#21

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 11:26
von GHP • 5.126 Beiträge

Meinst du mit Rauschunterdrückungssystemen dbx, Super D & High Com, die gegen DOLBY anstinken wollten ?

Interessant ist, daß FLAC tatsächlich offenbar viele Jahre auch von Profis nicht ernst genommen wurde, da diese mit WAVE und AIFF arbeiten und folglich immer noch diverse Profiplayer eben kein FLAC wiedergeben. Darüber habe ich mich schon oft geärgert.
Es gibt aber auch bei Wave im Profibereich die Möglichkeit umfangreichen Taggings, nur daß dazu das BWF-Format (Broadcast Wave) notwendig ist, das leider auch von den meisten Programmen nicht unterstützt wird.
Manchmal ist ein "inoffizielles" Format das technisch weit bessere. Das zeigt das Kompressionsformat RAR deutlich, welches allen anderen Packern deutlich überlegen ist (und das nicht nur beim Kompressionsgrad !), aber von keinem Anbieter, Amt oder Behörde genützt wird. Dort gibt es immer nur ZIP oder die Entsprechung in der Linux- & Mac-Welt.

Bezüglich DSD und der SACD hatte ja vielleicht Dieter Burmester schon recht als er sagte, seiner Einschätzung zufolge bringe die SACD klanglich absolut nichts, und sei wohl eher als neuer, relativ schwer zu knackender Kopierschutz von Sony zu verstehen. Sony hat dann ja auch die SACD-Ripfähigkeit bei der PS4 meines Wissens wieder entfernt.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#22

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 14:25
von antwerp (gelöscht)
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Es ist schon sehr entspannend für einen Hersteller, wenn er nicht dauernd irgendwelche Lizenzen kaufen muss und einfach mit einem Format arbeiten kann ohne dass dauernd einer Geld dafür fordert.
Ich würde fast sagen Linn ist dafür verantwortlich, dass sich FLAC "bis jetzt" durchgesetzt hat. Linn hat es auch geschafft, dieses Format zu perfektionieren und zu etablieren - und dann folgten erst die Anderen. Daraus entstand ein Vorsprung, der bis heute anhält und noch ungebrochen ist.
Linn entwickelt die eigene Software dazu - andere müssen sich mit Modulen aus Fremdproduktion zufrieden geben. Deshalb ist Linn einfach besser und hat diesen Vorsprung.
Ich persönlich habe nichts gegen Linn und ich neide denen auch nicht den Erfolg - wenn man gute Produkte herstellt, noch dazu zu einem relativ vernünftigen Preis, verdient man Erfolg. Ich glaube aber auch, dass man wenn man nicht aufmerksam ist über das Ziel hinaus schießt. Frei nach dem Spruch: Wenn es dem Esel zu gut geht, will er auf's Eis.
Dazu kommt ein Druck von Außen ständig etwas Neues anzubieten.

Gruß antwerp


zuletzt bearbeitet 30.06.2016 14:31 | nach oben springen

#23

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 14:38
von GHP • 5.126 Beiträge

Was hat Linn denn an FLAC perfektioniert ?


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#24

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 14:43
von antwerp (gelöscht)
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Nicht FLAC, sonders die Software dieses Format optimal zu nutzen.
Haarspalter

Gruß antwerp


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#25

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 16:34
von GHP • 5.126 Beiträge

FLAC optimal zu nützen ?

Dafür braucht es kein Linn. Das kann jeder Dödel.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#26

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 17:07
von Klipschfan • 836 Beiträge

Zitat von GHP im Beitrag #112
FLAC optimal zu nützen ?

Dafür braucht es kein Linn. Das kann jeder Dödel.

Da habe ich aber ganz andere Erfahrungen mit den Dödels gemacht


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#27

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 19:09
von CD-Sammler • 2.069 Beiträge

Wow, die Diskussion ist aber mittlerweile schon weit vom eigentlichen Thema entfernt. Womit ich nicht sagen will, dass die Diskussion über die Vor- und Nachteile verschiedener Streaming-Ansätze uninteressant wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Ich finde jeder Ansatz hat seine Berechtigung. Mit einem PC/Mac ist man sehr flexibel, muss allerdings einiges tüfteln, um einen wirklich guten Klang hinzubekommen. Dann kann die Sache aber ziemlich großen Spaß machen. Ein "richtiger" Streamer klingt i.d.R. von Werk aus gut und ist relativ einfach zu bedienen. Allerdings ist man hier, siehe Linn, gegebenfalls etwas bezüglich Formaten und Anschlussmöglichkeiten eingeschränkt. Ich persönlich setzte einfach auf einen gut ausgestatteten Streamer wie meinen Aries Mini. Der funktioniert mit fast allen Formaten und bietet gute Anschlussmöglichkeiten. Für mich der perfekte Streamer. Jetzt sogar in Form des Altair alternativ in richtiger HighEnd-Qualität. Mit dem Mini bin ich allerdings bereits sehr glücklich, und das für gerade einmal 500,- EUR.

Musikalische Grüße,
Alex


Everything sounds better with Linn. Fan of British hi-fi.
zuletzt bearbeitet 30.06.2016 20:39 | nach oben springen

#28

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 19:17
von antwerp (gelöscht)
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Zitat von GHP im Beitrag #112
FLAC optimal zu nützen ?

Dafür braucht es kein Linn. Das kann jeder Dödel.


Warum baut sich dann nicht jeder Dödel selbst sein Gerät, wenn es so einfach ist.
Auf dem Markt gibt es hunderte von Dödeln gemachte Geräte, aber keines klingt so gut wie Linn. Dann sind die Dödel wohl doch nicht so gut wie ihr Ruf.
Linn macht einfach zuverlässige und ordentlich konstruierte Geräte ohne übertriebenen Schnickschnack für Musikliebhaber die nicht immer einen Computer sehen wollen, wenn sie Musik hören und die nebenbei aus FLAC das Beste herausholen.
Um beim Thema zu bleiben, ich rippe mit einem Ripnas und DBPowerAmp in FLAC - wenn ich rippe, in letzter Zeit nehme ich auch gerne das Angebot von Qobuz in Anspruch.
Mit der geboten Klangqualität bei FLAC bin ich sehr zufrieden, mein LP12 spielt auf gleichem Niveau - ich kann mich nicht beklagen und warte in aller Ruhe ab, ob DSD von Linn Beachtung findet.

Gruß antwerp


zuletzt bearbeitet 30.06.2016 19:31 | nach oben springen

#29

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 20:23
von GHP • 5.126 Beiträge

Jeder Streamer und jeder bessere Mobilplayer kann inzwischen FLAC bis 24/192 wiedergeben.
Bei diversen ach so anspruchsvollen Tätigkeiten, die vermeintlich nur High End - Geräte vollbringen können ist überhaupt nichts dabei. Verdammt viel heiße Luft die da produziert wird.

Es gibt aber Vorbehalte mancher Hersteller, dem Konsumenten die Möglichkeit der maximalen Wiedergabequalität durch "lossless coding" zu bieten oder - wie bei Autoradios - man sieht gar keine Notwendigkeit, da den meisten Hörern sowieso MP3 voll ausreicht.

Ich habe 6 Geräte hier die mit FLAC keinerlei Probleme haben und stand-alone arbeiten.
Alle meine Rechner, 7 Stück, haben ebenfalls keine Probleme mit HiRes. jeglicher Art, bis hin zu DSD. Oftmals sind es gar Freeware-Produkte die am problemlosesten arbeiten.

Irgendwie erinnert mich die angebliche Schwierigkeit höchstwertige Formate abzuspielen an die Geschichten mit Video am PC. Offizielle, kostenpflichtige Programme machen ein Geschiß mit h264, dem Matroska-Container oder ganz allgemein MPEG4-Dateien, verlangen spezielle, teils kostenpflichtige Codecs und Plugins. Und was machen kostenlose Tools wie VLC-Player oder WMP-Classic ? Sie spielen das ganze Zeugs einfach ab. Kostenlos, ohne Nachinstallation und Lizenzgedöns. So viel zur "Ansprucksvollheit" der Wiedergabe hochauflösender Formate !
FLAC wiederzugeben ist inzwischen absolut anspruchslos, kann jeder wenn er nur WILL !


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#30

RE:Audio-PC vs. Streamer und deren Schnittstellen

in Technik - Streaming 30.06.2016 21:45
von antwerp (gelöscht)
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Zitat von GHP im Beitrag #116
Jeder Streamer und jeder bessere Mobilplayer kann inzwischen FLAC bis 24/192 wiedergeben.
Bei diversen ach so anspruchsvollen Tätigkeiten, die vermeintlich nur High End - Geräte vollbringen können ist überhaupt nichts dabei. Verdammt viel heiße Luft die da produziert wird.

Es gibt aber Vorbehalte mancher Hersteller, dem Konsumenten die Möglichkeit der maximalen Wiedergabequalität durch "lossless coding" zu bieten oder - wie bei Autoradios - man sieht gar keine Notwendigkeit, da den meisten Hörern sowieso MP3 voll ausreicht.

Ich habe 6 Geräte hier die mit FLAC keinerlei Probleme haben und stand-alone arbeiten.
Alle meine Rechner, 7 Stück, haben ebenfalls keine Probleme mit HiRes. jeglicher Art, bis hin zu DSD. Oftmals sind es gar Freeware-Produkte die am problemlosesten arbeiten.

Irgendwie erinnert mich die angebliche Schwierigkeit höchstwertige Formate abzuspielen an die Geschichten mit Video am PC. Offizielle, kostenpflichtige Programme machen ein Geschiß mit h264, dem Matroska-Container oder ganz allgemein MPEG4-Dateien, verlangen spezielle, teils kostenpflichtige Codecs und Plugins. Und was machen kostenlose Tools wie VLC-Player oder WMP-Classic ? Sie spielen das ganze Zeugs einfach ab. Kostenlos, ohne Nachinstallation und Lizenzgedöns. So viel zur "Ansprucksvollheit" der Wiedergabe hochauflösender Formate !
FLAC wiederzugeben ist inzwischen absolut anspruchslos, kann jeder wenn er nur WILL !


Klingt alles sehr logisch und einleuchtend, allerdings gibt es doch erhebliche Unterschiede bei der Wiedergabe von FLAC Dateien - man muss sich nur entscheiden, wie man es hören möchte.
Ich habe mich für Linn entschieden und es nicht bereut, weil es eben so klingt, wie ich persönlich meine wie Musik klingen sollte. Der Grund dafür ist nicht, dass ich mit einem PC nicht umgehen kann, denn ich bin relativ gut damit aufgrund meines früher ausgeübten Berufes.
Ich schließe jetzt hiermit ab.

Gruß an alle Linn Freunde.


zuletzt bearbeitet 30.06.2016 21:47 | nach oben springen



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