#41

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 13.08.2017 16:37
von Bernd B. (gelöscht)
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Hallo,

als Neuling hier im Forum möchte ich hier zum Thema Audio PC eine erste Frage stellen.
Vorab, ich habe mir mit Hilfe einer Raspberry Pi 2, Hifiberry dac+ pro ein Musikserver gebaut. Als Distribution dient mir moOdeaudio 3.8.1.Meine Musik kommt von einer externen 2TB HDD, Dateien vorliegend im .flac Format.
Nun zu meiner Frage. Da ich der Meinung bin, dass bei diesem Aufbau mit Hilfe eines externen DAC's und einer Hifiberry digi+ pro verbunden über spdif, klanglich noch erhebliches Potential steckt liege ich mit meiner Einschätzung da falsch? Was könntet Ihr als Empfehlung für einen externen DAC geben?
Oder spielt der hifiberry dac+ pro vielleicht schon überragend.
Würde budgettechnisch bis 1000.- €, falls es klanglich wirklich nach "vorne" geht, investieren wollen.
Würde mich freuen, wenn einige Vorschläge/Erfahrungen mich erreichen.

Gruß
Bernd


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#42

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 13.08.2017 16:53
von maldix • 3.616 Beiträge

Hi Bernd,

Erstmal herzlich willkommen hier bei uns.

Mit deiner Lösung bist du schon recht ordentlich unterwegs.

Bezüglich,einer Klangsteigerung kann ich, wobei Tom da deutlich mehr mit rumprobiert hat, nur sagen was bei mir am Pi einiges gebracht hat. An der Stromversorgung ist für mich mit die größte Stellschraube.Hier kann man mit einem guten Netzteil sehr viel herausholen. Dann hat sich klanglich bewährt, Musik direkt von der Speicherkarte zu spielen.
Ansonsten ist der Raspberry mit der digital+ Karte schon sehr gut. Wenn man mehr möchte, kann man in ein gutes Metallgehäuse investieren.
Ich denke Tom kann hier noch mehr zusteuern.


auditorus te salutant
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#43

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 20.08.2017 13:38
von tom539 • 3.005 Beiträge

Hallo Bernd,

auch von meiner Seite ein herzlich Willkommen bei uns im Forum.

Wie bereits von Maldix beschrieben habe ich viel mit dem Raspberry (RBP) "probiert" und ihn eine zeitlang als digitalen Zuspieler in Verbindung mit einer Mutec MC3+ verwendet.
Dabei war er klanglich nicht wirklich von einem Moon MiND 180 oder dem Auralic Aries LE zu unterscheiden - waren eher Nuancen und daher Geschmackssache, was einem mehr zusagt.

Spielt der RBP alleine schon gut, profitiert er sehr deutlich von einer hochwertigen Stromversorgung. Ein iPower-Netzteil von ifi bringt gegenüber einem Standard-Steckernetzteil schon eine erhebliche Steigerung.
Zuletzt hatte ich ein lineares Netzteil der Firma Audiophonics im Einsatz. Das brauchte nochmal eine Steigerung in Sachen Detailauflösung und musikalischem "Fluss" gegenüber dem iPower.

Von Audiophonics ist auch meine DAC-Karte, allerdings schon ein älteres Model.
Da es auf der Herstellerseite nicht mehr gelistet ist, hier ein Link auf die aktuelle Version.

Diese Kombination (RBP2, DAC-Karte + Netzteil) hat sich in einem zuletzt bei Maldix stattgefundenen Vergleich sehr gut gegen eine LaRosita Pi behaupten können, auch wenn der LaRosita-Streamer in Endeffekt die Nase vorn hatte.
In Anbetracht des Preisunterschieds beider Geräte waren aber alle Anwensenden (Maldix, Bernie, der Rosita-Eigner und ich) doch über die geringen Unterschiede sehr erstaunt.

Zu Deinem DAC+ pro kann ich leider nichts sagen, da ich die Karte nicht kenne. Mein digitaler Zuspieler arbeitet mit der HifiBerry Digi+ Karte in der Transformer-Version, welche einen Koax- sowie Toslink-Ausgang bieten und bis 192/24-Audiosignale verarbeiten können.
Aktuell habe ich einen RBP als Basismodel, also ohne Aufsteck-Karte, mit Raspien und BubbleUPNP-Server im Einsatz und nutze so über den Audio-PC bzw. den Devialet Qobuz-Streaming.

Wenn es Dich nach einem externen DAC "gelüstet", empfehle ich Dir den iDSD von ifi - im open-end-forum wird er gerade für faire 400€ angeboten.

Vielleicht kannst Du noch etwas zum restlichen Setup schreiben, damit wir ein vollständiges "Bild" haben.


Gruß, Tom
... just listen
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#44

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 20.08.2017 17:06
von GHP • 5.109 Beiträge

Letzterer ist bei mir zu klanglich vollster Zufriedenheit im Einsatz.

Äußerst universell, da auch als HiPower KHV verwendbar.

... natürlich mit zwischengeschaltetem Jitterbug.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
zuletzt bearbeitet 20.08.2017 17:07 | nach oben springen

#45

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 08.09.2017 14:51
von Bernie • 3.312 Beiträge

diese Woche habe ich etwas überrascht festgestellt dass das aktuelle Foobar besser klingt als meine Kombination aus Minimserver und Jplay Streamer. Das war mal anders, da muss irgendwas passiert sein. Dazu läuft Foobar mit Monkeymote auf dem iPad viel stabiler als Kazoo oder Kinski und ist auch viel komfortabler und schicker. Sowohl Kinski als auch Kazoo stoppten zwischendurch einfach mal...passiert das mit den Linn Streamern auch ?
Mit Foobar kann ich jplay auch mit den optimalen Settings (700Hz/0,01s) betreiben was nochmals den Klang nach vorne bringt. Mit den Linn Frontends und Jplaystreamer lief das nie stabil.
Das ist das schöne an einem Audio PC, es geht immer mal wieder klanglich nach vorne ohne große Investition. Jetzt werde ich noch mal das aktuelle jRiver gegen Foobar testen.


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> USB -> Audio GD DI20HE/Ref10 -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
Raumkorrektur: Convolution mit REW/Rephase
Strom: Audioquest Niagara 5000, Silver Cloud / Hurricane AC Kabel
zuletzt bearbeitet 08.09.2017 14:57 | nach oben springen

#46

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 08.09.2017 17:10
von maldix • 3.616 Beiträge

Meine Rede, das Gefühl hatte ich doch schon länger, wolltest es nicht glauben 🤓


auditorus te salutant
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#47

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 08.09.2017 17:20
von Bernie • 3.312 Beiträge

Dein Gefühl war aber foobar besser als jRiver. Beide waren bisher schlechter als die Variante mit jplaystreamer. Foobar ist eben eine Software mit kleinem Footprint, jRiver ist dagegen eine Monstersoftware...


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> USB -> Audio GD DI20HE/Ref10 -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
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zuletzt bearbeitet 08.09.2017 17:21 | nach oben springen

#48

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 08.09.2017 19:08
von antwerp (gelöscht)
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Zu Kinsky kann ich folgendes beitragen:
Was bedeutet bei Euch stabil? Ich betreibe Kinsky mit Linn Akurate DSM, dabei kann es nicht zu Aussetzern kommen, weil Kinsky nur die Playlist in den Akurate lädt und der dann alleine weiter arbeitet, sich die Titel vom der NAS selbst anfordert. Kinsky ist während die Titel laufen nur Kontrolle.
Zu bemängeln ist der erneute Download der Playlist zurück in Kinsky nachdem das IPad in Standby gegangen ist. Dabei kommt es bei Aktivierung des IPad häufig zu unvollständigen Rückmeldungen der Playlist. Man muss dann eventuell den Kinsky mehrmals starten, um die Playlist oder die Bibliothek des NAS zu sehen.
Durch Abschalten des Standby Modus kann man das vermeiden - ich persönlich ziehe aber Standby vor, so dass ich mit dieser Unzulänglichkeit leben muss.
Sonst sind die Kinsky Funktionalitäten für mich ausreichend - mein DSM ist damit vollständig Remote kontrollbar einschließlich des Ein- und Ausschaltens. Die von Linn beigelegte Fernsteuerung habe ich noch nie gebraucht.


zuletzt bearbeitet 08.09.2017 19:13 | nach oben springen

#49

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 08.09.2017 20:24
von Bernie • 3.312 Beiträge

wenn schon eine Fernbedienung auf einem iPad dann auch mit viel Komfort. Wenn man sieht was z.B. jRemote kann und wie das aussieht der findet eben die Linn Remotes sehr rustikal und spartanisch.
Ich hatte beide länger im Einsatz, ja es geht, aber schön und funktional ist anders.
Der Open-Home Standard hat sich im Audio Bereich ja nicht so wirklich durchgesetzt, die beiden Linn FB Apps sind die einzigen geblieben.
Ich hatte häufig das Problem das die Wiedergabe nach einigen Sekunden stoppte, und das auf zwei unterschiedlichen PC's. Nach nochmaligem starten lief es dann. Ob das jetzt an den Linn Apps liegt oder am JPlay Streamer kann ich nicht sagen. Vermutlich einfach die Kombination aus beiden.


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> USB -> Audio GD DI20HE/Ref10 -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
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zuletzt bearbeitet 08.09.2017 20:25 | nach oben springen

#50

RE: Audio PC einrichten - best practice

in Technik - Streaming 09.09.2017 10:05
von antwerp (gelöscht)
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Bernie, Deine Kombination aus Software und DAC arbeitet auf andere Weise als mein Kinsky mit Linn Streamer. Der Unterschied liegt im laden der Playlist in den Linn Streamer, der danach unabhängig weiterarbeitet und sich die Titel über LAN selbst abholt.
Bei Dir findet ein kontinuierliches streamen der Titel in den DAC statt, entweder über das Devialet eigene WLAN oder über eine direkte USB Verbindung PC - Devialet.
Aber das brauche ich Dir bestimmt nicht zu erklären.
Der Vorteil der Kinsky App für mich liegt in der vollständigen Kontrolle meines Linn Streamers, Eingänge, Titel und das Ein-Ausschalten, ich brauche keine weiteren Bedienelemente. Das finde ich sehr angenehm als zwischen mehreren Fernbedienungen wählen zu müssen.
Ein anderer Nachteil der Linn App ist, dass keine weiteren Infos über die Titel/Alben unter zur Hilfenahme des Internets gegeben werden, da können andere Apps nun bedeutend mehr.
Ich würde sehr gerne die ganzen Infos eines Albums sehen können, einschließlich Komponist, Aufnahmestudio etc. so wie man es auf einer CD findet. Das ist ein großer Nachteil - dann muss ich mir die Infos dazu separat aus dem Internet holen.


zuletzt bearbeitet 09.09.2017 10:26 | nach oben springen



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