#21

Tales of Hemingway- Michael Daugherty - 2016 - Label Naxos

in Klassik 19.11.2017 22:20
von maldix • 2.634 Beiträge

Hallo Zusammen,

Wir führten vor kurzem hier eine längere Diskussion, in deren Kern wir uns u.a. auch mit der Frage: ob die Qualität der Musik / Kompositionen in der heutigen Zeit zu oder abnimmt. Ein Ergebnis der Diskussion war für mich, dass es auf Grund der vielen neuen Musikrichtungen auch viel mehr Potential für gute Musiker gibt und nur die schiere Menge es uns erschwert diese zu kennen und auch zu hören.

So kennt sich jeder natürlich am besten in seinem Lieblingsgenre aus. Simplon, mit dem ich da einen erhöhten Meinungsaustausch pflegte und dessen Expertise ich auch sehr schätze, ist ja bekanntlich ein Freund des Jazzes und der ernsteren auch zeitgenössischen Musik.

Da mich Simplon explizit in diesem Thread nach Beispielen gefragt hat, möchte ich gern in diesem Kontext Euch allen einen Komponisten und drei seiner neueren Werke vorstellen, das für mich ein sehr gelungenes Stück zeitgenössischer “Klassik” darstellt, den amerikanischen Komponisten Michael Daugherty und seinem Album Tales of Hemingway 2015.

Das Album Tales of Hemingway, erschienen 2015 beim Label Naxos, ist voll gepackt mit Musik und enthält drei eigenständige Konzerte: Tales of Hemingway, American Gothic und Once Upon a Castle.






Label: Naxos, DDD, 2015
Bestellnummer: 424161
Erscheinungstermin: 9.9.2016

Ich habe mal aus dem englischen einige Informationen zu diesem interessanten Album und Komponisten zusammengetragen. Die Infos habe ich aus diversen Quellen im Internet, Magazinen und dem Booklett habe ich um eigene Eindrücke ergänzt.
Die Bilder stammen aus dem Common Bereich Wikipedias.



Tales of Hemingway

Geschichten von Hemingway, ist ein Konzert für Cello und Orchester, das der amerikanische Komponist Michael Daugherty 2015 komponiert hat, also fast brandneu.

Bei dieser recht außergewöhnlichen Komposition, handelt es sich um ein Werk, welches von den Geschichten des amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway beeinflußt ist, und das ich gerne als gut gemachte moderne Klassik bezeichnen möchte.

Den Auftrag für dieses Konzert erhielt Daugherty ursprünglich von der Nashville Symphony und einer Vereinigung aus mehreren anderer Orchester wie der Asheville Symphony, das Detroit Symphony Orchestra, das El Paso Symphony Orchestra, das Erie Philharmonic Orchestra, das Redwood Symphony Orchestra und das Virginia Symphony Orchestra.

Uraufgeführt wurde dieses Konzert von der Nashville Symphony unter der Leitung von Giancarlo Guerrero mit dem Cellisten Zuill Bailey und dem am 17. April 2015 im Schermerhorn Symphony Center in der Innenstadt von Nashville, Tennessee. Die Uraufführung von Tales of Hemingway war ein Erfolg.

Die Aufnahme ist musikalisch und klanglich absolut gelungen und eine audiophile Empfehlung (Referenzklasse). Diese Aufnahme gewann im
Februar 2017 drei GRAMMYs, für das beste klassische Kompendium, das beste klassische Instrumental-Solo und die beste zeitgenössische klassische Komposition. (U.a aktuelle bei Jpc für 9,99€ zu erhalten)

Der auf dieser Aufnahme zu hörende Cellist Zuill Bailey spielt durchweg äußerst hingebungsvoll, technisch perfekt und ohne das Gefühl für Instrument und Musik zu verlieren. Der Musikdirektor Giancarlo Guerrero und das Nashville Symphony Orchestra schaffen es, die Eigenschaften von 4 Erzählungen Hemingways sehr farbenfroh, aber auch sehr dramatisch zu präsentieren.
Michael Daugherty schickt in diesem Werk das Cello oft in Geigenartige Höhen und singt dann mit dem Orchester mit, während er die Schlüsselmomente in den Hemingway-Büchern musikalisch beschreibt.

Das ca. 25 Minuten lange Konzert ist in vier Sätzen auskomponiert, die jeweils eine Andere Erzählung von von Ernest Hemingway als Grundlage haben. Die Partitur soll zudem umfangreiche Programmnotizen des Komponisten, enthalten, die die Inspiration und das Design der unterschiedlichen Sätze erklären.

Daubherty erinnert mit seinen Tales of Hemingway auch an turbulente Leben, die Abenteuer und die Literatur des amerikanischen Autors und Journalisten Ernest Hemingway (1899-1961).



Bild entfernt (keine Rechte) Daugherty selbst gefällt dabei, der knappe, direkte, aber sehr zugängliche Schreibstil des Autors, den dieser geschickt mit der Beherrschung des Dialogs und der genialen Verwendung von Unterlassung und Wiederholung, kombiniert.

Dass die Mutter Hemingways eine recht prominente Musiklehrerin in Oak Park, Chicago, war und Hemingway auch selbst Cello in Schulorchestern spielte, nahm Daugherty deshalb auch zum Anlass, dem Cello eine sehr zentrale Rolle in dieser Komposition zu widmen.

Aber auch das bewegte leben Hemingways, seine fast legendären Leidenschaften für das Hochseeangeln in den Florida Keys und Kuba, Großwildjagd in Afrika, Stierkampf in Spanien und Boxen verarbeitet Michael Daugherty in Tales of Hemingway.

So erlebte Hemingway die Schrecken und Ironien des Krieges 1918 als Rotkreuz-Ambulanzfahrer im Ersten Weltkriegs, sowie als Journalist an den Frontlinien des Spanischen Bürgerkriegs 1937 und des Zweiten Weltkriegs (1944-45).

In den 1920er Jahren war Hemingway Teil von Gertrude Steins "Lost Generation" in Paris und verfolgte die Bars und Cafés mit F. Scott Fitzgerald.
Zu seinen Lebzeiten dienten viele Werke Hemingways in Hollywood als Stoff für zahlreiche Drehbücher. Sein Journalismus und seine Literatur hingegen machten Hemingway zu einer internationalen geachteten Literaturberühmtheit.


I. Big Two-Hearted River
Zu deutsch: Großer doppelherziger Strom, ist eine Kurzgeschichte
über ein Soldatenheim aus dem Ersten Weltkrieg die Hemingway 1925 in Seney, Michigan schrieb. In der Partitur, die der Komponist erklärt, dass er ein Leitmotiv geschaffen hat, das die Idee symbolisiert, dass man durch die Kraft der Natur geheilt werden kann, indem man isolierte Außengebiete erforscht.


II. For Whom the Bell Tolls
Wem die Stunde schlägt, von 1940 ist eine Geschichte über den spanischen Bürgerkrieg. In diesem Satz dominiert das Cello die Szene. Es repräsentiert die Hauptfigur in diesem beliebten Roman von Hemingway, Robert Jordan. Am Ende der Bewegung soll das Glockenspiel die berühmte Zeile aus dem Roman darstellen: "Und deshalb niemals senden, um zu wissen, für wen die Glocke schlägt; es schlägt für dich. "

III. The old men at the Sea.
Der alte Mann und das Meer, Kuba, 1952 dürfte wohl eine der bekanntesten Geschichten Hemingways sein. Dieser Satz des Konzertes ist eine Elegie, die die den Kampf zwischen Mensch und Natur, welches das Hauptthema der Hemingway-Novelle ist darstellt.

IV. The Sun also rises 1926, Pamplona Spanien
In der Geschichte “Die Sonne geht auf” (1926, Pamplona, ​​Spanien) verarbeitet Hemingway die wirren des spanischen Bürgerkriegs. Im vierten Satz stehen viele spanische musikalische Elemente im Mittelpunkt der Musik, um unteranderem das Laufen der Stiere in Pamplona darzustellen.

American Gothic

Bild entfernt (keine Rechte)
Quelle:Wikipedia


Die zweite Komposition Michael Daughertys auf diesem Album, das ca zwanzig minütige American Gothic, benannt nach dem berühmtesten Gemälde Grand Woods, einem Künstler aus seiner Heimatstadt Cedar Rapids, Iowa.

Mit den drei Sätzen On a Roll, Winter Dreams, Pitchfork, reflektiert dabei musikalisch auf die Bilder von Grand Woods, so wie seinen Vater und seiner eigenen Jugend im mittleren Westens der USA.

American Gothic, wurde komponiert für Piccoloflöte, zwei Flöten, zwei Oboen, Englischhorn, zwei Klarinetten, Bassklarinette, zwei Fagotte, Kontrafagott, vier Hörner, drei Trompeten, drei Posaunen, Tuba, Pauken, Schlagzeug, Harfe, Klavier und Streicher.

Die Welturauführung wurde vom Auftraggeber, dem Dirigenten Timothy Hankewich und dem Orchestra Iowa, am 4. Mai 2013 im Paramount Theatre Cedar Rapids gestaltet. Mit einem tosenden spontanen Applaus der über 1000 Hörer wurde dabei der Orchester-Bluegrass Ausflug Daughertys im dritten Satz begleitet.

Musik war immer ein zentrales Element im Hause Daugherty. Geprägt von seiner Großmuster, die bereits in den 1930er Jahren Klavier für Stummfilme spielt und seinem Vater, der in vielen lokalen Tanzkappelen als Schlagzeuger ein Zubrot verdiente, wählen Daugherty so wie seine vier jüngeren Brüder Musik als ihr berufliches Ziel.

Die Bilder von Grant Wood begleiteten Michael Daugherty in seiner Jugend fast überall in seiner Heimatstadt. Als er 2012 wieder nach Cedar Rapids kam, sammelte er auf dem Weg durch seine jugendliche Heimat, viele musikalische Ideen und mentale Bilder und den emotionalen Rahmen, den er dann das Werk America Gothic einfließen ließ.

I. On a Roll
Im ersten Satz verarbeite Daugherty die lebendigen Farben und dynamischen Elemente mit denen Grant Woods seine Heimat Iowa sieht. Dies mündet in einer sehr eingängigen und teilweise ausgelassenen Melodie, die er, ganz wie die Gemälde kompositorisch in abstrakt vereinfachte Muster packt.

Die Musik folgt dabei eher modernistischen geometrischen Mustern, welche sich in einer kontinuierlichen aufsteigenden und absteigenden Melodieführung durch alle Instrumente bewegt. Er spannt dabei einen großen Bogen, der den sanften Hügeln folgt, von der von der mächtigen Tuba zum Pizzicato der Perkussion, welche mit ihrem knisteren den Klang der langen Mais-Reihen die sich im Wind an einem heißen Sommertag bewegen erinnert.

II. Winterträume

Der zweite Satz stellt sich völlig gegensätzlich um ersten dar. Hier spiegeln sich die eher düsteren Winterszenen des ländlichen Iowa wieder, die in Grant Woods Schwarz-Weiß-Lithogsraphien der 30er Jahre wie "Januar" und "Februar" festgehalten hat, wieder.

Dabei wird in der eindringlichen harmoniegefüllten Melodie der Violinen, von den Celli ein eher depressiver melancholischer Gegenpart entgegen gestellt.
eine eindringliche Melodie in Harmonien und die Celli reagieren mit einer Melancholie, die den kalten Winterwind heraufbeschwört, der das Tal hinunterpfeift.

III. Pitchfork

Der Titel des dritten Satzes bezieht sich auf die Mistgabel, welche der dürre Bauer, der neben seiner Tochter in Grant Woods Gemälde American Gothic steht, ergriffen hat.

Die Spekulationen über die Bedeutung dieses Bildes wird viel spekuliert.
Dabei werden Fragen, wie:
Ist es eine Hommage an die Bauern von Iowa?
Eine soziale Satire?
Eine politische Kritik?
Ein privater Scherz?
konträr diskutiert.

Michael Daugherty sieht in diesem ikonischen Gemälde nach eigenen Angaben, die Zweideutigkeiten der amerikanischen Kultur und den trockenen Witz von Grant Wood. Seine Musik die sich namentlich auf dieses Gemälde bezieht, zeigt sich jedenfalls als spielerische, toe-tapping Musik, wobei eine eigenartige, von den Holzbläsern gespielte Melodie, von zackigen Akkorden in der Blechbläser-Sektion und Bluegrass-Riffs in der Streicher-Sektion ständig unterbrochen wird.
Daugherty begründet seine Motivation zu seinem zeitgenössisches musikalisches Schaffen mehr so, wie ein Blick in das gotische Fenster im Hintergrund von Grant Woods Gemälde.



Once upon the Castle

Dieses Werk,eine Komposition für Solo-Orgel (Theater oder Klassik); 2 Flöten, Piccoloflöte (Flöte); 4 Hörner, 3 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba; Pauken, 3 Perkussion, hat mit einer von ca. 25 Minuten eine ähnliche Länge wie die beiden andern Werke.

“Once Upon A Castle - eine Symphonie Concertante für Orgel und Orchester” war ein Auftragswerk der Ann Arbor Symphony und einem Konsortium bestehend aus der Cedar Rapids Symphony, dem Rockford Symphony Orchestra und dem West Michigan Symphony Orchestra.



Die Uraufführung erfolgte 2003 durch das Ann Arbor Symphony unter der Leitung von Arie Lipsky, mit Steven Ball, Orgel, am Michigan Theater, Ann Arbor, Michigan am 15. November 2003.
Das Album enthält die überarbeiteten Version, welche vom Nashville Symphony Orchestra beauftragt wurde, mit dem Dirgat von Giancarlo Guerrero und mit Paul Jacobs, Orgel. Die Uraufführung dieser Version war am 6. November 2015 im Schermerhorn Symphony Center in Nashville, Tennessee.

Inspiration für dieses Werk war einer seiner Lieblingsorte Big Sur. Dies ist eine dünn besiedelte Zuflucht entlang der Pacific Coast Highway 1 zwischen Monterey und Cambria, Kalifornien. Auf dieser landschaftlich reizvollen Strecke liegt das Hearst Castle hoch über dem Pazifischen Ozean auf den kargen Bergen von San Simeon. Das Schloss “Hearst Castle” war einst die Vision und Privatresidenz des amerikanischen Medienmoguls William Randolph Hearst (1863-1951) Fast 30 Jahre Bauzeit waren nötig um hier 1947 eine Kolossalburg mit 165 Zimmern entstehen zu lassen. Heute ist das Hearst Castle ein Museum und National Historic Landmark, das Michael Daugherty imLaufe der Jahre oft besucht hat. Seine Komposition Once Upon a Castle, für Orgel und Orchester ist eine nostalgische Reise durch die Erinnerung an eine Zeit, die "einst auf einem Schloss" war.

Bild entfernt (keine Rechte)

Quelle des Photos: bgerman/micechat/wiki


1. The winding road to San Simenon - Die kurvenreiche Straße nach San Simeon.

Die Musik des ersten Satzes erinnert an die fünf Meilen lange Straße, die die San Simeon Berge hinauf zum Hearst Castle führt. Mit der Musik erreicht man den Eingang des Schloßes, wo dann mächtige Dur-Akkorde in der Orgel übernehmen und panoramische rhythmische Bögen orchestraler Farben die spektakuläre Aussicht auf den Pazifik hoch über der Küste beschreiben.
Als einer der reichsten Männer der Welt hatte Hearst die Möglichkeit, um die Welt zu reisen, um extravagante europäische klassische Gemälde, Wandteppiche, Skulpturen und Antiquitäten zu erwerben, um die Räume, Terrassen, Pools und Fußwege seiner geliebten Burg zu schmücken. Die Komposition erinnert den Hörer immer wieder an eine Art musikalische "Antiquität".

2. Neptun-Pool.
Das Herzstück des Hearst Castle und Orgelkonzertante ist der Neptun-Pool. Eingerahmt von Statuen des Meeresgottes Neptun und seinen Nereiden scheint dieser herrliche olympische Pool über den Wolken des Pazifischen Ozeans zu schweben. Daugherty hat deshalb eine reflektierende "Wassermusik" komponiert, die wehmütig die Größe dieses Wasserwunders widerspiegelt.
Diesen Satz widmet Daugherty William Albright (1944-98) mit dem er zwei Jahrzehnte lang in der Kompositionsabteilung der Universität von Michigan arbeitete und der als einer der größten Komponisten der zeitgenössischen Orgelmusik des 20. Jahrhunderts gilt.

Bild entfernt (keine Rechte)
Quelle des Photos: bgerman/micechat/wiki


3. Rosebud -Rosenknospe.

Im Schatten des Hearst Castle spielte Citizen Kane (1941), der bahnbrechende Film von Orson Welles. Der Film zeigt eine scheinbar wenig schmeichelhafte Karikatur von Randolph Hearst (Citizen Kane), seiner Geliebten Marion Davies (Susan Alexander) und dem Leben im Hearst Castle (Xanadu).
Der Satz spiegelt eine brillante Szene wider, in der die ungestüme Kane (die Orgel) und die einsame Susan (die Solovioline) von entgegengesetzten Enden eines höhlenartigen leeren Raums des Schlosses aus streiten. Die Schlittenglocken erinnern uns an Kanes letztes Wort, bevor er alleine stirbt: "Rosebud", gemalt auf Kanes Kinderschlitten. Eine echt irre Musik erwartet hier den Hörer.

4. Xanadu.

Randolph Hearst und seine langjährige "Begleiterin" Marion Davies waren das erste Hollywood-Paar der High Society, das in den 1920er und 1930er Jahren aufwändige Wochenendpartys im Hearst Castle veranstaltete. Unter denjenigen, die die begehrten Einladungen erhielten und akzeptierten, waren wichtige politische Würdenträger wie Winston Churchill und berühmte Filmstars des Tages einschließlich Clark Gable, Charlie Chaplin und Greta Garbo.

Für den letzten Satz hatte Michel Daugherty auch Fragmente von Samuel Taylor Coleridges Gedicht von 1798 "Kubla Khan" im Sinn:

“In Xanadu did Kubla Khan
A stately pleasure-dome decree,
Where Alph, the sacred river, ran
Through caverns measureless to man
 Down to a sunless sea.”

Das Xanadu dieses Satzes ist voller exotischer Orgelakkorde und virtuoser Basspedalriffs, umgeben von brutzelnden Streichern, rumpelndem Blech, schimmernden Percussions und pulsierenden Pauken.

Mitten im Geschehen reflektiert Daugherty auf eine elaborierte Entwicklung der Musik aus dem ersten Satz zurück. Nach dieser "Rückblende" ziehe er die Register für ein dramatisches Ende.
Michael Daugherty schließt spektakulär seine Tour durch Xanadu und die "Vergnügungsdome" , die Hearst "einmal auf einem Schloss" gebaut hat.

So viel mal zu diesem interessanten Werk der Neuzeit. Vielleicht wäre dieses Werk ja auch eine Simplonsche Besprechung wert. Potential dazu hat es meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Angefügte Bilder:
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auditorus te salutant
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#22

The Essentials by Deutsche Grammophon

in Klassik 25.02.2018 17:20
von GHP • 2.477 Beiträge

The Essentials by Deutsche Grammophon

Die Deutsche Grammophon bietet eine großartige Reihe "essentieller" Aufnahmen bedeutender Künstler - Komponisten, wie Interpreten - zum Download an.
Genaueres ist folgender Website zu entnehmen : http://www.klassikakzente.de/news/klassi...sen-musikgenuss
Ein wahres Fest für Klassikliebhaber !
Daher habe ich gleich die ganze "Ladung", also alle 6 Alben genommen.

Mir ist aufgefallen, daß sich die Wiedergabequalität der Aufnahmen aus dem DG-Archiv in den letzten Jahren deutlich gegenüber früher (1980+90er) verbessert hat. Waren die DG-Recordings damals meist irgendwie "dynamisch gebremst" und im Tieftonbereich limitiert, ist dies jetzt glücklicherweise nicht mehr der Fall. Ob früher bei der Deutschen Grammophon tatsächlich Filter zur Bandbegrenzung und Kompressoren zum Einsatz kamen, entzieht sich noch meiner Kenntnis, ist aber zu vermuten.
Tatsache ist, daß die Reissues der DG von hervorragender Qualität sind, so daß Musikgenuß auf höchstem Niveau nichts im Wege steht.


Aufgrund meiner Präferenz russischer Komponisten habe ich hiermit angefangen :




Sieht man sich einmal die Waveform dieses Albums an ...



stellt man fest, daß diese quasi ideal ist. Volle Dynamik, ohne Übersteuerungen.
Das ist nicht bei allen Klassikaufnahmen der Fall !

Somit sind diese Veröffentlichungen vom Februar 2018 für mich das bisherige klassische Highlight.
Ich hoffe auf mehr.


Hybride Grüsse - GHP

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#23

RE: The Essentials by Deutsche Grammophon

in Klassik 25.02.2018 18:26
von maldix • 2.634 Beiträge

Sehr schön viel Spaß


auditorus te salutant
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