Läßt man die Instrumente mal beiseite und nimmt nur Frau Jones' Stimme, fällt eigentlich auch schon auf, daß hier bei der Aufnahme Transparenz sicherlich nicht großgeschrieben wurde. Oder hatte die Dame gar ein Taschentuch vor'm Mund ? 
Was ich seltsam finde ist, daß Tom und antwerp die fehlende Brillanz des Albums unterschiedlich bewerten. Ich konnte mich ja nun bei meinem Bonn-Besuch von der Qualität der Lautsprecher von Tom und antwerp überzeugen.
Allerdings wurden die Adamantes mit anderer (Röhren-)Elektronik vorgeführt als sie bei antwerp steht. Die Röhre hat ja durch ihre Struktur der Harmonischen und Sättigungseffekte, oftmals einen eigenen Klangcharakter, den Viele als "warm" empfinden. Ob das nun die Adamantes, so wie ich sie gehört habe, klanglich wärmer gemacht hat, als sie bei antwerp daheim klingen, vermag ich nicht zu sagen.
Tom's Kombination klingt auf jeden Fall sehr transparent. Und wenn dort schon Day Breaks irgendwie dumpf klingt, müßte das Album auf weniger transparenten/tonal brillanten Systemen noch deutlich gedämpfter im Hochtonbereich klingen.
Mögliche Erklärung : Tom und antwerp haben unterschiedliche Wahrnehmung
Aber wie ich bereits sagte, auch auf meinen Hauptmonitoren von GENELEC (hab' auch noch andere, beispielsweise von JBL) ist die Intransparenz deutlich wahrzunehmen.
Grundsätzlich stellt sowas für mich zwar kein Problem dar, da ich Abhilfe schaffen kann, sei es über Mischpult, zugeschaltete Prozessoren oder Nachbearbeitung am Rechner, aber auch mir ist es lieber, wenn ich nichts im Nachhinein machen muß, um den Klang wieder zurechtzubiegen.