#71

Ex:RE und Daughter

in Musikjahr 2019 10.03.2019 09:45
von antwerp (gelöscht)
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Habe das Internet bemüht und einiges über die Geschichte der Gruppe Daugher und Ex:Re herausgefunden, nachdem Bernie hier das Album Ex:Re postete.
Mir gefällt dieser Stil außerordentlich gut. Wie berichtet, handelt es sich oft um stilistisch klanglich veränderte Musik und ich frage mich dann, ob sich dieser Stil für eine sehr gute Anlage eignet oder vorgesehen ist. Die Stimme von Elena Tonra, der Frontfrau, ist jedoch immer sehr gut eingefangen.
Was kann ich tun, ich mag diesen Stil und die Gruppe, deren erstes Album "If you leave" ich mir nun zugelegt habe. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber es gefällt mir nach jeder Wiederholung besser.





Einen Sonntagsgruss antwerp


zuletzt bearbeitet 10.03.2019 09:57 | nach oben springen
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#72

RE: Ex:RE und Daughter

in Musikjahr 2019 10.03.2019 09:58
von Bernie • 3.191 Beiträge

Hi Antwerp,
kennst Du die Alben von The XX ? Das geht auch in diese Richtung, auch sehr guter Klang.

Was meinst Du übrigens mit "stilistisch klanglich verändert" ? Das ist mr jetzt nicht so aufgefallen, jedenfalls nicht mehr als bei anderen Produktionen in diesem Genre auch.
Man kann diese Aufnahme sehr laut hören ohne das was nervt, sehr viel Druck im Bass aber auch sehr sauber. Von mir würde sie 8 von 10 Punkten bekommen. Macht viel Spass.

Grüße,
Bernie


Roon PC mit HQPlayer -> Optisches Ethernet -> Holo Red -> AES -> Devialet 1000Pro CI -> Vivid Audio Giya G2
Raumkorrektur: Convolution mit REW/Rephase
Strom: Audioquest Niagara 5000, Silver Cloud / Hurricane AC Kabel
zuletzt bearbeitet 10.03.2019 10:03 | nach oben springen
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#73

RE: Ex:RE und Daughter

in Musikjahr 2019 10.03.2019 11:01
von antwerp (gelöscht)
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Vielleicht habe ich nicht die richtigen Worte gefunden. Stilistisch verändert, meine ich, dass das Schlagzeug in anderen Umgebung spielt oder eingesetzt klingt, oder der Klangteppich wird durch elektronische Elemente ergänzt. Manchmal nehme ich auch audiophile Elemente wahr - genau wie du, höre ich aber eine saubere Aufnahme.
Superlaut kann ich übrigens nicht spielen, weil meine Lautsprecher dann schnell an die Grenze kommen - sie sind relativ empfindlich. Aber ich höre generell nicht so laut. Etwas über Zimmerlautstärke - es reicht aber um eine Klangeindruck zu bekommen.
Bei Gelegenheit werde ich auch die andere Gruppe "XX" einmal anhören. Habe durch dich eine neue Musikrichtung entdeckt. Danke, okay. Normalerweise höre ich nur modernen Jazz - das ist schon ein Unterschied zu diesem Genre, obwohl Jazz auch manchmal schräg klingen kann.


zuletzt bearbeitet 10.03.2019 12:04 | nach oben springen
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#74

RE: Aus E.S.T wird B.W.T ?

in Musikjahr 2019 10.03.2019 14:04
von Simplon • 1.796 Beiträge

Zitat von tom539 im Beitrag #70
Zu später Stunde und mit dem Stax:






Hi Tom,

Im neuen JazzPodium wehren sich die Musiker von Rymden, mit E.S.T verglichen zu werden. Bugge Wesseltofft sei nicht Esbjorn Svensson, die Musik nicht mehr nur vom Pianisten, sondern Teamarbeit etc. Man hatte sogar den Eindruck, dass Öström und Berglund geradezu froh sind, nicht mehr das tun zu müssen, was Svensson vorgab. Reich wurden sie dabei ja schon.
Was ist Dein Eindruck?


Gruß Simplon

It don´t mean a thing if it ain´t got that swing (Duke Ellington, lyrics: Erving Mills, 1931)


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#75

RE: Aus E.S.T wird B.W.T ?

in Musikjahr 2019 10.03.2019 14:37
von tom539 • 2.958 Beiträge

Hy Simplon,

das Interview mit Bugge Wesseltofft in der aktuellen JazzThing (Ausgabe 127) habe ich gelesen, da äußert er sich ähnlich wie im JazzPodium (den Bericht kenne ich allerdings nicht).

Ich kenne jetzt die Alben von E.S.T. vermutlich nicht ganz so gut wie Du - mir ist aber vor allen in den ersten Stücken aufgefallen, dass vor allem Magnus Öström wie „entfesselt“ spielt.
Bis jetzt habe ich „Reflections And Odysseys“ auch „nur“ per KH gehört (1x mit dem Stax, 1x mit K812), per LS steht also noch aus.

Mal sehen - vielleicht lege ich mir die Scheibe doch noch als Doppel-Vinyl in 45 RPM zu...


Gruß, Tom
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#76

RE: Aus E.S.T wird B.W.T ?

in Musikjahr 2019 10.03.2019 16:38
von GHP • 4.984 Beiträge

Ich muß gestehen, daß ich mit "Nordic Jazz" doch etwas Probleme habe.

Das ist mir manchmal einfach zu "verkopft".

100%ig unrecht hat Wynton Marsalis da doch nicht.


Ein Leben ohne GENELEC ist zwar möglich, aber sinnlos.

nunmehriges Goldohr ! ;-)
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#77

RE: Aus E.S.T wird B.W.T ?

in Musikjahr 2019 10.03.2019 20:33
von Bernie • 3.191 Beiträge

Hi GHP,
da bist Du nicht alleine...


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#78

RE: Aus E.S.T wird B.W.T ?

in Musikjahr 2019 11.03.2019 15:45
von maldix • 3.596 Beiträge

Es sind oft die Vergleiche die uns die Unbefangenheit mindern.

Natürlich hat der Jazz aus Skandinavien von
Esbjörn sehr profitiert. Da fallen mir noch einige mehr ein.

Diesen Zweig des Jazz als „verkopft“ zu bezeichnen, ist vielleicht nicht ganz richtig.

Ganz klar, es ist kein Swing, Bebop oder Fusion usw. aber genau so eigenständig,


auditorus te salutant
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#79

RE: Aus E.S.T wird B.W.T ?

in Musikjahr 2019 11.03.2019 15:47
von Simplon • 1.796 Beiträge

Zitat von GHP im Beitrag #76
Ich muß gestehen, daß ich mit "Nordic Jazz" doch etwas Probleme habe.

Das ist mir manchmal einfach zu "verkopft".

100%ig unrecht hat Wynton Marsalis da doch nicht.


Hi GHP,

das kann man für heutige Musiker leider nur bestätigen. Die spielen oft nur noch um Anerkenung in eigenen Musikerkreisen. Ein Beleg ist die BR2 Radio Jazznacht vom 03.03. 2019, die sich 2 Stunden mit aktueller nordischer Musik beschäftigt hat.

Früher war es meiner Meinung nach nicht so. Der junge Jan Garbarek, ob alleine oder mit Keith Jarrett, der frühe Bobo Stenson, Pale Danielsson oder, allen voran, der Bassist Niels- Henning Ørsted-Pederson waren schon echte Jazzer. Und bei E. S. T musst Du Dir unbedingt " live in Hamburg" anhören, dass swingt zwar nicht, hat aber starke, innovative Rock- Einflüsse.

simplon


Gruß Simplon

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#80

RE: Aus E.S.T wird B.W.T ?

in Musikjahr 2019 11.03.2019 16:38
von antwerp (gelöscht)
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Sehe ich auch nicht so, dass der nordische Jazz "verkopft" ist.
Was soll das denn bedeuten? In Bezug auf Jazz habe ich das noch nie gehört.
Er ist nicht "einfach", sondern so wie Skandinavier sind, etwas schwerer (heavy) - nicht deutsch oder amerikanisch sondern mit eigener Aussage. Und daher nicht jedermanns Sache - manche mögen gar weghören oder anfangen mit Porzellan um sich zu werfen. Ich werde hier keine Namen nennen.
Ich für meinen Teil, kann nicht jeden Tag nordischen oder skandinavischen Jazz hören - manchmal jedoch bin ich sehr empfänglich für solche Klänge. Ganz ablehnen, so wie das einige tun, kann ich ihn einfach nicht. Ich vertrage schon einmal schräge Klänge - wenn man sehr viel Musik gehört hat entwickelt man sich wohl auch etwas weiter.


zuletzt bearbeitet 11.03.2019 16:44 | nach oben springen
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