LS.

Es war also schon länger klar, dass ich was ändern sollte (innerlich aber nicht wollte). Durch einen Zufall, bekam ich die Offerte mit den P39F, die dann zu einer letztlich folgenreichen Entscheidung führte. Schön gerechnet, wurden diese gekauft und mit Toms Hilfe hier in einer kurzen Aktion aufgebaut.

Dass dieser Lautsprecher jedoch einiges an Aufwand benötigt um seine Leistung zu entfalten, hatte mir keiner mit klaren Worten gesagt. Die Infos im Netz sind eh dürftig und auch recht rudimentär. Ich hatte den Test von Bernard Rietschel gelesen, Info guter Wirkungsgrad, passen auch kleine Verstärker… na da hab ich heute andere Erfahrungen.
Klar kamen Töne aus den Membranen, wenn der Unity2 zuspielte, jedoch war das von Musik im Vergleich zur Focal weit weg.

Durch die Unterstützung unsers ehemaligen Mittglieds SpectralML,hatte ich nach den westdeutschen Hifitagen, eine passende Aufstellung gefunden.

Jedeoch weitere Tests zeigten, dass die Frage nach einem anderen Verstärker angesagt war, wenn ich mit diesen Lautsprecher weiter hören möchte.

Ich hatte mir auch schon oft gedacht, „Warum hast du dein Rückgaberecht, das ich ausgehandelt hatte, in Anspruch genommen, du Depp!“. Wahrscheinlich, weil ich ja ein „Hörbild“ von Hermann im Hinterkopf hatte, und wusste, was da möglich ist, war mein Sportsgeist so angespornt, das ich nicht gleich aufgeben wollte.

Also begannen wieder meine Überlegungen und ich ging weiter auf die Suche. In der Diskussion mit mir selbst, habe ich da bei einigen Geräten verschiedene Sichtweisen, Klang, Zusammenspiel, Optik, Preis rauf und runter betrachtet und ausgewählte Kandidaten in der Idee wieder verworfen.

Am letzten Freitag nun, hatte ich auf Grund eines Geschäftstermins, der etwas früher zu Ende war, etwas Luft, die ich durch einen Besuch bei SG-Akustik in Karlsruhe ausfüllte. Ich wollte mir da mal den Advanced Acoustik X-i1000 mal näher anschauen, ob der vielleicht in Frage käme?

Der Inhaber Stefan Gellrich, den ich schon ein paar Tage kenne und dessen Kompetenz ich auch sehr schätze, riet mir von diesem Gerät für die Klipsch eindringlich und mit klaren Worten ab. Auf die Frage, was er sich denn an den Klipsch vorstellen könnte, empfahl er mir u.a. den Marantz PM 11S3 oder auch zwei Quad Platinum Monos. Da mir aber eine „all in one“ Lösung mit weniger Geräten vorschwebte, kam die Rede auf einen Devialet 200. Die Devialets sind mir ja von Bernie und auch einigen Vorführungen durchaus bekannt.

Jedoch auf Grund des Preises hatte ich die nie einer näheren Betrachtung unterzogen. Auf Grund einer Aktion, die SG-Gerade mit der Rücknahme von „alt“ Geräten macht und einem „gebrauchten“ Devialet aus der Vorführung, rückte dieser Verstärker nun genau in den Fokus. Nach wenigen Minuten der Überlegung und der Möglichkeit, diesen auch ggf. wieder zu tauschen, bin ich dann am Freitag aus dem Laden mit einem Devialet 200 unterm Arm.

Da ich erst am Sonntag spät am Abend erst nachhause kam, war an einen Test nicht zu denken. Das Gerät durchgeschüttelt und kalt, das ging ja überhaupt nicht. Also auspacken, hinstellen und wenigstens mal im Konfigurator eine Basis Konfiguration erstellen und das letzte Firmware Update runterladen.

Da ich, aus welchen Gründen auch immer, heute Morgen nicht schlafen konnte, war ich schon sehr früh am Werk. Kurz nochmal Naim-Revox, passte gut, ok. Also frisch ans Werk. Der Neue hatte mittlerweile Raumtemperatur, also einfach mal vom Naim den RCA Line Out auf den Eingang am Devi, LS schnell um gestöpselt und dann einen Riemen auf die Orgel.
Test-Playliste rein und Ohren auf! Begonnen gleich mit unseren Standards die man nicht allzu laut hören kann, da ja die Nachbarschaft noch schlief.

Erster Eindruck: „WOW“ – Lachen im Gesicht – nix falsch gemacht! Klang, Raum, Transparenz – ganz klar nach nur einem Song, „So hatte ich bislang noch keine Musik bei mir gehört“. Definitiv ist diese Kombination auf meinem audiophilen Weg ein neuer Meilenstein, und das in einer „Basis“-Konfig.

Was mir nur etwas Angst bereitet, sind die vielen Möglichkeiten zum Optimieren (ich denke da an Bernie). Da besteht ja die Gefahr, dass viel Zeit in Technik-Spielerei und nicht ins Musikhören gehen kann.

Die Entscheidung für den Franzosen, auch als Exil-Saarländer, dürfte nicht die Schlechteste gewesen sein, zumal die Lösung ja auch von 200 auf 400 skalierbar ist.

Es bleibt erstmal spannend.



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auditorus te salutant
zuletzt bearbeitet 12.01.2016 01:09 | nach oben springen

#36

RE: Die Musik ist zurück - Devialet 200 nun bei Maldix

in Private Hörsessions 12.01.2016 08:40
von Zac • 122 Beiträge

Klasse. Wenn ich nochmals etwas an der Anlage verändern würde, dann wäre sicher ein Devialet auch in der ersten Auswahl. Bin ja auch ein All-in-Oner. Und dann ist der Devi noch nicht ganz warm gelaufen, da denkt der Maldix schon an das erste Upgrade zum 400er :-)


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#37

RE: Die Musik ist zurück - Devialet 200 nun bei Maldix

in Private Hörsessions 12.01.2016 09:49
von maldix • 3.606 Beiträge

Hi Zac, das wäre eine logische Konsequenz, aber nur dann wenn ich den Naim da günstig in die Betrachtung einbringen kann. Das wäre unterm Strich günstiger als einige der Lösungen die ansonsten in Frage gekommen wären.

Aber ich, habe nun auch das Zuspielen über meinen lüfterlosen PC realisiert. Da braucht es nicht wirklich was anderes, geht auch gut. Dann fehlt mir noch ein CD ;-) Player, der ja noch im Naim steckt.


auditorus te salutant
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#38

RE: Die Musik ist zurück - Devialet 200 nun bei Maldix

in Private Hörsessions 12.01.2016 10:35
von Klipschfan • 836 Beiträge

Zitat von maldix im Beitrag #35


Erster Eindruck: „WOW“ – Lachen im Gesicht – nix falsch gemacht! Klang, Raum, Transparenz – ganz klar nach nur einem Song, „So hatte ich bislang noch keine Musik bei mir gehört“. Definitiv ist diese Kombination auf meinem audiophilen Weg ein neuer Meilenstein, und das in einer „Basis“-Konfig.




Moin Maldix,

eine erstaunliche Parallele zu meinen eigenen Erfahrungen mit der P39.
Auch bei mir war es, nachdem ich den T+A angeschlossen hatte, sofort
das "WOW"
Es ist tatsächlich so, dass die Klipsch mit dem richtigen Partner zur
Höchstform aufläuft. Das ist ja fast schon menschlich
Freut mich außerordentlich für dich.

Viele Grüße
Hermann
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#39

RE: Die Musik ist zurück - Devialet 200 nun bei Maldix

in Private Hörsessions 12.01.2016 11:12
von Bernie • 3.279 Beiträge

So furchtbar viel zu konfigurieren gibt es ja eigentlich gar nicht. Die benötigten Eingange zu aktivieren bzw. nicht benötigte Eingänge abzuschalten geht mit wenigen Mausklicks.
SAM gibt es für die Klipsch noch nicht, ist auch nicht so entscheidend, ich nutze es momentan auch nicht. SAM hat auch Nachteile.
Die bei mir beste Konfiguration ist folgende:
Der Sub läuft bis 120Hz, LS bis 100. Da ich eine Senke von 90-120Hz habe wird die dadurch etwas aufgefüllt. Da der Sub eine Einmessfunktion hat habe ich dadurch einen sehr linearen Bassbereich mit max. 3db. Durch die hohe Übergangsfrequenz werden die LS und ser Amp auch entlastet was sich bei mir in einer deutlich entspannteren Spielweise bemerkbar macht, ähnlich wie beim Bi-Amping. Ansonsten gibt es keine aktive Korrektur, also kein Acurate oder jRiver EQ's mehr.
Das ist aber auch eigentlich die einzige Klangrelevante Spielwiese. Und natürlich kann man die Klangregelung nutzen. Die funktioniert (anders als gewohnt) als Shelf-Filter, hebt bzw. senkt den Pegel ab der vorgewählten Frequenz breitbandig an bzw.ab. Damit kann man durchaus auch einige Raumeigenheiten gezielt ausgleichen.


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#40

RE: Die Musik ist zurück - Devialet 200 nun bei Maldix

in Private Hörsessions 12.01.2016 13:50
von maldix • 3.606 Beiträge

Hi Bernie,

Stimmt das Konzept erklärt sich recht gut selbst, das einrichten des WLAN hatte einen Moment in Anspruch genommen, da der Konfigurator meine Zeichen Kombi nicht mochte, aber auch das war dann kein Problem, zumal ich die konfigdatei auch gut im offline Editor bearbeiten kann.

Ob das SAM was bringt, muss ich, testen wenn es da ist.

Damit dies schneller geht bräuchte ich etwas Unterstützung.

Wer kann und moechte,
Einfach auf die Webseite http://voteforsam.devialet.com gehen und für die klipsch palladium p39f voten.


Die brauchen nur einen Namen und eine eMail adresse!

Ab 100 votes werden sie dann tätig, also vielleicht könnt ihr hier etwas Support leisten, der dank ist gewiss.


auditorus te salutant
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