#51

High End 2019, Teil 3

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 16.05.2019 08:47
von Pale Blue Eyes • 449 Beiträge

Hallo,


weiter geht's:

Audiovector

Vorgeführt wurde hier eine Audiovector SR 3, wahrscheinlich in der Version "Avantgarde Arrete", da der erfragte Preis mit ca. 9 T€ / Paar angegeben wurde, die Elektronik stammte aus dem Hause Gryphon.

Ich war eigentlich positiv überrascht vom Klang aus den vergleichsweise schmalen (Höhe x Breite x Tiefe cm: 103 x 19 x 33) Lautsprechern. Weder Bass noch Höhen (trotz AMT) waren auffällig, die Feindynamik richtig gut und die Räumlichkeit beeindruckend. Die Neutralität konnte ich nicht beurteilen, mangels bekannter Aufnahmen (leider wurde mir hier zu viel Klassik serviert).

Etwas enttäuscht war ich dann vom Preis, der ja für so einen zierlichen Lautsprecher nicht von Pappe ist. Fazit: Gut aber nicht gerade billig

Link #208:

http://www.my-hiend.com/vbb/showthread.p...End-Show/page21

Lyravox

Vorgeführt wurde die große Lyravox Karl. Zugespielt wurde von einem externen Netzwerkspieler, der hinter der Box stand und auf den Fotos unten nicht zu sehen ist. Die Lautsprecher kosten 50,0 T€ / Paar, es handelt sich wohl um die Pure-Version, ohne eingebauten Streamer.

Der Klang war hier sauber, detailliert und kontrolliert. Auch der Hochton war nicht überzogen, es kommt ja auch der Diamant-HT zum Einsatz. Meines Erachtens war es fast schon „zu kontrolliert“, ich vermisste etwas Geschmeidigkeit und „musikalischen Fluss“ und deshalb auch die Natürlichkeit im Klangbild.

Link #207:

http://www.my-hiend.com/vbb/showthread.p...End-Show/page21

Blumenhofer

Vorgeführt wurden die neuen Lautsprecher Gran Goia 2x10 (ca. 40 T€ / Paar). Die Quelle stammte war von qua acoustic (DAC und CD-Transport) und Vor- und Endverstärker waren von Kronzilla (zusammen ca. 45 T€).

Der Klang war dynamisch, losgelöst und sehr räumlich. Leider klang es mir zu sehr nach Horn, Stimmen gerieten mir zu groß und scheinen direkt hinter dem Horn zu beginnen. Ich mag dann eher die Blumenhofer-Lautsprecher aus der Genuin-Reihe, die in der Neutralität ähnlich wie normale dynamische LS agieren.

Link #209:

http://www.my-hiend.com/vbb/showthread.p...End-Show/page21

Indiana Line

Zu hören waren die Indiana Line Diva 660 oder 650 (?) verstärkt von Klimo-Elektronik, die aus dem gleichen Vertrieb stammt. Zusätzlich waren noch 2 Subwoofer eingebunden. Der Klang war ausgewogen und dynamisch, aber natürlich nicht so hochauflösend wie das andere Hersteller in höheren Preisklassen können. Ich würde mir wünschen, dass Indiana Line auch für höhere Preisklassen produziert und hier ein ebenso gutes P/L-Verhältnis bietet.

Link #202:

http://www.my-hiend.com/vbb/showthread.p...End-Show/page21

Fortsetzung folgt !

Mit freundlichen Grüßen


PBE

zuletzt bearbeitet 16.05.2019 08:54 | nach oben springen

#52

RE: High End 2019, Teil 3

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 16.05.2019 20:26
von GHP • 3.360 Beiträge

Von mir kommt definitiv noch was, da aber mein Vater im Krankenhaus ist und ich mich um ihn und seine Sachen kümmern muß, dauert es noch ein bischen.

Das was ich gehört habe ist aber viel zu gut um nicht doch noch genannt zu werden.


Hybride Grüsse - GHP

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#53

High End 2019, Teil 4

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 17.05.2019 13:28
von Pale Blue Eyes • 449 Beiträge

Hallo,


weiter geht's:

Esoteric und Sonus Faber

Hier spielte die Sonus Faber Amati (ab ca. 27 T€ / Paar) an Esoteric Grandioso-Elektronik. Schon die Endstufen C1 schlagen mit 22 T€ zu Buche. Grandioso P1X und D1X (CD-Transport und Wandler) dürften zusammen auch noch mal 60 T€ kosten.

Klanglich war die Darbietung, soweit man das anhand der gespielten Musik beurteilen kann, gut aber nicht herausragend. Vielleicht war hier der Hörbereich einfach zu klein, um eine sehr gute Performance hinzulegen. Ich hätte mir noch etwas mehr Auflösung und Dynamik gewünscht.

Link #529:

http://www.my-hiend.com/vbb/showthread.p...End-Show/page53

TAD

Nachdem ich in den letzten Jahren bei TAD keine vernünftigen Vorführbedingungen angetroffen habe, konnte ich jetzt endlich die Chance nutzen, mir einen Klangeindruck zu verschaffen. Ich war hier am Freitag und nochmals am Sonntag in der Vorführung und konnte einen guten Platz in Reihe 1 ergattern.

Der Klang war nicht zu beanstanden: Sehr gute Dynamik und Neutralität sowie Räumlichkeit / Ortbarkeit auf sehr hohem Niveau. Die TAD E1TX Lautsprecher sind für einen Paarpreis von 24.990 Euro beim Fachhändler zu bekommen, die Elektronik war ebenfalls von TAD.

Link #503:

http://www.my-hiend.com/vbb/showthread.p...End-Show/page51


Kiiaudio

Die Kii Three war hier mit / ohne Bassextension BXT zu hören, wobei hier an der Kii Control laufend umgeschaltet wurde, um die Unterschiede zu verdeutlichen. Kostenpunkt für das aktive LS-System: ca. 12 T€ / Paar für die Kii Three und ca. 17 T€ für die BXT / Paar.

Ich hatte hier leider nur einen Platz am Rand ergattert, da die Vorführung sogar am Sonntag nachmittag noch voll war. Der Ersteindruck war positiver wie in den letzten Jahren, als ich die Kii Three noch auf der hifideluxe gehört hatte. Vor allem mit der Bassextension stellt sich ein dynamischer, straffer und ausgeglichener Klang ein. Eine genauere Beurteilung konnte ich aber nicht vornehmen.

Link #501:

http://www.my-hiend.com/vbb/showthread.p...End-Show/page51

„Sounds Clever“

Unter diesem Motto sollten ja auf der Messe bei 20 Ausstellern günstige Anlagen bis 5 T€ zu hören sein. Gesehen habe ich davon eigentlich nichts, bis auf die beiden Hörkabinen in Halle 1 von hifistatement und lowbeats.

Okay, die Anlage von Hifistament, siehe https://soundsclever.hifistatement.net/ klang sehr ordentlich, wenn man den Preisrahmen betrachtet. Insgesamt aber war die Aktion eine Enttäuschung, da sie nicht in größerem Rahmen umgesetzt wurde. Vielleicht weil der Preisrahmen mit 5 T€ schon ziemlich eng war ? Eine gute Anlage zusammenzustellen für 10 T€ hätte m.E. mehr Sinn gemacht.

Ende der Klangeindrücke, Fazit der Messe folgt noch.

Mit freundlichen Grüßen


PBE

zuletzt bearbeitet 20.05.2019 08:11 | nach oben springen

#54

HighEnd - Das Fazit

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.05.2019 08:13
von Pale Blue Eyes • 449 Beiträge

Hallo,

die HighEnd ist zum großen Teil eine Messe für Nischenprodukte und ihrer Fans. Das ändert sich auch nicht wesentlich, wenn man die Entwicklung der Messe in den letzten Jahren verfolgt. Wahrscheinlich interessieren sich auch 95% der Bevölkerung kaum für gute Musikwiedergabe und würden sich auf einer solchen Messe wie Außerirdische vorkommen.

Natürlich findet man in den meisten Vorführungen mittlerweile Netzwerkspieler / Streamer, aber der Trend hin zu Plattenspieler und Röhren ist ungebrochen. Minimalistische Komplettsysteme (Aktivlautsprecher mit eingebautem Streamer) sind dagegen die Ausnahme. Der Versuch, den Fokus eher auf preiswertere Anlagen zu verschieben („Sounds Clever“), wurde kaum umgesetzt. Ich denke, dass man hier die Chance vergibt, sich neue Zielgruppen aufzubauen.

Die Qualität der Vorführungen war in diesem Jahr eher durchschnittlich. Das könnte natürlich auch daran gelegen haben, welche Vorführungen ich ausgesucht habe. Trotzdem stelle ich fest, dass ich weniger richtig tolle Vorführungen hören konnte. Allerdings waren auch kaum richtig schlechte Präsentationen dabei.

Die Messe war erfolgreich, die Anzahl der Aussteller und Besucher hat deutlich zugelegt, siehe https://www.lowbeats.de/high-end-2019-de...esserueckblick/ . Nach meinen persönlichen Eindrücken würde ich sagen, dass die Messe gut besucht war. Der Sonntag war voller, wie in den letzten Jahren, was auch an dem günstigen Eintritt von 5,- € gelegen haben kann.

Mit freundlichen Grüßen


PBE

P.S. Die Kopfhörerbar am Eingang würde ich zukünftig wieder gerne sehen.

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#55

RE: HighEnd - Das Fazit

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.05.2019 08:37
von maldix • 3.229 Beiträge

Hi PBE,

Danke für deine guten Eindrücke und Einschätzung. Klasse!
Es ist sicher so wie du schreibst, wo kann man auch sonst mal kleinere Hersteller hören?
Die sind oft unbekannt oder nur uns „Aliens“ bekannt.
So braucht es dann nicht verwunderlich, das es Workshops wie z.B. bei Shakti, zu dem auch immer wieder Leute aus ganz Europa zum hören anreisen, um bestimmte Konstellationen überhaupt mal hören zu können.
Und mal ehrlich in die Runde gefragt: wieviele Eurer „normalen“ Bekannten und Freunde, können den Aufwand für dieses Hobby nur annähern verstehen und bezeichnen Euch im besten Fall nur als „Außerirdische“. Ich nenne schon garnicht die richtigen Preise, wenn ich gefragt werde. Selbst mir deutlich reduzierten Preis, ernte ich oft schon nur ein Lächeln


auditorus te salutant
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#56

RE: HighEnd - Das Fazit

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.05.2019 10:58
von Pale Blue Eyes • 449 Beiträge

Hallo @maldix,

in diesem Jahr ist am Freitag ein Bekannter mitgegangen und wir haben gemeinsam gehört. Er geht nicht jedes Jahr mit, sondern vielleicht alle 2-3 Jahre einmal. Abgesehen davon, dass es mehr Spaß macht, ist es immer wieder interessant, wie sich die Ansichten über die Vorführungen gleichen. Ein Kollege geht immer am Fachbesuchertag mit seinen Mitstreitern und wir tauschen uns auch über das Thema aus. Ansonsten gibt es keine weiteren Interessierten in meinem Bekanntenkreis.

Ich habe es ja schon öfters geschrieben, dass ich es enttäuschend finde, dass viele Musikinteressierte nichts in die Technik investieren, obwohl sie einen Haufen Tonträger haben und selbst Musik machen. Ich glaube, sie unterschätzen die Möglichkeiten, die sich durch die Fortschritte in der Wiedergabetechnik ergeben haben. Warum quält man sich mit uralten Geräten aus der Mittelklasse ab und kauft sich nicht vernünftige Komponenten ? Man kann zwar Musik mit alten Geräten (20 Jahre+) konsumieren, aber nicht wirklich genießen.

Ein Umdenken könnte man nur herbeiführen, wenn man einen Zusatznutzen vermitteln kann, sprich: Platzersparnis, Komfortgewinn, Haptik. Ich glaube, dass die Hig-hEnd sich auch verstärkt in diese Richtung entwickeln muss. Eine sehr gute Anlage sollte smart, flexibel, unkompliziert, top verarbeitet sein und freilich auch noch sehr gut klingen. So erschließt man zusätzliches Publikum für die HighEnd.

Die Vorführungen mit Monsteranlagen für einen 6-stelligen Betrag sind zwar interessant anzuhören, aber für 99% der Besucher nicht wirklich relevant. Wie viele Besucher der HighEnd kommen von der Messe und nehmen sich vor, in der nächsten Zeit mal wieder bei einem Fachhändler vorbeizuschauen ? Wohl wenige, die HighEnd ist mehr Event als Kaufanreiz ! Mobiles Hifi könnte ein weiterer Bereich sein, wie man Fans für die qualitativ hochwertige Wiedergabe gewinnt.

Wie wird das Motto der nächsten HighEnd aussehen ?

Mit freundlichen Grüßen


PBE

zuletzt bearbeitet 20.05.2019 11:01 | nach oben springen

#57

RE: HighEnd - Das Fazit

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.05.2019 14:38
von maldix • 3.229 Beiträge

Hi @PBE,

ja es Macht immer mehr Spaß wenn man mit mehreren Leuten sich eine Vorführung anhört und dann gemeinsam über das gehörte sich austauschen kann. Es ist aber nach meiner Erfahrung so, dass viele zwar gern sehr gut hören, jedoch dabei nicht den Anspruch haben, so dass sie dafür auch viel Geld ausgeben.

Wenn man vergleicht wie gut man heute schon mit einer recht einfachen Handy Kopfhörer oder Bluetooth Lautsprecher Kombination Musik hören kann im Vergleich zu unseren hifi Anfängen ist das für mich auch kaum verwunderlich. Hinzu kommt dann noch das ist sehr einfach ist auf eine riesige Datenbank ähnlich einer Stadtbücherei bei den Streaming Diensten auf unendlich oder fast unendlich viel Musik zurückzugreifen, ohne dass das gleich im Mense Summen hervorhebt. Wenn man sich unsere Bibliotheken anguckt zum Beispiel unser Vinyl Libraries dann kommen da einige 1000 € schnell zusammen. Wenn einem dann noch MP3 genügt hat man mit 10€ im Monat den Zugriff auf fast alles an Musik ich erinnere an 50 Millionen Titel die im Moment bei den gängigen Anbietern vorrätig gehalten werden. Hinzukommt dass viele Menschen auch einfach kein geschultes Gehör haben und diese Unterschiede für die wir ein heiden Geld ausgeben im ersten Augenblick überhaupt nicht wahrnehmen und sie deshalb auch nicht entsprechend bewerten. Um die Unterschiede einer sehr guten MP3 Aufnahme gegenüber einer Lossless Aufnahme wahrnehmen zu können bedarf es, wie wir ja wissen, schon einiges an gutem Gerät. Auch wenn man sich dann auf dem Gebrauchtmarkt entsprechend bedient was ja deutlich an Kosten spart, wird man immer noch mehr investieren müssen als in eine Kombination aus einem Handy das eh vorhanden ist und ein paar brauchbaren aktiven Bluetooth oder WLAN Lautsprechern. Damit ist für viele Menschen die Welt schon mehr als in Ordnung hinzu kommt dann noch ein guter Kopfhörer, ich denke da nur an einen KEF der für unter 30€ Zu haben war. Damit lässt sich auch ganz gut Musik hören wenn man seinen Anspruch etwas zurückgeschraubt und nicht unbedingt auf die absoluten feinen Details wert legt, also wenn’s nur Musik geht funktioniert das auch. Ich habe dieses im Moment leider selbst am eigenen Körper erleben können was es heißt wenn das Gehör extrem eingeschränkt wird. Auf diese Art und Weise wird der Drang nach noch mehr Auflösung ganz schnell in den Schatten gestellt und es stellt sich die Frage braucht man den ganzen Ramsch überhaupt noch. Denn wenn der Körper auf einen Schlag innerhalb von einem auf den anderen Moment nicht mehr mitspielt so wie man es gewöhnt ist und sich genau in diesem Hörapparat Einschränkungen einstellen frage ich mich ob ich die Steigerung des Aufwands dann für noch betreiben möchte. Ich hoffe das ich von diesem kurzen medizinischen impact keine Nachwirkungen zurück behalte und auch in Zukunft noch genauso weiter hören kann ich das vorher konnte.


auditorus te salutant
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#58

RE: HighEnd - Das Fazit

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.05.2019 15:55
von Bernie • 1.871 Beiträge

nachdem ich letztens gehört habe wie heute Musik gehört wird....da ist es kein Wunder wenn sich gute Musik nicht mehr durchsetzt.
Demnach bekommen Künstler nur Geld wenn ihr Stück mindestens 30 Sekunden gehört wird. Aus dem Grund gibt es keine Intros mehr, es geht sofort voll los. Supertramp oder Pink Floyd hätten heute keine Chance mehr. Und wer nach wenigen Sekunden meint einen Song begriffen zu haben der wird nie die wirklich gute Musik entdecken. Das ist Konsum in der schlimmsten Bedeutung des Wortes und definitiv ein großer Nachteil der Streamingdienste. Es gibt einfach so viel dass man sich keine Zeit mehr nimmt bzw. nehmen kann. Da beschäftige ich mich lieber mit den 2 oder 3 interessanten Platten die ich so entdecke bevor ich anfange in 50 mio Songs rumzusuchen.


PC mit Audiophile Optimizer, Fidelizer Pro, jRiver -> DLNA -> Devialet 1000Pro CI -> Inakustik 4004 AIR LS Kabel -> Vivid Audio Giya G2 + B&W DB1
zuletzt bearbeitet 20.05.2019 15:58 | nach oben springen

#59

RE: HighEnd - Das Fazit

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.05.2019 16:31
von Pale Blue Eyes • 449 Beiträge

Hallo @maldix,

Probleme „mit den Ohren“ sind sehr unangenehm. Die Ohren sind aber oft nicht das Problem sondern die HWS oder der Kiefer, etc. Die Gründe sind oft unklar und „Stress“ als Ursache zu benennen, ist oft nur eine Begründung, die der Arzt heranzieht, weil er nicht weiter kommt. Insofern sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen (z.B. Chiropraktiker, Osteopath, etc.), damit man die Probleme in den Griff kriegt. Manchmal lassen sich auch ungewöhnliche Lösungsansätze finden. So kann man z.B. versuchen, die Matratze zu tauschen, um die HWS zu entlasten. Ich denke auch, dass sicher der Körper oft umstellt / anpasst und viele Probleme von selbst wieder verschwinden. Insofern sollte man sich nicht zeitlich unter Druck setzen lassen, nach dem Motto „wenn es in ein paar Wochen nicht weg ist, dann geht es überhaupt nicht mehr weg“.

Gute Besserung !

PBE

zuletzt bearbeitet 20.05.2019 16:33 | nach oben springen

#60

RE: HighEnd - Das Fazit

in Öffentliche Hörsessions - Workshops 20.05.2019 17:29
von maldix • 3.229 Beiträge

Hi PBE,

Ich wollte das eigentlich nicht groß thematisieren, da ich eigentlich ungern über Krankheiten reden möchte, aber deine Ursachen sind grundsätzlich auch möglich.

Da was mich zum Leiden gebracht hat ist recht einfach erklärbar und kann jeden jederzeit treffen.
Ein einfacher viraler Infekt in Kombination mit einem aggressiven Bakterienstamm und es können diverse Krankheitsbilder mit erheblichen Auswirkungen entstehen. Ich hatte nun das „Glück“, hätte auch schlimmer kommen können, dass ich innerhalb von wenigen Stunden mich mit einer äußerst schmerzhaften und blutigen Mittelohrentzündung seit nun über 4 Wochen rumschlagen darf. Wie lange noch und ob es es gänzlich ohne bleibende Einschränkungen ausgeht ist noch nicht ganz klar. Ich hoffe, dass dich alles Über 10 Tage, hochdosiert Antibiotika, Cortison, Opiate ect. derzeit noch Behandlung wie Hörsturz. Lange Zeit hatte ich Gehör mit -60db. Dann nur bestimmte Frequenzen etwas besser. Knochenleitung nicht vorhanden, Tinitus und Rauschen wird noch länger dauern. Aktuell fehlt noch Bässe und Höhen, mitten sind noch in Summe überpräsent aber leiser als auf gesunden Ohr. Ortung mit Geräusch oder Stimmen noch eingeschränkt usw. die Anlage war über 4 Wochen aus , nur als Tom zu Besuch war kurz angemacht. Spart immens Strom.


auditorus te salutant
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