#1

Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 04.02.2021 16:02
von Audiophon • 1.404 Beiträge

Hallo in die Runde!

In einem anderen Thread hatte ich ja schon mal angekündigt hier die Optimierung meiner Streaming Strecke zum DAC genauer zu beschreiben.

Eigentlich (wie viele Berichte fangen hier mit diesem Wort an...) war ich ja ganz zufrieden mit meiner Streamimg Strecke (Qobuz und via NAS). Die Qualität steht der CD/SACD Zuspielung praktisch nicht nach (ein direkter Vergleich ist natürlich immer schwer, da man sich bei Qobuz nie sicher sein kann ob man das selbe Mastering erwischt).

Nachdem ich über ein paar Wochen hinweg Schritt für Schritt meine Wifi-Zuspielung von der Fritzbox zum Streamer versucht habe weiter zu optimieren - obwohl ich ja ziemlich skeptisch bin/war, da hierdurch ja bereits eine komlette Trennung zwischen Fritzbox und Streamer existiert die man ansonsten versucht aufwändig über Audio Swiches und weitere Gerätschaften zu erreichen.

Zielsetzung der Maßnahmen war, die maximale Vermeidung von Störeinflüssen - ohne dabei mit Kanonen auf Spatzen zu schießen :wink: . Zudem wäre für mich ein überdimensioniertes LPS für eine 24/7-laufende Fritzbox eine ziemliche Energieverschwendung (und das sage ich als Class A Verfechter :roll: ).

Da die schiere Anzahl der Maßnahmen wohl nur schwer zu beschreiben gewesen wäre, habe ich mal ein - hoffentlich selbsterklärendes - Schaubild angefertigt:



Auf eine detailliertere Legende habe ich hierbei verzichtet, die Auth HF-Filter oder die ifi Geräte dürften ja hier ja schon bekannt sein. Ansonsten bitte einfach fragen :wink: .

Nun was glaube ich hat sich klanglich getan? Da die Maßnahmen über mehrere Wochen nach und nach erfolgten und sich wahrscheinlich auch die Innereien meiner Lautsprecher (insbesondere komplett neue Frequenzweichen) nach dem Update letzten Sommer wahrscheinlich noch am einspielen sind (vom sich ebenfalls einspielenden Hoerwege Netzteil Upgrade im Streamer vom Oktober ganz zu schweigen), ist es schwer die Ursache der Veränderungen an einzelnen Maßnahmen festzumachen.

Frei heraus würde ich sagen, dass die Maßnahmen (welche genau bleibt noch zu sehen...) zunächst eine deutlich bessere räumliche Darstellung mit mehr Raumtiefe gebracht haben. Es klingt artefaktefreier, transparenter, feiner, natürlicher und eben weniger nach Hifi. Tonal sind hierbei keine Unterschiede auszumachen.

Fazit: ich werde die Anlage jetzt einfach mal so weiter laufen lassen und irgendwann mal (wenn ich Lust darauf habe) zurückrüsten und hörne was sich tut :wink: . Derzeit bin ich einfach nur happy und will Musik hören.

VG
Martin


Lautsprecher: Gauder Akustik Berlina RC7 Diamond Black Edition DV
Endstufen: Grandinote Demone
Vorstufe: Grandinote Domino
Quellen: TAD D1000 MkII; Auralic Aries G1 (Hör-Wege PSU) mit QNAP HS 251+ (über Wifi)
Kabel: Wireworld Gold Eclipse 7 LS-Kabel und Brücken; 2 x Wireworld Platinum Eclipse 7 XLR; Digital: Wireworld Platinum Starlight 7 XLR
Strom: AHP Klangmodul; eigene Zuleitung ab Verteilerkasten; Furutech Wandsteckdose; Furman IT Ref 16 IE; HMS Energia SL/OV (speziell konfektioniert fuer Furman)
Rack: Bassocontinuo Reference Line Accordeon
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#2

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 04.02.2021 17:05
von Bernie • 3.323 Beiträge

so aufwendig ist die Zuspielung über Ethernet dann doch nicht. Im Vergleich zu den 15 Komponenten in Deinem Wifi Setup sind es bei mir nur 8 (inclusive der REF10 und allen Netzteilen und PC).
Das Wifi aber überall als die schlechteste Zuspielung gewertet wird liegt wohl weniger am schlechten Wifi Signal selbst (vermutlich aber auch) sondern daran dass ein Wifi Empfänger im Streamer aktiv ist. Über die Antenne kommt alles mögliche an Signalen an, dazu benötigt ein Wifi Empfänger einiges an Leistung.
Über Ethernet kann man eben über optische Übertragung und Switches wie den Etherregen dafür sorgen das nur ein möglichst sauberes Nutzsignal ankommt.
Bei Wifi Zuspielung zu optimieren hat bei mir kaum was gebracht, also ifi iPower X und besseres Ethernetkabel an der Fritzbox 7590, nicht so aufwendig wie bei Dir.
Schon eine direkte Ethernetverbindung klingt bei mir besser. Mit der getunten Verbindung eine wirklich riesige Verbesserung.
Gut, meine digitale Zuspielung incl. PC und REF10 hat damit jetzt knapp 6K gekostet. Was aber im Vergleich zu einigen Analog Setups noch recht günstig ist


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> USB -> Audio GD DI20HE/Ref10 -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
Raumkorrektur: Convolution mit REW/Rephase
Strom: Audioquest Niagara 5000, Silver Cloud / Hurricane AC Kabel
zuletzt bearbeitet 04.02.2021 17:07 | nach oben springen

#3

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 04.02.2021 17:39
von tom539 • 3.020 Beiträge

Na dann will ich auch mal...

Ich streame ja schon eine ganze Weile mit einem Audio-PC und Roon.

Der PC, ein ASrock BeeBox mit i5-7200U und 16 GB RAM, wurde zunächst mit Windows10 und JRiver / JRemote + Fidelizer sowie weiteren Optimierungstools betrieben, später dann ein Wechsel auf Roon als Serverdienst.
Das Betriebssystem ist auf einer M2-SSD, die Musikdaten auf einer internen 1TB SSD. Und ja, ich höre bei mir Unterschiede, ob ich die gleiche Datei von lokaler SSD oder vom NAS über Netzwerk abspiele.

Da mir die ständigen Updates von Win10 irgendwann ziemlich auf die Nerven gingen und auch „ständig“ der PC-Lüfter lief, habe ich dann auf einer neuen M2 als Betriebssystem Roon ROCK aufgespielt.

Seitdem läuft das System extrem stabil und ist quasi autark ohne irgendwelche manuellen Eingriffe. Und wenn mal die Roon-Software (nicht das BS!) ein Update braucht, kann ich das einfach per Klick in der APP (auf dem iPAD) installieren (oder auch nicht).

Durch die Erfahrung mit dem Lüfter stand der PC nicht an der Anlage, sondern einige Meter weg. Ein anfängliches S11-Netzteil von ZeroZone wurde mal vor ein paar Jahren gegen das HDPlex 200W getauscht. Dort hing dann neben dem PC (mit 19V) auch noch ein GS108-Switch von Netgear (12V) und zeitweise der Pecan-Pi als Streamer (9V) dran.

Der PC hing mit RJ45 am Switch per Meicord Opal (0,5m), die Verbindung zum Devialet erfolgt ebenfalls per RJ45 vom Switch aus. Hier sind es 2x 3m Meicord Opal mit einem zwischengeschaltetem EN30 von Emosystem für die galvanische Trennung.

Aktuell wird im aktiven-hoeren ein gebrauchter Antipodes EX angeboten - hatte überlegt, mir diesen zu holen.
Am letzten WE habe ich dann aber zunächst den PC (der ja nun leise bleibt...) sowie das Netzteil direkt an die Anlage gestellt und den Devialet direkt mit einem „besseren“ RJ45-Kabel an den PC angeschlossen (die Direktverbindung soll ja laut Devialetchat klangliche Vorteile haben). Dafür braucht man natürlich eine neue Konfiguration des Devialets - das ist aber schnell gemacht.
Der Netgear bekommt jetzt seine 12V von einem ifi iPower.

Sieht nun so aus:


Intensive Hörsession konnte ich leider noch nicht durchführen. Im ersten Eindruck klingt es aber schon detaillierter, einfach „besser“ als vorher. Ein Rückbau dauert locker eine halbe Stunde, daher sind A/B-Test nicht wirklich machbar.

Und der PC bleibt selbst direkt am Hörplatz und Wandlung auf DSD64 incl. 9-Band-Equalizer in Roon quasi unhörbar - so bleibt das nun erstmal.

Vielleicht gibt es dann im Laufe mal ein „besseres“ Netzteil als das HDPlex... 🤔


Gruß, Tom
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#4

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 04.02.2021 18:09
von Audiophon • 1.404 Beiträge

Zitat von Bernie im Beitrag #2

Das Wifi aber überall als die schlechteste Zuspielung gewertet wird liegt wohl weniger am schlechten Wifi Signal selbst (vermutlich aber auch) sondern daran dass ein Wifi Empfänger im Streamer aktiv ist. Über die Antenne kommt alles mögliche an Signalen an, dazu benötigt ein Wifi Empfänger einiges an Leistung.



"überall"?? Das erinnert mich irgendwie an "ganz Gallien??"

Über das Aktiven Hören Forum bin ich mit 3 Leuten in Kontakt im Kontakt die alle Auralic Streamer haben (deren Deutschland Vertreib und deren Entwickler Wifi bevorzugen). Hier ein Ausschnitt aus einem Mail von gestern:

Zitat
Situationsbedingt (ausreichend Zeit, Interesse & Akribie ist auch mein Ding) habe ich auch diesen Vergleich durchgespielt.
Zu 1
AVM Router per LAN an G2 Aries
+ Ja, LAN und WLAN liefern unterschiedlich
+ aber auch LAN Kabel liefern relevant unterschiedlich!! (im Vergleich Audioquest Forrest, Cinnamon, Vodka, + das neue Silber MK II von Stephan Solidcore + WSS Silber aus der Premium Serie und ca. fünf weitere Marken LAN Kabel)
= Die WLAN Lösung ist immer vorzuziehen. Dem AURALIC Vorschlag über WLAN zu liefern möchte ich absolut zustimmen.

2 Wir sind hier ein kleine Audio Gruppe Kabel Engagierter, jeweils QOBUZ Sublime Hörer und ein weiterer G2 Aries Anwender ist auch dabei. Seine Erfahrung ist Deckungsgleich.

3 In der Vergangenheit hatten wir auch den AURALIC Aries femto + Aries G1 im Einsatz. Das Ergebnis ist jeweils pro WLAN.



Ein weiterer aus dem Forum wollte mich Anfang wie Du zur LAN Verbundung bekehren, auch an seiner Fritzbox hängt ein LPS, Filter etc. Mittlerweile hat er auch einen Auraliuc Streamer und hört.... über WLAN! Auch er konnte sehr einfach beide Zuspielungen direkt vergleichen.

Es kommt also immer auf die jeweilige Technik bzw. den Streamer an. Es scheinbt als habe Auralic hier Wifi richtig umgesetzt.

VG
Martin


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#5

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 04.02.2021 18:46
von Audiophon • 1.404 Beiträge

Zitat von tom539 im Beitrag #3


Da mir die ständigen Updates von Win10 irgendwann ziemlich auf die Nerven gingen und auch „ständig“ der PC-Lüfter lief, habe ich dann auf einer neuen M2 als Betriebssystem Roon ROCK aufgespielt.

...

Der PC hing mit RJ45 am Switch per Meicord Opal (0,5m), die Verbindung zum Devialet erfolgt ebenfalls per RJ45 vom Switch aus. Hier sind es 2x 3m Meicord Opal mit einem zwischengeschaltetem EN30 von Emosystem für die galvanische Trennung.

...

Intensive Hörsession konnte ich leider noch nicht durchführen. Im ersten Eindruck klingt es aber schon detaillierter, einfach „besser“ als vorher. Ein Rückbau dauert locker eine halbe Stunde, daher sind A/B-Test nicht wirklich machbar.



Hi Tom,

das mit den ständigen Updates von neuen Betriebssystemen und entsprechend neuen Updates von Pure-Music oder später dann Jriver kenne ich auch noch (damals gab es auch noch kein roon) und war mit der wesentlichste Punkt mir einen Streamer anzuschaffen. Hier ist einfach alles auf einander abgestimmt und alles läuft stabil!

Probiere doch mal zwischen den PC und den Devialet einen galvanisch trennenden Netzwerkfilter einzuschleifen um Dir keine HF Ströme über das RJ45 Kabel einzufangen.

Das mit dem Rückbau ist tatsächlich ein "Problem", daher habe ich das das auch erst mal etwas verschoben ;)

VG
Martin


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#6

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 05.02.2021 11:35
von Bernie • 3.323 Beiträge

Zitat von Audiophon im Beitrag #4
Zitat von Bernie im Beitrag #2

Das Wifi aber überall als die schlechteste Zuspielung gewertet wird liegt wohl weniger am schlechten Wifi Signal selbst (vermutlich aber auch) sondern daran dass ein Wifi Empfänger im Streamer aktiv ist. Über die Antenne kommt alles mögliche an Signalen an, dazu benötigt ein Wifi Empfänger einiges an Leistung.



"überall"?? Das erinnert mich irgendwie an "ganz Gallien??"

Über das Aktiven Hören Forum bin ich mit 3 Leuten in Kontakt im Kontakt die alle Auralic Streamer haben (deren Deutschland Vertreib und deren Entwickler Wifi bevorzugen). Hier ein Ausschnitt aus einem Mail von gestern:

Zitat
Situationsbedingt (ausreichend Zeit, Interesse & Akribie ist auch mein Ding) habe ich auch diesen Vergleich durchgespielt.
Zu 1
AVM Router per LAN an G2 Aries
+ Ja, LAN und WLAN liefern unterschiedlich
+ aber auch LAN Kabel liefern relevant unterschiedlich!! (im Vergleich Audioquest Forrest, Cinnamon, Vodka, + das neue Silber MK II von Stephan Solidcore + WSS Silber aus der Premium Serie und ca. fünf weitere Marken LAN Kabel)
= Die WLAN Lösung ist immer vorzuziehen. Dem AURALIC Vorschlag über WLAN zu liefern möchte ich absolut zustimmen.

2 Wir sind hier ein kleine Audio Gruppe Kabel Engagierter, jeweils QOBUZ Sublime Hörer und ein weiterer G2 Aries Anwender ist auch dabei. Seine Erfahrung ist Deckungsgleich.

3 In der Vergangenheit hatten wir auch den AURALIC Aries femto + Aries G1 im Einsatz. Das Ergebnis ist jeweils pro WLAN.


Ein weiterer aus dem Forum wollte mich Anfang wie Du zur LAN Verbundung bekehren, auch an seiner Fritzbox hängt ein LPS, Filter etc. Mittlerweile hat er auch einen Auraliuc Streamer und hört.... über WLAN! Auch er konnte sehr einfach beide Zuspielungen direkt vergleichen.

Es kommt also immer auf die jeweilige Technik bzw. den Streamer an. Es scheinbt als habe Auralic hier Wifi richtig umgesetzt.

VG
Martin



Hi Martin,
ich will ja niemanden bekehren. Wie gut Wifi ist hängt eben von einigen Faktoren ab die man kaum beeinflussen kann. Wenn man viele WLAN Netze in der Nachbarschaft hat kann das schlecht sein, wenn der Router nicht im selben Raum in der Nähe zur Anlage steht kann das schecht sein.
Das ist aber bei einem 20m langen Ethernetkabel was aus dem Keller kommt auch nicht besser.
Ich habe ja selber auch länger über Wifi gehört, Ethernet ist bei mir erst deulich besser geworden als ich den Uptone Etherregen eingeschleift habe. Sowas gibt es aber leider nicht für Wifi.
Der wurde in dem von Dir erwähnten Test ja nicht benutzt und auch kein anderer Audioswitch.
In den Foren die sich mit audiophilen Switches befassen sind aber auch einige mit Auralic Streamern die Ethernet mit dem Etherregen nutzen und begeistert sind.
Wifi hat aber definitiv den Charme der Einfachheit weil man eben keine Verkabelung oder solche Zusatzgismos wie den Etherregen benötigt.


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zuletzt bearbeitet 05.02.2021 11:37 | nach oben springen

#7

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 06.02.2021 18:52
von tom539 • 3.020 Beiträge

Das „ultimative“ Linear-Netzteil wäre dann wohl dieses:
https://www.soundstageaustralia.com/index.php/reviews/447-nordost-qpoint-resonance-synchroniser-qsource-linear-power-supply

Wer probiert das mal aus...?


Gruß, Tom
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#8

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 06.02.2021 20:09
von Audiophon • 1.404 Beiträge

Hi Tom,

Allgemein werden ja die Farad Netzteile sehr gehyped. Sowohl in Tests mit Messwerten als auch in Foren. Als Netzteil für einen Streamer oder einen DAC macht es wohl absolut Sinn und ist ein Best-buy.

Als Stromversorgung für die Fritzbox finde ich so ein Netzteil überdimensioniert sowohl bezüglich des Stromverbrauchs als auch bezüglich wahrscheinlicher Wirkung auf die Klangqualität bei Wifi-Zuspielung (da keine elektrische Verbindung zwischen Router und Streamer).

Ein Bekannter aus dem Aktives-Hören Forum hatte sowohl das Farad als auch das ifi xPower an der Fritzbox im Einsatz (als Streamer ebenfalls einen Auralic) und meinte, dass klanglich das ifi gegenüber dem originalen Netzteil viel gebraucht hätte. Das Farad (und andere LPS) brachten dagegen keine Steigerung mehr.

Aber wie gesagt fuer einen DAC oder direkt am Streamer macht so ein super-Netzteil sicherlich Sinn.

VG
Martin


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#9

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 08.02.2021 20:39
von Bernie • 3.323 Beiträge

Hallo Martin,
Du hast doch den ifi DC iPurifier im Einsatz. Kann der was ? Wäre bei mir auch an einigen Stellen einzusetzen, bis hin zum NUC.


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> USB -> Audio GD DI20HE/Ref10 -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
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#10

RE: Optimierung meiner Streaming Strecke

in Technik - Streaming 08.02.2021 21:56
von Audiophon • 1.404 Beiträge

Hallo Bernie,

Ja ich habe mir davon 2 geholt:

Einer zwischen dem Standard Netzteil meines NAS, um den 12V Gleichstrom zu säubern (Wechselstromseitig steckt das Netzteil in einem Auth EM503 Filter).

Der zweite steckt zwischen dem ifi xPower2 und der Fritzbox, damit sollte sie auch wirklich reinen Strom bekommen.

Ganz ehrlich denke ich schon, dass die Gesamtheit aller Maßnahmen bei mir etwas gebracht habt. Wenn auch, durch die Wifi Zuspielung (und die hierdurch erreichte Trennung von Potenzialen oder HF Einstreuungen über Kabel), wahrscheinlich weniger als bei einer Ethernet Verbindung.

Was jetzt aber ein einzelnen DC Purifier gebracht hat kann ich Dir nicht sagen, da die Fritzbox und die Silent NAS im Wohnzimmer in EG steht, müsste ich für einen kurzen Test immer den Stock wechseln und gegebenenfalls die Fritzbox vom Strom trennen. Kurz ein A/B Vergleich ist damit also nicht möglich. Sorry, dass ich Dir nicht mehr sagen kann.

VG
Martin


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zuletzt bearbeitet 08.02.2021 21:58 | nach oben springen


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