#271

RE: Was läuft gerade in 2023 ...

in Musikjahr 2023 17.12.2023 19:24
von GHP • 5.080 Beiträge



Ramsey Lewis aus dem Jahre 1992.

Damals hat man bei GRP Spitzenaufnahmen gemacht, die zeigen, was ganz ohne das Hi.-Res-Gedöns machbar ist.
Im Vergleich dazu ist fast Alles von heute - auch in 24bit 192kHz ! - deutlich schlechter.

Auf Hi.-Res. gebe ich inzwischen nix mehr.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#272

RE: Was läuft gerade in 2023 ...

in Musikjahr 2023 17.12.2023 21:35
von CD-Sammler • 2.052 Beiträge

Hallo zusammen,

bei mir dreht sich seit einigen Tagen das letzte Album von Chvrches, „Screen Violence“, in meinem CD-Transporter.



Das Album ist zwar schon zwei Jahre alt, aber ich habe es tatsächlich erst seit dieser Woche als Silberscheibe in meiner Sammlung. Großartiger Synthpop, der mir immer wieder Spaß macht. Insbesondere das Duett mit Robert Smith (The Cure) im Titel „How Not To Drown“ ist einfach sensationell.

Ich wünsche Euch einen schönen 3. Advent!
Alex


Everything sounds better with Linn. Fan of British hi-fi.
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#273

RE: Was läuft gerade in 2023 ...

in Musikjahr 2023 18.12.2023 20:02
von Gibbuts • 474 Beiträge

Zitat von maldix im Beitrag #251
Hallo Zusammen,

von mir gibt es heute wieder einen musikalischen Tipp für Euch:

Das neue Cobario Album
“New Dimension”
Vinyl 2023 AustroMechana
Bei mir in der Limited Edition Marbled Black/White/Blue Nr1/50 auf dem Plattenteller.



Auf dem aktuellen Album präsentieren Cobario ihre neue Dimension mit einem bunten Strauß von unterschiedlichen Stücken voller Energie die mich sofort mit auf eine entspannte musikalische Reise nehmen. Musik die mich vom ersten Moment weg positiv anspricht und bewegt, klasse! was will ich mehr?

Vorab Kurzinfo zu Cobario:
erfolgreiches Wiener Trio, 8CD Alben mehrfach Gewinner Titel „Könige der Strassenmusik“, erstes Vinyl Album uvm.

Mit etwas zeitlichem Versatz ist nun nach einigem Warten auch die Vinylalbum Version „New Dimension“ des österreichischen Trios Cobario verfügbar.

Als Freund audiophiler Musik auf Vinyl, freute es mich besonders zu hören, dass die Jungs von Cobario, die ich persönlich mittlerweile schon über 10 Jahre kenne, beschlossen hatten, ihr neues Album auch als Schallplatte auflegen werden.

Produktionsbedingt erschien das Vinylalbum allerdings zeitlich etwas versetzt zur digitalen Version. Ob sich das warten gelohnt hat, wird sich nun zeigen.

Fazit: klare Empfehlung
Klanglich und musikalisch sehr gut gemachtes Album das viel Hörvergnügen verspricht, limitierte Sonderedition und reguläres Album, hervorragendes Vinyl Debüt




Höre gerade das von Maldix vorgestellte Album als Vinyl.
Tolle Musik, erstklassiger Klang und beste Pressqualität.
Ich habe zwar nur die Standard Version in schwarz, aber auch die ist perfekt produziert worden.
Ich vermute mal das liegt an einer eher überschaubaren Auflage, zumindest bei meiner Pressung war die Matrize wahrscheinlich noch recht jungfreulich.
Habe noch selten eine Vinyl gehabt die keinerlei Nebengeräusche produziert und wenn, war sie erheblich teurer.
Toller Kauf…


Gibbuts
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#274

„Hackney Diamonds“ oder die Kunst sich selbst zu kopieren

in Musikjahr 2023 19.12.2023 15:00
von Pale Blue Eyes • 801 Beiträge

Hallo,

ich höre gerade das neue Album der Stones „Hackney Diamonds“. Eigentlich ein Wunder, dass sie nach 2016 („Blue & Lonesome“) noch mal ein Album auf die Füße gestellt haben. Wir erinnern uns: Das erste Album „Rolling Stones“ datiert aus dem Jahre 1964, ist also fast 60 Jahre alt. Für eine Rockband ist das schon ein ziemliches Brett, einige Mitglieder der Stones (Brian Jones, Charlie Watts, Ian Stewart) haben das nicht überlebt oder sind aus der Band ausgeschieden (Bill Wymann, Mick Taylor).

Die Stones können es immer noch nicht lassen, wahrscheinlich erhält nur der Musikbetrieb sie am Leben. Was soll man also vom Album Hackney Diamonds halten ? Das Album ist ziemlich „retro“ geworden, was ich schon mal nicht schlecht finde. Songs wie Angry, Get Close, Driving Me Too Hard hätte man auch auf den Alben aus den Achtzigern finden können. Angry ist ein solider Rocker mit den typischen Stones-Riffs, Get Close ebenfalls. Bite My Head Off mit McCartney Paule am Bass hat leichte Punk-Elemente und ist gnadenlos geklaut. Was aber nichts macht, wenn man das Original selbst gemacht hat:




Dreamy Skies ist auch so ein Fall: Short And Curlies aus dem Album „It’s Only Rock’n Roll“ von 1974 klingt in einigen Teil fast genau so.

Die „zweite Seite“ von Hackney Diamonds ist schlechter wie die erste. Hier stechen nur noch Driving Me Too Hard und Sweet Sounds Of Heaven (mit Lady Gaga) heraus. Der Gesang hätte hier allerdings einen jüngeren Mick und vielleicht eine Tina Turner verdient gehabt… Tell Me Straight ist der “typische” Keith Richards-Song, der auf keiner Platte der Stones fehlen darf und der Rolling Stone Blues klingt als ob er bei mir im Keller gespielt wird (wenn ich im 1. OG sitze und die Tür offen steht ).

Insgesamt kann man das Album aber also gelungen bewerten. Einige Songs sind gutes Songwriting, Freilich fehlt die Dynamik der frühen Stones. Und das liegt nicht nur am Alter der drei verbliebenen Bandmitglieder sondern auch an der beachtlichen Dynamikkompression. Die DR Database vermeldet einen DR-Wert von 5 ( https://dr.loudness-war.info/album/view/203521 ) . Deshalb vergebe ich bei der Interpretation 6-7 Punkte und beim muffigen und leblosen Klang 3-4 Punkte. Nur so als Tip: Ein besserer Klang würde die Jungs deutlich jünger aussehen, quasi Achtzigjährige wie Siebzigjährige Jungspunde klingen lassen. Wenn man so sieht, wie viel Mist produziert wird, da können die Stones aber eigentlich immer noch mitspielen, auch wenn viele Songs aus Routine und Selbstzitaten resultieren.

MfG

PBE


zuletzt bearbeitet 19.12.2023 15:08 | nach oben springen

#275

RE: „Hackney Diamonds“ oder die Kunst sich selbst zu kopieren

in Musikjahr 2023 19.12.2023 15:31
von Pale Blue Eyes • 801 Beiträge

Hallo,

Zitat von Pale Blue Eyes im Beitrag #274

Bite My Head Off mit McCartney Paule am Bass hat leichte Punk-Elemente und ist gnadenlos geklaut. Was aber nichts macht, wenn man das Original selbst gemacht hat...


Richtigstellung: Korrekterweise darf es natürlich nicht "geklaut" heißen, klauen kann man ja nur etwas, was einem nicht selbst gehört oder was man als Künstler nicht selbst geschaffen hat . Ist hier natürlich nicht der Fall !

MfG

PBE


zuletzt bearbeitet 19.12.2023 15:34 | nach oben springen

#276

Moving On Skiffle: Bring doch mal das Waschbrett mit !

in Musikjahr 2023 19.12.2023 18:15
von Pale Blue Eyes • 801 Beiträge

Hallo,

Van Morrison hat ein Album (Doppel-CD) im Skiffle-Stil eingespielt: "Moving On Skiffle"

Skiffle ist http://www.skiffle-track.de/?content=2012_06_09_1959 , also handgemachte Musik inklusive "Waschbrett". Langweilig ist das aber nicht, sondern ziemlich schwungvoll, wenn auch sehr oldschool . Viele Klassiker (Cold Cold Heart, Worried Man Blues, Cotton Fields, etc.) findet man in ganz anderen Fassungen, wie man sie sonst kennt.

Klanglich ist das überdurchschnittlich, der DR-Wert liegt meistens bei 8-9, was aber nicht besonders stört. Es wird kein "Klangbrei" geboten, die Musiker sind gut gestaffelt und auf der Klangbühne verteilt. Ich vergebe bei der Interpretation 7-8 und beim Klang 7 Punkte.

MfG

PBE


zuletzt bearbeitet 19.12.2023 18:17 | nach oben springen

#277

RE: „Hackney Diamonds“ oder die Kunst sich selbst zu kopieren

in Musikjahr 2023 19.12.2023 19:02
von GHP • 5.080 Beiträge

Zitat von Pale Blue Eyes im Beitrag #274
Freilich fehlt die Dynamik der frühen Stones. Und das liegt nicht nur am Alter der drei verbliebenen Bandmitglieder sondern auch an der beachtlichen Dynamikkompression. Die DR Database vermeldet einen DR-Wert von 5 ( https://dr.loudness-war.info/album/view/203521 ) . Deshalb vergebe ich bei der Interpretation 6-7 Punkte und beim muffigen und leblosen Klang 3-4 Punkte. Nur so als Tip: Ein besserer Klang würde die Jungs deutlich jünger aussehen, quasi Achtzigjährige wie Siebzigjährige Jungspunde klingen lassen. Wenn man so sieht, wie viel Mist produziert wird, da können die Stones aber eigentlich immer noch mitspielen, auch wenn viele Songs aus Routine und Selbstzitaten resultieren.



Ein Track hat wohl sogar DR4. Das ist selbst für Rock beschissen.

Werde mir das Album mal zu Gemüte führen. Vielleicht kann man da noch was machen.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#278

RE: „Hackney Diamonds“ oder die Kunst sich selbst zu kopieren

in Musikjahr 2023 19.12.2023 20:11
von Pale Blue Eyes • 801 Beiträge

Hallo @GHP,

Zitat von GHP im Beitrag #277

Ein Track hat wohl sogar DR4. Das ist selbst für Rock beschissen.Werde mir das Album mal zu Gemüte führen. Vielleicht kann man da noch was machen.

ich würde mal diese Aufgabe als "herausfordernd" beschreiben. Ich habe das Album zunächst nur bei einem Kumpel gehört. Seine Frau meinte, dass Mick Jagger sich ganz anders anhört wie gewohnt. Ich konnte das gar nicht richtig einordnen, da es auf der "fremden" Anlage (die Boxen gehörten aber mal mir) undifferenziert und verwaschen klang. Liegt das nur an der schlechten Dynamik ?

Wie bereits schon mal ausgeführt, war der Klang bei Rockmusik früher oft besser. Da hat es den bewußten "Garagensound" noch gar nicht gegeben. Ich habe heute auch wieder zwei typische Exemplare gehört: The Black Keys - El Camino und Black Rebel Motorcycle Club - Howl. Dann American Beauty von Grateful Dead (1970) aufgelegt. Für die damalige Zeit astrein.

MfG

PBE


zuletzt bearbeitet 19.12.2023 20:11 | nach oben springen

#279

RE: „Hackney Diamonds“ oder die Kunst sich selbst zu kopieren

in Musikjahr 2023 19.12.2023 20:33
von markush • 897 Beiträge

Qobuz gerade vorgestellt die besten Alben des Jahres: https://www.qobuz.com/de-de/magazine/sto...es-jahres-2023/


zuletzt bearbeitet 19.12.2023 20:33 | nach oben springen

#280

RE: „Hackney Diamonds“ oder die Kunst sich selbst zu kopieren

in Musikjahr 2023 19.12.2023 22:43
von GHP • 5.080 Beiträge

Hmm ...

Ich finde "Hackney Diamonds" jetzt - zumindest nach Rockmaßstäben - jetzt nicht so schlimm. Klar, gut ist anders, aber ich hatte Schlimmeres erwartet. Sowohl von den Meßwerten her, als auch vom Klang. Mit einer integrierten Loudness (Range) von 6.60 LUFS schon fast heutiger Durchschnitt.
Wie üblich kleistert die Gitarre alles zu, aber das ist bei Rock ja quasi Standard.
Da die Aufnahme wie heute üblich, übersteuert ist, verbessert sich der Klang etwas wenn man einen TruePeak-Limiter einsetzt. Selbigen verwende ich seit Jahren nicht umsonst grundsätzlich immer, egal bei welcher Musikart.

Hab' die reguläre Version gehört.
Es gibt bereits eine SHM-CD und eine Hi.Res.-Version.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
zuletzt bearbeitet 19.12.2023 22:44 | nach oben springen



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