#1

High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 17.07.2017 21:16
von maldix • 2.634 Beiträge

Hi Zusammen,

es gibt immer wieder Hersteller die man so nicht auf der Uhr hat. Nicht alles kommt auf die High-End oder wird in den bekannten Magazinen beschrieben.

so ging es mir mit Oswald's Mill Audio







Das würde ich mir gern mal live anhören.


auditorus te salutant
zuletzt bearbeitet 17.07.2017 21:18 | nach oben springen

#2

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 17.07.2017 22:05
von GHP • 2.477 Beiträge

Sieht nicht uninteressant aus.

Geht mir auch oft so, daß ich Firmen begegne, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört habe.
So wie die im HIGH END 2017 - Fred vorgestellte Firma Taylor aus Ungarn, deren Kompaktmonitore
zum Besten gehörten was ich je in kompakter Form gehört habe. Freilich zu Preisen wie bei TAD.


Hybride Grüsse - GHP

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#3

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 17.07.2017 22:43
von Simplon • 1.118 Beiträge

Man sieht sie kommen und man sieht sie wieder gehen.


It don´t mean a thing if it ain´t got that swing (Duke Ellington, lyrics: Erving Mills, 1931)
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#4

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 17.07.2017 22:58
von GHP • 2.477 Beiträge

Eben, das ist auch meine Überlegung.

Aber erstaunlich, daß Firmen ohne Tradition teilweise so gute Lautsprecher hinbekommen.


Hybride Grüsse - GHP

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#5

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 18.07.2017 05:10
von maldix • 2.634 Beiträge

auditorus te salutant
zuletzt bearbeitet 18.07.2017 05:15 | nach oben springen

#6

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 18.07.2017 05:18
von maldix • 2.634 Beiträge

Zum Thema High End das man nicht oder nicht wirklich kennt, hier noch ein kleiner Beitrag zu Lautsprechern, von denen man zumindest einige Firmen kennt und auch vielleicht schon mal welche hören konnte

https://www.whathifi.com/features/10-worlds-most-expensive-loudspeakers


auditorus te salutant
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#7

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 18.07.2017 09:39
von Pale Blue Eyes • 334 Beiträge

Hallo,

es ist aber beileibe nicht so, dass es nur in den höchsten Preisregionen weitgehend unbekannte Hersteller gibt. Viele weniger bekannte Anbieter fertigen „normale“, bodenständige Produkte ohne exotische Materialien zu verwenden oder schräge Konzepte zu verwirklichen. Das bleibt halt oftmals unter der Wahrnehmungsschwelle der Konsumenten, weil sie nicht von den HIFI-Zeitschriften promotet bzw. von den Händler angeboten werden. Das ist schade, weil die Qualität teilweise sehr gut ist und keinen Vergleich scheuen muss. In der letzten STEREO wurden z. B. Verstärker von den Firmen Gato (Dänemark) und Hegel (Norwegen) sehr gut besprochen. Bisher hat man eher in englischsprachigen HIFI-Zeitschriften oder kleineren Fachblättern in Deutschland Reviews gefunden. Eine Gato-Kette habe ich auf der High-End in den Vorjahren auch schon gehört, das klang schön stimmig und unter Messebedingungen schon richtig gut. Gato wird über Phonar vertrieben, Lautsprecher die ich auch gerne öfter in den Zeitschriften sehen würde.

Hegel stellt hochwertige Elektronik her. Die Vollverstärker inklusive integriertem DAC und Streaming-Modul wären eine interessante Alternative z.B. zum Linn Majik DSM. Leider wird auch diese Marke nur selten in den Zeitschriften besprochen. Bereits schon öfter in den Foren erwähnt wurden Atohm-Lautsprecher aus Frankreich und Indiana Line-Lautsprecher aus Italien. Indiana Line wird wenigstens auch mal in der AUDIO präsentiert, was ich angesichts des günstigen P/L-Verhältnisses für angebracht halte.

Aber auch Audio Exklusiv aus Deutschland ist eine interessante Marke. Der Vollverstärker E12 kostet z.B. knappe 2 T€ in der Basisversion und auch die Preise für das Zubehör (z.B. für das Powercord) sind noch vergleichswiese moderat. Abschließen möchte ich meine beispielhafte Aufzählung mit ATC-Lautsprechern aus England. ATC fertigt eine breite Palette von Lautsprechern über kompakte Monitore bis hin zu aktiven Standlautsprechern sowohl für private Hörer als auch für Studios. Typisch für diese Lautsprecher ist der große Kalotten-Mitteltöner, in München sind ATC-LS bei „Rauch und Schall“ zu hören.

Fazit: Hochwertige HIFI-Komponenten gibt es auch und gerade von kleineren und mittleren Firmen. Da muss man sich von den großen Zeitschriften nicht ständig Canton, Nubert, B&W, Dynaudio, etc. vorbeten lassen sondern einfach selbst auch die Suche gehen. Freilich fallen diese Firmen oft unter die Wahrnehmungsschwelle bei Zeitgenossen, die eher eine schnellere und bequemere Lösung suchen. Was nicht genügend oft in den Medien präsentiert wird, wird nur unzureichend wahrgenommen. Das ist ja nicht nur im HIFI-Business ein großes Problem, sondern ein generelles Manko in unserer informationsüberladenen Gesellschaft.

Mit freundlichen Grüßen

PBE

zuletzt bearbeitet 18.07.2017 09:43 | nach oben springen

#8

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 18.07.2017 11:22
von maldix • 2.634 Beiträge

PBE du hast 100% recht, das hat nix mit dem Preis zutun. High End beginnt nicht erst bei ganz großem Geld.

Dass viele kleine Hersteller Beachtung in der Pesse finden, wissen wir schon länger. Dein Beispiele zeigen das.

Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit das wir in Foren und auf diese Preziosen hinweisen und diese bekannt machen. Soweit mir bekannt sind die Kollegen der Audio/stereoplay u.a. so auf die Indiana line aufmerksam geworden.


auditorus te salutant
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#9

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 18.07.2017 12:30
von Simplon • 1.118 Beiträge

Zitat von Pale Blue Eyes im Beitrag #7
Hallo,

es ist aber beileibe nicht so, dass es nur in den höchsten Preisregionen weitgehend unbekannte Hersteller gibt. Viele weniger bekannte Anbieter fertigen „normale“, bodenständige Produkte ohne exotische Materialien zu verwenden oder schräge Konzepte zu verwirklichen. Das bleibt halt oftmals unter der Wahrnehmungsschwelle der Konsumenten, weil sie nicht von den HIFI-Zeitschriften promotet bzw. von den Händler angeboten werden. Das ist schade, weil die Qualität teilweise sehr gut ist und keinen Vergleich scheuen muss. In der letzten STEREO wurden z. B. Verstärker von den Firmen Gato (Dänemark) und Hegel (Norwegen) sehr gut besprochen. Bisher hat man eher in englischsprachigen HIFI-Zeitschriften oder kleineren Fachblättern in Deutschland Reviews gefunden. Eine Gato-Kette habe ich auf der High-End in den Vorjahren auch schon gehört, das klang schön stimmig und unter Messebedingungen schon richtig gut. Gato wird über Phonar vertrieben, Lautsprecher die ich auch gerne öfter in den Zeitschriften sehen würde.

Hegel stellt hochwertige Elektronik her. Die Vollverstärker inklusive integriertem DAC und Streaming-Modul wären eine interessante Alternative z.B. zum Linn Majik DSM. Leider wird auch diese Marke nur selten in den Zeitschriften besprochen. Bereits schon öfter in den Foren erwähnt wurden Atohm-Lautsprecher aus Frankreich und Indiana Line-Lautsprecher aus Italien. Indiana Line wird wenigstens auch mal in der AUDIO präsentiert, was ich angesichts des günstigen P/L-Verhältnisses für angebracht halte.

Aber auch Audio Exklusiv aus Deutschland ist eine interessante Marke. Der Vollverstärker E12 kostet z.B. knappe 2 T€ in der Basisversion und auch die Preise für das Zubehör (z.B. für das Powercord) sind noch vergleichswiese moderat. Abschließen möchte ich meine beispielhafte Aufzählung mit ATC-Lautsprechern aus England. ATC fertigt eine breite Palette von Lautsprechern über kompakte Monitore bis hin zu aktiven Standlautsprechern sowohl für private Hörer als auch für Studios. Typisch für diese Lautsprecher ist der große Kalotten-Mitteltöner, in München sind ATC-LS bei „Rauch und Schall“ zu hören.

Fazit: Hochwertige HIFI-Komponenten gibt es auch und gerade von kleineren und mittleren Firmen. Da muss man sich von den großen Zeitschriften nicht ständig Canton, Nubert, B&W, Dynaudio, etc. vorbeten lassen sondern einfach selbst auch die Suche gehen. Freilich fallen diese Firmen oft unter die Wahrnehmungsschwelle bei Zeitgenossen, die eher eine schnellere und bequemere Lösung suchen. Was nicht genügend oft in den Medien präsentiert wird, wird nur unzureichend wahrgenommen. Das ist ja nicht nur im HIFI-Business ein großes Problem, sondern ein generelles Manko in unserer informationsüberladenen Gesellschaft.

Mit freundlichen Grüßen

PBE



Die No-Names entwickeln meist ganz oben in den Spitzenbereichen, weil sie mit der Produktion der Mittelklasse nicht mit den Grossen und deren Fertigungsautomaten mithalten können. Da bekommt dann mal ganz schnell jeder Transistor eine eigene Stromversorgung und der Amp klingt traumhaft für 40.000€. Viele, so haben wir das hier schon mal festgestellt, von diesen Gurus müssen hauptberuflich noch arbeiten, um ihr Leben zu finanzieren. Dann kommt das Mega-Spitzengerät und die Fertigung von 3-5 Einheiten pro Jahr mit viel Handarbeit limitiert wieder.

Das es noch viele uns unbekannte grosse Marken gibt, sehe ich beim lesen der Stereophile. Konrad Johnson Lautsprecher z.B.

Simplon


It don´t mean a thing if it ain´t got that swing (Duke Ellington, lyrics: Erving Mills, 1931)
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#10

RE: High-End das man oft nicht kennt

in Neuigkeiten & Smalltalk 18.07.2017 16:15
von GHP • 2.477 Beiträge

Seid ihr wirklich der Ansicht, daß Amps von Pioneer, Marantz, Yamaha & Co., also den "Großen",
so viel schlechter sind als die Produkte kleiner Firmen ?
Klingen LS von etablierten Firmen wie Canton oder B&W wirklich so oft schlechter als die Produkte von 5-Mann Firmen ?

Sieht man sich an , was die meisten Leute wie wir hören, könnte man auf den Gedanken kommen,
daß da schon quasi vorsätzlich nur Firmen ausgewählt werden, die, sagen wir mal so, garantiert nicht in den E-Märkten vertreten sind. Sprich : naim ? hui ! Yamaha ? pfui !


Hybride Grüsse - GHP

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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